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Chapters: Theology

Bernardi della Mirandola, Antonio. Disputationes. In quibus primum ex professo Monomachia (...) enertitur (...) Deindenero omnes utriusque Philosophiae, tom contemplatinae quam actinae, Loci obscuriores, & ambiguae Quaestiones (...) Aristotelica methodo (...) explicantur. Accessit rerum & uerborum tot opere memorabilium, Index. Erste Ausgabe. Basel, H. Petri und N. Bryling, 1562. (10 Bll.), 694 S. 4°, blindgeprägter Schweinslederband der Zeit über Holzdeckeln mit zwei intakten Metallschließen. 2.295,00 EUR
Gesucht. Erste Ausgabe der philosophisch-theologischen Abhandlungen über Duelle und Ehrenhändel sowie über verschiedene Streitfragen wie die Unsterblichkeit der Seele und die Befähigung der Astrologie, die Zukunft vorauszusagen. - IA 117.387 - VD 16 B 1906 - Adams B 739 - Thimm 28. Einband etwas berieben und Vorderdeckel am Unterrand mit kleiner Bezugsfehlstelle, Rückendeckel mit kleiner Fehlstelle, hier Bezug leicht vom Deckel gelöst. Titelverso gestempelt. Vorsätze und Buchschnitt leicht gebräunt. Insgesamt schönes Ex. // First edition of the theological-philosophical treatise on duelling and affairs of honor. Bound in blindstamped pigskin over wooden boards, 2 clasps (rubbed and bumped, some small losses to covering). - Titel verso with old stamp, some light browning in places. Fine copy.
Exhibitor: Antiquarius Tel: 0228 9267940 info@buch-antiquarius.de
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Bordesholm, Manuskript-Inventar bei Klosteraufhebung - Deutsche Handschrift auf Papier: "Inventarium der Breffe und Segell, so Marquardus Stammer… im Closter Betlehem Binnen Zwolle… den 23. Novembris Ano [15]66". Bordesholm in Schleswig-Holstein, 1566. circa 30,5 x 11 cm. 12 Blatt (24 Seiten). Originaler Heftfaden. 1.500,00 EUR
Bedeutende, unveröffentlichte Handschrift, erstellt bei der Aufhebung des Augustiner-Chorherren-Stiftes in Bordesholm - eigenhändig vom ehemaligen Propst geschrieben und am Schluss unterzeichnet: "Marquardus Stamer manu propria". Die Regeste lautet: "Inventarium der Breff und Sigell". - Stamer verzeichnet im ersten Teil die "In der Laden mitt N(ummern) aufbewahrten 58 Urkunden, dann im zweiten Teil die in einer "kleinen Schachtelen" aufbewahrten "volgende breffe" (insgesamt 17), darunter Nr. 15 den Beleg, dass Hamburg schon damals hoch verschuldet war: "Herr Albert Hackman Bürgermeister ihn Hamborch schuldich dem Closter Viffhundert marck …" (Albert Hackmann war Bürgermeister von 1553-1580). - Fleckig und am rechten Rand teils beschädigt (teils geringer Textverlust im Aussenrand). - Wichtiges, unpubliziertes Dokument zur Geschichte des Klosters Bordesholm. Offensichtlich auch das einzige erhaltene handschriftliche Dokument des Propstes Marquardus Stamer.
Exhibitor: Rezek Thomas Tel: 089 28879165 Mobil: 0173 8799355 arezek@web.de
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Brullus, Jan Georg. Silberbeschläge des frühen 18. Jahrhunderts auf einem Missale von 1777. Fol., Holzdeckelbd. d.Zt. mit bordeauxrotem Samtbezug, Goldschnitt, Vorsätze um 1880. Die Deckel mit 14-teiligen, getriebenen und durchbrochenen Silberbeschlägen. 2 getriebene, massive Silberschließen. Die prachtvollen, einem älteren Einband entlehnten Beschläge (Bandelwerk und florale Elemente, mittig große umrankte und puttengekrönte Medaillons mit reliefierten biblischen Szenen), stammen den wiederholten Beschauzeichen auf einigen Beschlägen zufolge vom Prager Silberschmiedemeister Jan Georg Brullus (1678 - 1716), der u.a. bekannt ist als Schöpfer einer bedeutenden Monstranz für die Dresdner Hofkirche Ss. Trinitatis; (vergl.: Cornelius Gurlitt, Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 1900, Heft 21, S. 256F, 296). 2.800,00 EUR
Inhalt: Missale Romanum. Kempten, Galler, 1777. Rot-Schwarz-Druck, Titel mit großer Abendmahlszene, 22 nn. Bll., 542 SS., 2 n.n. Bll. Nachtrag von 1888, CXXII, 21 SS., 9 Bll., 168 weiße (alte) Bll. 8 Kupfertafeln von Rudolph Störcklin, mehrere gr. Vignetten. Alle Seiten regliert und mit kräftig abgezogenen, zahlreichen figürlichen Holzschnitt-Initialen, 7 Blattweiser. An den Vorsätzen etwas wurmstichig, 14 weitere Bll. im unteren Rand am Falz stärker wurmspurig; sonst sauber und wohlerhalten.
Exhibitor: Zipprich Dieter Tel: 0951 50993200 antiquariat.zipprich@freenet.de
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Chasseneux, Barthélemy de (Cassanaeus). Catalogus gloriae mundi. Frankfurt, Feyerabend, 1579. Folio, circa 35,5 x 24 cm. 12 Bll., 393 (recte 396) SS., mit Druckermarke, etwa 50 Wappenholzschnitten im Text und 12 doppelblgr. radierten Tafeln von Jost Amman. Pergament d. 17. Jh. 2.800,00 EUR
VD 16 C 2074; Adams C 1415; Becker, Amman 99, 1-11 und 105. Prachtvoll ausgestattete erweiterte Ausgabe des erstmals 1529 erschienenen Werkes über Pflichten und Rechte der Fürsten, des Klerus und des Militärs sowie über die Stellung der Künste, Wissenschaften und des Handwerks. Chasseneux (1480 -1541) gibt hier eine umfassende Sozialordnung seiner Zeit. Die schönen grossen Radierungen von Amman zeigen Versammlungen geistlicher und weltlicher Herrscher, eine Gerichtsszene, allegorische Darstellungen der Künste und Wissenschaften etc. Als zwölftes Blatt wie fast immer die "Dreieinigkeit" (Becker 105). - Gut erhalten, wenig gebräunt, teils etwas fleckig, meist jedoch sauber, eine Ecke mit unauffälliger Papierrestaurierung ohne Textverlust. Einband etwas angestaubt. Unterer Schnitt mit kalligraphischem Titel.
Exhibitor: Rezek Thomas Tel: 089 28879165 Mobil: 0173 8799355 arezek@web.de
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Concilium Tridentinum - Sacrosancti et oecumenici Concilii Tridentini, Paulo III, Iulio III & Piu IIII Pontif. Maximus celebrati canones et decreta.Hi nunce recens accesserunt duorum eruditissimorum virorum D. Ionnis Sotealdi Theologi & Horati Lutii iruisconsulti… Additae praeterea sunt ad finem Pii IIII Pontificis maxmii Bullae, una cum triplici utillissimo Indice. Ed. reformata. Antwerpen, Philipp Nutius, 1584. 16mo. 10 Blatt, 449 pp, 44 pp Index, 28 pp. (Bullae). Pergament der Zeit, mit handgeschriebenem Rückentitel Auf dem hinter handschriftliche Anmerkungen in Tinte. Einige Seiten des Index braunfleckig. 680,00 EUR
Frühe Ausgabe, hier in einem Antwerpener Druck. Die dem Papst vom Konzil übergebenen, unvollendeten Schriften - der Katechismus, das Brevier und das Messbuch - erschienen dann bearbeitet unter Papst Pius V. (1565-1572) so auch diese Ausgabe. Die für die Geschichte des Buchdrucks, Verlags und Kirchengeschichte maßgebliche Ausgabe ist aber die 1564 bei Aldus Manutius in Rom erschienen. Das Konzil von Trient (zwischen 1545-1563) in mehreren Tagungsperioden hatte vor allem das Ziel auf die Reformation zu reagieren und veränderte den Ablauf des kirchlich religiösen Lebens, Pius IV forderte die in Rom anwesenden Bischöfe zur Residenz in ihren Diözesen auf, erste Diözesansynoden und bischöfliche Visitation wurden gehalten und für die Buch und Verlagsgeschichte von Bedeutung: der Index der verbotenen Bücher (index librorum prohibitor) wurde erstmals 1559 publiziert.
Exhibitor: J. J. Heckenhauer e.K. Tel: 0172 7409569 ant@heckenhauer.de
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Daub, Carl und Friedrich Creuzer. Studien. 6 Bände. Frankfurt und Heidelberg, Mohr bzw. Mohr und Zimmer, 1805 - 1811. Mit 6 gefalt. Umrissradierungen, 1 gest. Tafel und 3 gest. Textvignetten (alle in Band 2). Marmorierter Pappbände der Zeit. 3.000,00 EUR
Diesch 1432; Kirchner 896; Goed. VI, 210, 1 und 67, 6, 3 (Günderode). Vollständige Folge dieser seltenen und bedeutenden Zeitschrift der Romantik. Die umfangreichen Beiträge aus den Gebieten Philosophie, Theologie, Naturwissenschaft, Philologie, Geschichte und Kunstwissenschaft stammen von den beiden Herausgebern sowie von A. Böckh, Jos. v. Görres, Wilhelm Grimm, Fries, Kastner, Schlosser u. a. Von besonderem Interesse ist in Band 1 die Biographie des Paracelsus von J. J. Loos (vgl. Hirsch-H. III 836 f) sowie in der Rubrik "Poesien" auf den Seiten 363 ff. die ersten Ausgaben der beiden Schicksalsdramen "Udohla, in zwei Acten" und "Magie und Schicksal, in drei Acten" von Karoline von Günderode (unter ihrem Pseudonym Tian). Es ist die dritte und letzte Veröffentlichung der unglücklichen Dichterin zu Lebzeiten; vorher waren nur 1804 die "Gedichte und Phantasien" und 1805 die "Poetischen Fragmente" erschienen. "Magie und Schicksal" wird als das beste der 5 erhaltenen Dramen angesehen. Nach dem Freitod der Dichterin 1806 wurde die Rubrik "Poesien" nicht fortgesetzt. Auch die Briefe von und an Winckelmann wurden hier von C. Hartmann aus dem Nachlass zum ersten Mal veröffentlicht. - Titel mit unbezeichnetem Adelsstempel. Jeder Band auf fl. Vorsatz mit Besitzeintrag "Georg Fried. Kochenburger Pr. H. Heidelberg im März 1814"; Kochenburger (geb. Heidelberg 1791 - 1854), war Pfarrer in Neckarbinau und (ab 1830) in Reilingen; in der Badischen Revolution von 1848 spielte er eine kleine Rolle. - Gering berieben und bestoßen. Schönes Exemplar.
Exhibitor: Nosbüsch Manfred Tel: 02251 625272 info@nosbuesch.com
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Der Illuminator mit der Maske - Trier, Erzbistum. Antiphonar. Lateinische Handschrift auf Papier. Trier, ca. 1680 (nach 1671). Gr.-Fol. (ca. 44 x 32 cm). [7], 208 num. Bl. (o. d. wohl weiße fol. 89). Blattgröße 42,5 x 29,8 cm, Schriftspiegel ca. 38 x 24 cm. Mit ca. 160 Initialen in bunten Deckfarben und Tinte, zahlreichen Initialen in Rot sowie bunter Bordüre am Anfang. Musiknotation auf 5 schwarzen Linien. Hervorhebungen in Rot, einige Überschriften in alternierend bunten Buchstaben. Blindgeprägtes zeitgenössisches Schweinsleder über Holzdeckeln mit 5 (von 10) Messingbeschlägen auf den Deckeln. Mit Pergamentmanuskriptfragmenten wohl des 14. Jahrhunderts. 7.800,00 EUR
Beschläge des Rückdeckels fehlen, Messingschliessen ergänzt. Buchblock gelockert, mehrere Blätter mit großen, teils alt laienhaft restaurierten Einrissen, wie bei Antiphonaren üblich, daher auch stellenweise mit Randläsuren, etwas gebräunt und fingerfleckig. Dekoratives Antiphonar, geschrieben für eine Kirche des Erzbistums Trier mit reicher Illumination. Die Lokalisierung ist aufgrund des Festkalenders am Ende unstrittig. Für die Datierung findet sich auf fol. 206r. ein Terminus post quem (Fest der Hl. Rosa von Lima, der ersten Heiligen Amerikas, heiliggesprochen 1671). Fol. 120r. mit montiertem Blatt aus einem älteren Antiphonar. Bei dem fehlenden herausgetrennten Blatt 89 handelte es sich wahrscheinlich um ein weißes, wie das folgende weiße Bl. 90. Unter der Auszierung der Initialen fällt beim Buchstaben "C" eine Besonderheit auf. Die Seitenansicht eines Gesichtes wird stark vereinfacht (mit wenigen Federzügen, sehr modern anmutend) in die Wölbung eingefügt. Mehr als 20 mal findet sich diese Skizze (farblich abgewandelt) in der Handschrift. Da dies zugleich die einzige antropomorphe Zeichnung ist (in wenigen weiteren Initialen wird das Gesicht auch an den Buchstaben "E" angelehnt), kommt diesem Detail eine erhöhte Signifikanz zur Identifizierung des Illuminators zu. Bisher war es allerdings nicht möglich das Skriptorium, und damit jenen unbekannten "Meister der Maske" genauer zu lokalisieren. Auch die Einbandstempel konnten keinen Betrag leisten. In Frage kommt allerdings lediglich der deutschsprachige Teil des Erzbistums (also mit Teilen des ehem. Herzogtums Luxemburg), da sich verschiedentlich deutsche Einsprengsel im lateinischen Text finden. Es besteht allerdings berechtigte Hoffnung, dass dies aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung von Handschriften in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein wird.
Exhibitor: Fritzen Peter Tel: 0651 4367673 Mobil: 0651 4367673 antiquariat-fritzen@t-online.de
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Durandus, Gulielmus. Rationale divinorum officiorum. (Speyer, Peter Drach, nicht nach 1476). Folio, circa 28,5 x 21,5 cm. 3 Blatt ohne das erste weisse, 356 num. Bll. - 2 Blätter in zeitgenössischer Handschrift. Pergament d. 18. Jh. 7.000,00 EUR
GW 9109; H 6467; BSB-Ink D-329; IG 931; ISTC id00412000 Unfirmierter Druck von Peter Drach d.A¨. in Speyer nicht nach 1476 (Besitzvermerke). - Sehr seltene und frühe Ausgabe des "Rationale", einem Kompendium zur Liturgie, das die Ursprünge, Traditionen und symbolischen Bedeutungen christlicher Riten erklärt. Es gilt als eine der wichtigsten Darstellungen der mittelalterlichen Liturgie im Westen und dient heute auch als bedeutende Quelle für die Architektur und Innenausstattung der Kirchengebäude sowie die Funktion von Geräten und Bildern. - Das vorliegende Exemplar ist durchgehend rubriziert und enthält zahlreiche grosse rote Initialen. Die Blätter 53 und 58 wurden offenbar beim Druck oder Binden vergessen und bereits zeitgenössisch in den Druck immitierender Handschrift ergänzt. Es gibt zahlreiche Belege für ähnliche Fälle, wo noch der Verleger bzw. Drucker fehlerhaft hergestellte Bögen ergänzen liess. Unser Exemplar ist ein schönes Beispiel aus der frühen Buchherstellung in Handarbeit mit den unvermeidlichen Missgeschicken und ihrer eleganten Lösung. - Schönes Exemplar, nur geringfügig gebräunt, meist sehr sauber und frisch. Das erste weisse Blatt nicht vorhanden, das zweite mit kleiner Randausbesserung oben (ohne Textberührung). Zu Beginn wenige Wurmstiche ohne Textverlust.
Exhibitor: Rezek Thomas Tel: 089 28879165 Mobil: 0173 8799355 arezek@web.de
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Facsimile - Der Ramsey-Psalter. Vollständige Faksimile-Ausgabe im Originalformat von Codex 58/1 der Stiftsbibliothek St. Paul i. Lavanttal und Ms M.302 der Pierpont Morgan Library in New York. Mit dem engl.-dt. Kommentarband (1999) u. dem Interimskommentar (1996) v. Lucy Freeman Sandler. Graz, Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 1996/1999. 4°. (27,5 x 19 cm) 173 Bll. u. 4° (28 x 19,5 cm) 343(1) u. 44 S. Blindgeprägtes Orig.-Schweinsleder über Holzdeckeln mit 2 Schließen im Orig.-Schuber u. OPpbd. bzw. OBrosch. 3.500,00 EUR
Eines von 280 nummerierten Exemplaren. - Codices selecti, Phototypice impressi, Facsimile Vol. CIII, Commentarium Vol. CIII*. - Die vorliegende Faksimileausgabe vereint zwei Teile eines Manuskriptes, die seit beinahe 200 Jahren getrennt aufbewahrt werden. Fünf Blätter befinden sich seit etwa 1809 in New York. - Der Psalter wurde Anfang des 14. Jahrhunderts im englischen Benediktinerkloster Ramsey geschrieben und illuminiert. 12 mit reichem Blattgold gehöhten Miniaturseiten enthalten 40 Bildszenen. 10 davon sind die in New York befindlichen Blätter. Außerdem finden sich 14 große figürliche Initialen, zahlreiche kleinere sowie meist ornamentales Rankenwerk im linken Blattrand. An freien Zeilenenden sind zahllose, häufig figürliche reizenden Vignetten, auch diese meist goldgehöht. Das Ramsey-Psalter zählt zu den schönsten Manuskripten der gotischen Buchmalerei. - Die Fadenbindung des Interimskommentar gerissen, ansonsten sehr gut erhaltenes Exemplar.
Exhibitor: Osthoff Daniel Tel: 0931 572545 Antiquariat.Osthoff@t-online.de
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Geiler von Kaysersberg, Johannes. Nauicula penitentie. Per excellentissimum sacre Pagine doctorem Joannem Keyserspergium Argentinensium Concionatorem Predicata. A Jacobo Otthero Collecta. Augusta Vindelicor[um] [Augsburg], Johann Otmar für Georg Diemar 1511. 30 x 20,5 cm. [6], LXXX Bl. Titel und Textbeginn in Rot und Schwarz gedruckt. Mit großem Titelholzschnitt. Zeitgenössisches blindgeprägtes Halbleder über Holzdeckeln, Spuren einer Mittelschliesse. 3.800,00 EUR
Einband berieben und bestoßen, wohl zu Beginn des 20. Jahrhunderts Rücken mit Pergament hinterlegt und Vorsätze erneuert. Wurmspuren, Schliesse fehlt. Papier gebräunt und wasserfleckig, mit durchgehenden Wurmspuren, meist in den Rändern. Titelblatt mit zeitgenössischem Besitzvermerk. Exlibris. VD16 G 772. BM, German Books, 335. Adams G 318. Dodgson II, S. 61, Nr. 11. Katalog der Burgkmair-Ausstellung in Augsburg 1973, Nr. 68 mit Abb. Lagenkollation A8 B6 C8 d6 e8 f6 g8 h6 i6 k6 L6 M6. Erste lateinische Ausgabe der von Geilers Sekretär J. Otther gesammelten Predigten. Das Werk enthält Predigten, die Geiler in den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts im Straßburger Münster in deutscher Sprache gehalten hat (mit Angabe des Datums). Nachträglich wurden sie ins Lateinische übertragen, um sie anderen Predigern zugänglich zu machen, und nach seinem Tode von Jakob Otther herausgegeben. Geiler nennt die Sammlung "Schiff der Bußfertigkeit", weil er in seinen Ermahnungen die Verrichtungen und Pflichten des Steuermannes und der Schiffsleute zum bildlichen Vergleich heranzieht. Das verbildlicht auch der schöne Titelholzschnitt von Hans Burgkmair d.Ä., rechts unten monogrammiert, der ein Schiff zeigt, an dessen Heck Geiler steht und zur Schiffsbesatzung predigt. Schöner Druck im Stil einer Inkunabel mit (nicht ausgefüllten) Initialspatien. Exlibris "Ex Biblioteca Gutekunst [handschriftlich:] 6450". Die ältere Provenienz ist für uns nicht zweifelsfrei zu klären. Der Besitzeintrag auf dem Titelblatt lautet "Ad vsu[m] Marb[?h]ie // vicini Ayslinge[n]sis". Als Hypothese möchten wir die abgegangene Wallfahrtskirche Ave Maria (gestiftet um 1470), Vorgänger von Ave Maria bei Deggingen (Landkreis Göppingen) vorschlagen, rund 15 km von Esslingen entfernt. Die teilweise recht signifikanten Einbandstempel nicht in der Einbanddatenbank.
Exhibitor: Fritzen Peter Tel: 0651 4367673 Mobil: 0651 4367673 antiquariat-fritzen@t-online.de
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Hélyot, Pierre Hippolyt. Histoire [ab Band 2: complète] et Coustumes Des Ordres Monastiques, Religieux Et Militaires Et des Congrégations Séculières de l`un et de l`autre sexe, qui ont esté éstablies jusqu`à présent. contenant leur origine, leur fondation ... les vies de leurs fondateurs ... avec des figures qui représentent tous les differens habillemens de ces ordres et de ces congregations. Avec notice, annotations et complément; par V. Philipon. 8 Bände. Guingamp, Jollivet (Bd. 3: Paris, Ponce Lebas et C.ie) 1838-40. 26 x 17,5 cm. Mit 618 auf 617 (statt 627) altkol. lithogr. Tafeln. Zeitgenössisches Halbleder mit Rückentitel und Rückenvergoldung. 2.700,00 EUR
Einbände etwas berieben und bestoßen, Rücken verblaßt, Gelenke an den Enden teilw. mit kl. Einrissen, ein Band am Fuß gering ausgefranst. Stellenweise etwas gebräunt oder fleckig, nur vereinzelt stärker. Wenige Tafeln mit leichtem Druckabklatsch, kaum Randläsuren. Vgl. Colas 1417ff., Cohen-R. 480 und Lipperheide Od 3/4. Aktualisierte Ausgabe des erstmals 1714 ff. erschienenen Werkes über die Kloster- und Ritterorden, welches die unterschiedlichen Kongregationen in gewünschter Ausführlichkeit darstellt. So finden sich (als beliebiges Beispiel) über die Ursulinen 11 verschiedene Tafeln. Kurzum eine Fundgrube bildlicher Darstellungen, allesamt in farbfrischem zeitgenössischem Kolorit, teilweise mit Silber- und Goldhöhung.
Exhibitor: Fritzen Peter Tel: 0651 4367673 Mobil: 0651 4367673 antiquariat-fritzen@t-online.de
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Isselt, M. Vita Christi R. P. F. Ludovico Granatensi auctore, ex diversis ipsius opusculi..., seu capita digesta, per Michaelem ab Isselt... Köln, Quentel, 1596. 10 Bll., 700 S. Mit 39 Textholzschnitten. 12°. Gepr. Lederband d. Zeit. 990,00 EUR
Sehr seltene Ausgabe. Die schönen Holzschnitte zeigen Szenen aus dem Leben Jesu. Vorderes Gelenk angeplatzt. Schließen fehlen.
Exhibitor: Lorych Tel: 030 21018803 Mobil: 0175 8195300 Antiquariat.Lorych@t-online.de
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Johannes [Johannes (Rumsich) von Freiburg]. Summa confessorum, deutsch von Bruder Berthold, Prediger ordens. Ulm, Konrad Dinckmut 12. November 1484. Klein Folio (ca. 27 x 19,5 cm). 198 Bl. (statt 200 ohne die weißen Blätter am Beginn und am Ende: 13 nicht num. 185 num.). Gotische Type, 35 Zeilen. Mit zahlreichen teils figürlichen Holzschnitt-Initialen. Zeitgenössisches blindgeprägtes Schweinsleder über Holzdeckeln mit Messingschliessen. 9.500,00 EUR
Einband sorgfältig restauriert, Bezug stellenweise hinterlegt, Vorsätze erneuert, Schliessen wohl von einem anderen Exemplar ergänzt. Durchgehend im Oberrand braunfleckig nach Feuchtigkeitseinwirkung, stellenweise auch weitere Papierpartien betroffen. Die ersten Bl. und das letzte wegen Ausdünnung alt im Rand hinterlegt. Das erste Registerblatt mit zeitgenössischem Titeleintrag und Anmerkung zum Übersetzer. Das erste Textblatt mit Besitzeintrag "Liber Georgij Reysing 1512", dort im Fußsteg "Jesum Cristum Aamen". Dies abgewandelt zu "Jesus Cristus Aamen" auf Bl. CXXX recto. GW M13606. ISTC ij00321000. Goff J-321. Pr 2564. BMC II 534. BSB-Ink I-570. Fehler in der Foliierung: "Das. cv. blat" (statt cij., wie in Heidelberg und München), ebenso "Das xxxiii blat" (statt cxxxiii). Seltene Inkunabel, weltweit in ca. 30 vollständigen Exemplaren nachgewiesen. GW meldet eine Gesamtüberlieferung von 42, wovon allerdings 3 lediglich Einzelblattnachweise sind und 9 inkomplett (fehlen nur weiße Blätter, wie hier, wurden die Ex. als komplett gezählt). Johannes von Freiburg, Dominikanertheologe und Kanonist, geboren in der 2. Hälfte des 13. Jahrhundert in Haslach (Kinzigtal), gestorben am 10.3.1314 in Freiburg im Breisgau "war Schüler Ulrichs von Straßburg. In Freiburg wirkte er in der Seelsorge seines Klosters, wo er Lektor der Theologie und Prior wurde. Literarisch widmete er sich als Repräsentant der kasuistischen Moral- und Pastoraltheologie der sog. Beichtstuhljurisprudenz. Mit Recht kann J. als Fortsetzer des Werkes Raymunds von Peñafort gelten. Sein eigenes Schrifttum zeichnet sich durch wissenschaftliches Format, tiefes Rechtsverständnis und elegante Latinität aus. Er … schrieb vor 1290 als Hauptwerk die weitverbreitete ". Fr. Merzbacher in NDB 10 (1974), S. 550 f. Nach neueren Darstellungen (Marlies Hamm in: Verfasser Lexikon², IV, 1983, Sp. 605-611.) war Johannes 1268 möglicherweise der Reisebegleiter des Albertus Magnus auf dessen Reise nach Mecklenburg und weilte vor 1277 zu Studienzwecken in Paris (während der Lehrzeit von Thomas von Aquin und Johannes von Varzy). M. Hamm bezeichnet die vorliegende Summa confessorum, die erstmals 1476 in Augsburg gedruckt wurde, als "Höhepunkt der Beichtsummenliteratur". Dinckmut "war zunächst anscheinend als Drucker von Blockbüchern tätig und wandte sich um 1480 dem Letterndruck zu; sein erstes datiertes Buch stammt aus dem Jahre 1482. Er war der fruchtbarste Buchdrucker Ulms im 15. Jahrhundert nach Johann Zainer und brachte ganz überwiegend deutschsprachige, vielfach mit Holzschnitten geschmückte Werke heraus… Seine Typen zeigen zum Teil ausgeprägte Eigenart, seine Holzschnittinitialen sind zum Teil romanischen Initialen nachgebildet. D. ist urkundlich auch als Buchbinder nachzuweisen, gehört aber trotz dieser vielseitigen Tätigkeit zu den Druckern des 15. Jahrhunderts, denen ein wirtschaftlicher Erfolg versagt blieb. Schon 1488 mußte er Drucke verpfänden, dann sein Haus verkaufen und zuletzt die Restauflage des Terenz und des Lirer seinem Gläubiger Hans Nythart überlassen. 1496 stellte er seine Drucktätigkeit ein, 1499 verließ er Ulm; über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt." F. Geldner in NDB 3 (1957), S. 726. Im Register mit 20 Initialen, die jeweils vierzeilig sind. Im Haupttext 21 große, jeweils achtzeilige Holzschnitt-Initialen, die teils figürlich ausgestaltet sind, häufig mit Drachen und Fabelwesen. Beide Initial-Gruppen sind jeweils in alphabetischer Reihenfolge angeordnet, wobei das große M auf Blatt 120 (ebenso wie in München) fehlt und stattdessen eine Initialspatie zeigt. Als weiteres Kuriosum ist zu vermerken, dass eine Anweisung an den Setzer nicht getilgt, sondern in den Drucktext übernommen wurde: Am Fuss von Bl. 12 recto heisst es "Sequitur littera B", was auch auf 12 verso umgesetzt wurde. Über dieses Versehen hinaus ist dies ein Hinweis darauf, dass der Setzer Latein lesen konnte.
Exhibitor: Fritzen Peter Tel: 0651 4367673 Mobil: 0651 4367673 antiquariat-fritzen@t-online.de
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Jona. In der Übertragung von Martin Luther. Hamburg, Grillen-Presse (1950). 12 nn. S., Titelschrift u.8 Illustr. in OHolzschnitt v. Gerhard Marcks. Dunkelblauer gegl. Lederband m. schlichter Filetenverg. a. Deckelrändern u. Stehkanten, verg. RTitel u. gefüttertem Schuber m. Lederkanten (sign.: C[hristian] Z[wang]). Gr.4°. 1.250,00 EUR
(3.Druck d. Grillen-Presse). Spindler 43,3; Tiessen 3; Schauer II,153 (m. Abb.). Breitrandiger Handdruck von Richard v. Sichowsky auf Hahnemühlebütten in Garamond-Versalien in 300 num. Expl. (hier statt Nr. mit Eindruck: Archivstück), Druckvermerk vom Künstler signiert.
Exhibitor: Die Schmiede Tel: 0031 20 6250501 schmiede@xs4all.nl
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Köln, Gedenktuch Clemens August - "CLEMENS AUGUST Freiherr Droste zu Fischering ERZBISCHOF VON CÖLN. ". Kupferplattendruck in Schwarz auf chamoisfarbenem Stoffgrund, ca. 1839. Ca. 61 x 55,5 cm. 1.200,00 EUR
Allseits beschnitten, teils etwas in die Einfassung hinein. Faltspuren. Etwas fleckig. Gedenktuch auf den Kölner Erzbischof Clemens August Droste zu Vischering (1773-1845), Erzbischof von Köln (1835-1845), als Sammelbild mit dem Porträt des streitbaren Erzbischofs im Zentrum, umgeben von einer neugotischen Architektur mit Ansichten der Kölner Kirchen St. Mauritius, St. Aposteln, St. Martin, St. Severin, St. Gereon, St. Ursula sowie des Domes. Das Propagandablatt entstand im Konflikt von katholischer Kirche und preußisch-protestantischer Staatsmacht in den neuen Preußischen Provinzen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. "Der von Görres als neuer "Athanasius" gefeierte Kölner Erzbischof Clemens August Droste zu Vischering stellte sich in dem als "Kölner Wirren" in die Geschichte eingegangenen Konflikt zwischen der preußischen Regierung und der katholischen Kirche gegen jegliche Eingriffe staatlicherseits in Glaubensfragen und kirchliche Lehrmeinungen. Seine Verhaftung durch Regierungstruppen am 20. November 1839 und eine mehrjährige Internierung in Minden ließen ihn für weite Kreise der katholischen Bevölkerung zur Symbolfigur werden, deren Andenken während der Gefangenschaft durch eine verstärkt einsetzende Bildpublizistik wach gehalten wurde. In diesem Sinne wurde wohl das Tuch mit dem Bildnis des Erzbischofs nach einem von Franz Ittenbach 1839 in Minden gemalten Porträt ebenso wie danach hergestellte Porträtstiche in Auftrag gegeben. Clemens August ist in der Mitte mit Mitra und Ornat als rechtmäßiger Amtsträger ins Bild gesetzt. Die rotseidene Kapuze der erzbischöflichen Cappa magna auf dem Gemälde Ittenbachs ist durch den rangmäßig eindeutigeren Hermelinpelz ersetzt… [Die] Zusammenstellung, in der dem unvollendeten Dom am oberen Ende des Tuches mit drei Ansichten das Hauptgewicht zukommt, mag darauf verweisen, daß sich die Ablehnung der preußischen Kirchenpolitik durch den Kölner Erzbischof auch gegen den geplanten Weiterbau des Domes richtete, dessen Grundsteinlegung sich durch die Auseinandersetzungen mit der Kölner Kurie bis 1842 verzögerte." Jutta Zander-Seidel, Politik als Dekor. Zeitgeschichtliche Motive auf Stoffdrucken des 18. und 19. Jahrhunderts, in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, 1989, S. 309-340, hier S. 330.
Exhibitor: Fritzen Peter Tel: 0651 4367673 Mobil: 0651 4367673 antiquariat-fritzen@t-online.de
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Marcellus Palingenius [d.i. Pier Angelo Manzolli]. Zwölff Bücher, zu Latein Zodiacus vitae, das ist, Gürtel deß lebens genannt, gründtlich verteutscht und in Reimen verfaßt. Darinnen neben vil grossen wunderbarlichen geheimnussen, uns nit allein warer tugend und glückseligkeit manigfaltige schöne lehr fürgeschriben, sonder auch die gantze Welt mit irem standt, lauff, und wesen, jetziger zeit für die augen gestellt, und abgemahlet wirdt. Erste Ausgabe. Frankfurt a. M., M. Johan Spreng von Augspurg, 1564. 16 nn., 297 num. Bl. (ohne das letzte Bl. mit Druckervermerk). Kl-8°, blindgeprägter Lederband der Zeit über Holzdeckeln. 1.190,00 EUR
VD 16, M 863. Hayn-G. VI, 5. Goed. II, 571, 1. Ebert 15.658. Kosch XIX, 25. Vgl. Faber du Faur 30. Nicht bei Adams. Vgl. Caillet 7096/97 sowie Dorbon-Aine 2929-2931 u. 6258; nicht bei Houzeau/L. -Gesuchte erste deutsche Ausgabe des berühmten, auf den Index gesetzten "Zodiacus vitae", erstmals um 1531 in Venedig erschienen. Es stammt von Pier Angelo Manzolli (1. Hälfte d. 16. Jhdts.), geb. zu Stellada in Ferrara. Er war Leibarzt des Herzogs Hercules II. Das Werk enthält heftige Angriffe gegen den Papst und den Klerus. Die vorliegende Übersetzung stammt von Johannes Spreng (1524-1601), "war wahrsch. früh Mitglied d. Augsburger Meistersingerschule, studierte in Wittenberg, 1554 Magister der freien Künste und der Philosophie ebenda, 1555-1559 Schul- und Schreibmeister in Augsburg." Die einzelnen Bücher des Lehrgedichtes sind nach den Tierkreiszeichen benannt. (VD 16, M 863) - Kapitale und Gelenke mit kleinen Fehlstellen, in den Gelenken etwas gelockert, Schließen fehlen. Stempel auf Titel, Handschriftlicher Vermerk auf Vorsatz, Seiten teilweise braunfleckig, 2 Bl. der Vorrede mit Randausriss (leichter Textverlust), sonst schönes Ex.
Exhibitor: Antiquarius Tel: 0228 9267940 info@buch-antiquarius.de
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Medieval manuscript fragment Missal. 200,00 EUR
Leaf on vellum in gothic script, to be dated to the XV century, of German provenance. Leaf dimensions: about mm. 325 x 235; writing space: mm. 235 x 155. Text in black ink with red headings, arranged on 21-lines single column. The decoration set includes several red and blue initials extending over one or two lines, with watermarked colour contrasting extensions, as well as red and blue pilcrows. This leaf has been re-used from a binding marked by writings and traces of use. Recto , line 12, Epistle Of Saint Paul To The Galatians, chapter 4: Quanto tempore haeres parvulus est, nihil differt a servo, cum sit dominus omnium sed sub tutoribus et actoribus est usque ad praefinitum tempus a patre ita et nos cum essemus parvuli, sub elementis mundi eramus servientes. At ubi venit plenitudo temporis, misit Deus Filium suum factum ex muliere, factum sub lege, ut eos, qui sub lege erant, redimeret, ut adoptionem filiorum reciperemus.
Exhibitor: Solmi Giuseppe Tel: 051 / 6511029 giuseppe.solmi@tin.it
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Medieval manuscript fragment Missal with music. 320,00 EUR
Leaf on vellum in gothic script, to be dated to the end of XIII century, of French provenance. Leaf dimensions: about mm. 270 x 200; writing space: mm. 190 x 130. Text in black ink with red headings, arranged on 30-lines double column. The decoration set includes two big red or blue initials with contrasting penworks and several smaller in black ink with red lines. Liturgical codex with texts set to music: the gothic neumatic notation on a tetragram has been drawn in red ink. This leaf has been re-used from a binding marked by writings and traces of use. Verso line 3 chant: Dixit autem Maria ad angelum ecce ancilla domini fiat mihi secundum verbum tuum.
Exhibitor: Solmi Giuseppe Tel: 051 / 6511029 giuseppe.solmi@tin.it
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Opitz, Hieronymus. Biblia hebraica. Sefer tehilim. Psalterium (hebraice). Recens editum ac diligentißime correctum, declaratis etiam in fine dictionibus, quae in eo aliter leguntur quam scribuntur per Hieronymum Opitium iuniorem. (Vorgebunden: Avenarius (Habermann), Johannes. Dikduk leshon ha-kodesh. Grammatices Ebraicae Sanctae Linguae Prima Pars (secunda et tertia), Succincta & perspicua brevitate conscripta, in usum illorum, qui ex fontibus haurire volunt sacrorum Bibliorum cognitionem. 3 Teile in 1 Band. 3., erweiterte Aufl., Wittenberg, Johannes Crato, 1570. 205 handschriftlich nummerierte Seiten, 76, 119 n.n. Bll.). Erste Ausgabe. Wittenberg, Crato, 1566. 158 n.n. Bll. 8°, blindgeprägter Lederband, datiert 1574. 2.495,00 EUR
Gesuchte Ausgabe. Hieronymus Opitz der Jüngere, geboren um 1541 in Roßbach, wurde nach seinem Studium in Wittenberg 1566 Pfarrer in Kamenz, ab 1574 Professor für Hebraistik in Jena, wo er 1577 starb (vgl. Jöcher 3, 1083). // Der lutherische Theologe und Hebraist Johannes Avenarius (1516-1590) war ab 1573 Professor an der Universität Jena. Er erhielt die Berufung aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit der hebräischen Sprache, seiner hebräischen Grammatik und seines hebräischen Wörterbuches. 1574 folgte er einem Ruf als Professor an die Leucorea von Wittenberg und wurde 1576 Superintendent in Naumburg und Zeitz (NDB I, 467). Erste Ausgabe dieser Rezension der Psalmen (VD 16 O 776 / Adams B 1357). Mit Vorrede von Philipp Melanchthon. Titel mit Holzschnitt-Druckermarke. Einband leicht berieben, an den Ecken und am oberen Kapital mit kleinen Fehlstellen, Seiten minimal braunfleckig, verwischter Besitzvermerk auf Titel, wenige Marginalien von alter Hand. Im Ganzen schönes Ex. First edition of the rare review of psalms, bound together with the third edition of Avenarius` Jewish grammar. Bound in contemporary blindstamped pigskin (dated 1574, somewhat worn, initials scratched out, stained). - Some browning in places, a few marginal annotations, title with deleted old ownership-inscription. Good copy.
Exhibitor: Antiquarius Tel: 0228 9267940 info@buch-antiquarius.de
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Prokop von Templin. Schriftsteller (1609-1680). Catechismale, das ist: Dreyhundert Halbstundige Sermones, Oder Kinder-Lehr-Predigen / Eigentlich für die minderjährige Jugend gerichtet. Tle. I und II (von 6). Salzburg, J. B. Mayr, 1674. 8°. Mit gestoch. Frontispiz und Kupfertafel. 30 Bl., 512 S., 20 Bl. (Index); 8 Bl., 657 S., 15 Bl. (Index). Blindgepr. Schweinsleder der Zeit auf Holzdeckeln mit 2 Schließen; Prägung "IHS" (fingerfleckig). 250,00 EUR
Erste Ausgabe. - VD 17 547:665238C. Dünnhaupt 28.I und 28.II. - Etw. fleckig und gebräunt sowie mit einigen Bleistifteintragungen. Vorsatz mit Exlibris. - Innendeckel: "Dem Würdigen Gottshauß S: AchatiJ in Romingstain Gehorig 1676. abgedauschet worden 1785 [...]" Aus Ramingstein im Lungau bei Salzburg. - Auf dem Vorsatzblatt "Ad Vicariatum Eugendorf" (bei Salzburg).
Exhibitor: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de
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Scheuchzer, Johann Jacob. Kupfer-Tafeln zu der Physica Sacra, oder Erklärungen der in Heiliger Schrifft vorkommenden natürlichen Sachen. Tafelbände ohne Text. 2 Abteilungen in 2 Bänden. Augsburg, Johann Andreas Pfeffel, 1731-35. Mit 758 (3 doppelblattgroßen, 2 gefalteten, 1 ankolorierten) Kupferstich-Tafeln von J. A. Friedrich, J. G. Prinz, J. A. Corvinus, J. D. Preißler u.a. nach Johann Melchior Füßli. Pergamentbände der Zeit mit verblassten handschriftlichen Rückentiteln. 9.500,00 EUR
Vollständiges Exemplar der beiden Tafelbände zur ersten deutschen Ausgabe von Johann Jakob Schleuchzers "Physica Sacra". Die römisch von 1-750 nummerierten Tafeln sind jeweils mit deutschen und lateinischen Bildunterschriften versehen. Mit den Tafeln 37-39 auf einem Doppelblatt sowie den Tafeln 39A, 99B, 133A, 217A, 223A, 340A, 340B, 446A, 446B, 446C, 463A und 470A. - Einbände etwas fleckig, ein Kapital und Teile des Vordergelenks mit kleinen Fehlstellen bzw. gelöstem Bezug, Vorsätze gebräunt, ein fliegender Vorsatz knittrig, Titel alt gestempelt, mitunter gering fleckig oder gebräunt, Tafel 308 mit hinterlegtem Einriss. Insgesamt von guter Gesamterhaltung, die prachtvollen Kupferstiche in kräftigen Abzügen auf starkem Papier.
Exhibitor: Nosbüsch Manfred Tel: 02251 625272 info@nosbuesch.com
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Sulpicius Severus. Opera quae extant. A Victore Giselino, Medico ex editionum & vetustorum exemplarium collatione emendata, eiusdem notis illustrata. Vita Sulpitii Severi (...) scholia in sacram historiam ex Petri Galesinii notationibus excerpta. Erste Ausgabe. Antwerpen, Plantin, 1574. Mit gestochener Titel-Vignette, 415 S. Kl-8°, Lederband des 18. Jh. mit goldgeprägten Supralibros. 790,00 EUR
Adams S 2067. Jöcher II, 834. Graesse VI/1, 376. Ruelens-de B. 147, 17. - Seltene erste Gesamtausgabe der Werke. Sulpicius Severus erlangte Bedeutung durch seine berühmte Chronik der Vita des Hl. Martin von Tours. - Buchrücken stärker, Einband sonst etwas berieben, einige Seiten etwas fleckig, Stempel auf Titel, sonst schönes Ex.
Exhibitor: Antiquarius Tel: 0228 9267940 info@buch-antiquarius.de
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