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    Haufe & Lutz
    Thomas Haufe
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Geistes- und Naturwissenschaften, Kinderbücher

Baron, A(uguste Alexis Floréal). Lettres à Sophie sur la danse. Suivies d`entretiens sur les danses ancienne, moderne, réligieuse, civile et théatrale. Paris, Dondey-Dupré 1825. 8°. 344 S. mit 2 gefalt. lithogr. Tafeln. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienverg. 600,00 EUR
Seltene erste Ausgabe. - Der Autor beschreibt in Dialogform die Entwicklung des Tanzes von der Antike bis Anfang des 19. Jahrhunderts. "Lettre VII" enthält auch eine Theorie des großen Ballets. Die Tafeln mit Skizzen verschiedener Tanzschritte und Melodien. - Auguste Alexis Floréal Baron (1794-1862) war zusammen mit Pierre-Théodore Verhaegen und Adolphe Quetelet, einer Gründer der Universite Libre de Bruxelles und seit 1834 deren vorsitzender Sekratär. - Titelblatt und die Tafeln leicht braundfl., sonst sehr gutes dekoartiv gebundenes Exemplar.
Aus Kapitel: Tanz | Bücher in französischer Sprache
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Baur, Max (1898-1988). "Harzwald". Orig.-Photographie auf mattem Photopapier unter Passepartout, auf diesem signiert und bezeichnet. Tühringen um 1940. Passepartout-Ausschnitt: 22,5 x 16,5 cm. 300,00 EUR
Steins, Max Baur. In the spirit of Bauhaus, Photographs 1925-1960. - Stimmungsvolle Aufnahme einer Waldlandschaft mit difusen Sonnenstrahlen zwischen Nadelbäumen. - Der bedeutende deutsche Photograph Max Baur, war Mitglied der Glide deutscher Lichtbildner (GDL). Er hat zahlreiche Bücher und Mappenwerke publiziert. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgestellt und prämiert. - Passepartout papierbedingt gebräunt, sehr gut erhalten.
Aus Kapitel: Photographie | Orts- und Landeskunde | Harz
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Bilguer, P(aul) R(udolf) v. Handbuch des Schachspiels. Fortgesetzt und herausgegeben von seinem Freunde (Tassilo) v. (Heydebrand und) d(er) Lasa. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Veit u. Comp. 1843. Gr.-8°. XI, (1), 376 S.; 124 S. mit zahlr. Holzschnitt-Diagrammen. HLdr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. blindgepr. Rücken-Ornamentik. 400,00 EUR
Van der Linde II, 15 ("das wichtigste theoretische Werk der ganzen Schachliteratur"). Schmid 128. - Sehr seltene erste Ausgabe des berühmten Standardwerks, bis 1922 in acht Auflagen erschienen. - 1840 begann Bilguer mit den Arbeiten am Buch, verstarb aber noch im gleichen Jahr. Es wurde von seinem Freund von der Lasa fortgesetzt und herausgegeben. - "Die dem Ganzen dieses vortrefflichen Werkes zum Grunde liegende Idee war, den Schachfreunden eine möglichst vollkommene Anleitung zum eigenen Studium für ihr praktisches Spiel darzubieten ... Das Werk ... ist so eingerichtet, daß es auch dem Bedürfnisse geübterer Spieler entspricht" (Schmid). - Im unteren Blattrand durchgehend leicht feuchtigkeitsfleckig, stellenweise etwas stockfl. und gebräunt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.
Aus Kapitel: Schach
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Colette Willy, (Sidonie-Gabrielle Claudine). L`ingénue libertine. Eaux-fortes de Louis Icart. Paris, Éditions Excelsior 1926. 4°. 191 S., 1 Bl. mit 20 handkol. Orginal-Radierungen u. 1. Brief-Faksimile. OKart. mit Japanpapierschutzumschlag in OHln.-Chemise in Orig.-HLn.-Schuber. 2.000,00 EUR
Mahé I, 552. - Eines von 400 num. Exemplaren auf Papier Vergé a la forme de Rives (GA 546). - Sehr gutes Exemplar.
Aus Kapitel: Literatur | Illustrierte Bücher | Bücher mit Originalgraphik | Numerierte Ausgaben | Bücher in französischer Sprache | Bücher über 1.000 Euro
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Colette, (Sidonie-Gabrielle Claudine). La treille muscate. Illustré de quatorze lithographies originales en couleurs de (Constantin ou Kostia) Terechkovitch. (Paris, Éditions Robert Léger) 1961. Folio. 90, (3) S. mit 14 Orig.-Farblithographien. Hellbrauner genarbter Ziegenledereinband mit gepr. Rückentitel u. Liniendekor, Kopfgoldschnitt in Orig.-Halbleder-Pappschuber (signiert: Gotthilf Kurz). 2.400,00 EUR
Vgl. Einband-Slg. Kurz in der Württ. Landesbibliothek Nr. 397. - Eines von 99 num. Exemplaren auf Vélin d`Arches. - Mit einer Einleitung "Une journée de Colette à la Treille Muscate" von André Dunoyer de Segonzac und einem abgedruckten Brief "Lettre à Colette" von Jean Cocteau. - Der Buchbinder, Buchkünstler und Grafiker Gotthilf Kurz (1923-2010) war nach seiner Ausbildung an der Werkkunstschule in Offenbach (1943-1949) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart tätig und danach am Collège Technique Municipal Estienne in Paris (1955-1956). Er war seit 1965 Leiter der Meisterklasse für Buchbinder an die Akademie für das graphische Gewerbe in München und von 1967 bis 1982 Präsident der internationalen Vereinigung "Meister der Einbandkunst". 1994 ehrte ihn das Land Baden-Württemberg für sein Wirken als Lehrer und Künstler mit der Verleihung des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg. - Sehr gutes Exemplar in hervorragendem Meistereinband.
Aus Kapitel: Literatur | Illustrierte Bücher | Bücher mit Originalgraphik | Numerierte Ausgaben | Bücher in französischer Sprache | Bücher über 1.000 Euro
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Colette, (Sidonie-Gabrielle Claudine). La vagabonde. Lithographies en couleurs de Marcel Vertès. Paris, a la cité des livres 1927. 4°. [10], 277 S., [4] Bl. mit 15 Orig.-Farblithographien auf Tafeln u. 1 Suite mit 15 Orig.-Lithgraphien in Sepia. Grüner Maroquinlederband über 4 Bünden mit goldgepr. Rückentitel, Deckel-, Kanten- u. Innenkantenfiletten sowie Kopfgoldschnitt. 750,00 EUR
Mahé I, 556 f. - Eines von 26 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Japon impérial mit der Suite der Lithographien in Sepia (Gesamtauflage 305 Exemplare). Orig.-Prospekt mit 1 Orig.-Farblithographie beigebunden. Die Lithographien wurden bei E. Duchâtel in Paris gedruckt. - Goldgepr. gekröntes Monogramm-Exlibris auf Leder "Aleramo Spada Lavini", sehr gutes Exemplar in einem dekorativen Meistereinband.
Aus Kapitel: Literatur | Illustrierte Bücher | Bücher mit Originalgraphik | Numerierte Ausgaben | Bücher in französischer Sprache
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Denis, M(ichael). Die Merkwürdigkeiten der k. k. garellischen öffentlichen Bibliothek am Theresiano. Wien, Bernhardi 1780. 4°. Titel in Rot u. Schwarz mit gestoch. Titelvignette, [3] Bl., 760 S., [11] Bl. mit 4 gestoch. Münz-Abb. Pbd. mit goldper. Rückenschild. 450,00 EUR
De Backer-S. II, 1919, 52. Ebert 5982. Slg. Krieg 216. Lipsius/Leitzmann 98. VD 18 14436736-001. - Erste Ausgabe des interessanten Bibliotheks-Katalogs. "Liefert neben einer ausführlichen Geschichte der Bibliothek eingehende und gründlich kommentierte Bücherbeschreibungen, hauptsächlich von Inkunabeln und Wiener Drucken bis 1560" (Krieg). Am Ende werden auch einige in der Bibliothek vorhandene alte und neuere Münzen beschrieben. - Die schöne große Titelvignette zeigt eine Innenansicht der Bibliothek. - Die von Vater und Sohn Garelli dem Theresianum gestiftete Bibliothek gelangte später nach Lemberg, wo sie 1848 beim Bombardement der Stadt verbrannte. - Einband fachgerecht erneuert, sehr gutes sauberes Exemplar.
Aus Kapitel: Buchwesen
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Funk, Werner / Andreas Petzold u. Dominik Wichmann (Hrsg.). Stern-Portfolio. Bibliothek der Fotografie. No. 1-75 (alles erschienene). 75 Bände. Hamburg, Stern, Gruner + Jahr 1996-2012. Folio. Mit zahlr. teils farb. Abb. Illustr. OKart. u. illustr. OPbde. (ab No. 52). 1.200,00 EUR
Limitierte Ausgaben. - Vollständige Sammlung der gesuchten Reihe. - Photographen: Christopher Pillitz, Sebastiao Salgado, Hans-Jürgen Burkard, Konrad R. Müller, Peter Lindbergh, James Nachtwey, William Klein, Herb Ritts, Annie Leibovitz, Michel Comte, Nan Goldin, Henri Cartier-Bresson, Robert Lebeck, Bettina Rheims, David Lachapelle, Patrick Demarchelier, Sante d`Orazio, Volker Krämer, Mario Testino, Giorgia Fiorio, Bruce Weber, Francis Giacobetti, Horst P. Horst, Peggy Sirota, Peter Beard, Andreas H. Bitesnich, Ellen von Unwerth, Peter Lindbergh, Karl Lagerfeld, Andre Kertesz, Rankin, Robert Mapplethorpe, Terry Richardson, Man Ray, Martin Parr, Anton Corbijn, Bruce Weber, Elliott Erwitt, Cecil Beaton, Robert Polidori, Albert Watson, Tim Walker, Steven Klein, Bryan Adams, Andreas Feininger, Peter Lindbergh, Mark Seliger, Bert Stern, David Bailey, David LaChapelle, Lord Snowdon, Mario Testino, Martin Schoeller, Lamsweerde & Matadin, Nobuyoshi Araki, Paolo Pellegrin, Herb Ritts, Heinz Köster, Karl Lagerfeld, Guy Bourdin, Hedi Silmane, Helmut Newton, Bruce Gilden, Erwin Blumenfeld, Robert Capa, Volker Hinz, Steve McCurry, Nadav Kander, Alison Jackson, Yousuf Karsh, Mario Sorrenti, Brigitte Lacombe, Tim Flach und Robert Lebeck. - Heft 8, 9 u. 15 mit kl. Filzstift-Monogramm auf dem Vorderdeckel, sonst verlagsfrische Exemplare mit allen Beilagen.
Aus Kapitel: Photographie | Zeitschriften | Bücher über 1.000 Euro
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Gothofredus (eig. Godefroy), Dionysius (Denis), (Hrsg.). Corpus juris civilis, in quinque partes distinctum... Tertia editio prioribus auctior & emendatior. 4 Teile in 2 Bänden. S. Gervasii (Genf), Ex Officina Vignoniana 1602. Folio. Titel in Rot u. Schwarz, [10] Bl., 120 Sp., 1974 Sp.; Titel in Rot u. Schwarz, [7] Bl., 880 Sp.; Titel, [5] Bl., 552 Sp.; Titel, [1] Bl., Sp. 553-674, [48] S. mit wdh. Titelvignetten in Holzschnitt (Druckermarke). Braune Wildledereinbände des 19. Jahrhunderts mit jeweils 2 goldgepr. Rückensch. 600,00 EUR
Stintzing-L. I, 208. Vgl. Graesse III, 502. - Vollständige große Ausgabe der berühmten Bearbeitung des Corpus juris civilis. - Werk und Wirken dieses bedeutenden französischen Rechtsgelehrten markieren in der europäischen Rechtsgeschichte den Beginn einer neuen Epoche. Gothofredus` Werk gleicht an Bedeutung dem von Accursius am Ende der Glossatorenzeit und dem von Mommsen im Zeitalter der Pandektistik. Alle drei genannten Gelehrten haben am Corpus iuris civilis gearbeitet, welches bis in das 19. Jahrhundert Rückgrat und alles überragende Autorität der europäischen Rechtskultur war. - "Die Bedeutung Godefroys (1549-1622) für die Rechtswissenschaft beruht in erster Linie auf seiner Herausgabe des Corpus juris civilis. Sie umfaßte erstmals alle Bücher des Justinianischen Gesetzgebungswerkes und war von G. mit einem Kommentar versehen, der vor allem in der Praxis großes Ansehen genoß. In unzählig vielen Auflagen wurde das Werk seit seinem ersten Erscheinen 1583 (in Lyon) bis in das 18. Jh. hinein immer wieder nachgedruckt... Es kennzeichnet G. nicht als genialen Juristen, aber als einen philologisch geschulten Gelehrten, dessen emsiger Fleiß das von den vergangenen Generationen überkommene humanistische Wissen sorgfältig gesammelt und für das Verständnis des röm. Rechts fruchtbar gemacht hat. Stintzing sieht in G. einen Epigonen, aber auch zugleich einen großen Polyhistoriker" (H. Liermann in NDB VI, 656 f.). - Exlibris eines franz. Juristen, stellenweise im w. Rand mit kl. Wurmspuren, gutes Exemplar.
Aus Kapitel: Recht | Bücher in lateinischer Sprache
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Le Prince, Nicolas Thomas. Essai historique sur la bibliothèque du roi (Vortitel): Tableau historique de la bibliothèque du roi et des différens dépôts qui la composent. Paris, Belin 1782. Kl.-8°. XXI, (3), 372 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. Rückenverg. 400,00 EUR
Seltene erste Ausgabe des ersten Katalogs der Bibliothéque National in Paris. - Leprince (1750-1818) war 1789-1792 Secrétaire de la Bibliothèque du roi und beschreibt ausführlich auch die Handschriften und Globen-Sammlung. - Vorderes Gelenk angeplatzt, Vorsätze mit zahlr. handschr. Notizen, gutes Exemplar.
Aus Kapitel: Buchwesen | Bücher in französischer Sprache
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Mari, Enzo. Il gioco delle favole. (Das Fabelspiel. Le jeu des fables. The fable game). Milano, Danese (1965). Folio (50 x 24 cm). 6 Bildtafeln aus Kunststoff mit farb. Serigraphien. Illustr. OKart.-Mappe. 400,00 EUR
Sehr seltene erste Ausgabe. - Die Kunststoff-Tafeln mit 45 plakativen Tier-Motiven können durch ausgestanzte Schlitze zusammengesteckt werden. - Der italienische Designer und Objektkünstler Enzo Mari (geb. 1932) studierte an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand in den Jahren von 1952 bis 1956 Literatur und Kunst. Sein Interesse galt besonders der Psychologie der Visuellen Wahrnehmung. Er wurde durch seine Arbeiten für die italienischen Unternehmen Danese, Gavina, Artemide, Olivetti und Castelli (Möbelhersteller) bekannt. Er unterrichtete am Polytechnikum Mailand, am Zentrum für Visuelle Kommunikation in Parma, an der Akademie der Schönen Künste in Carrara sowie 1963-1966 an der Scuola Umanitaria in Mailand und erhielt eine Ehrenprofessur im Fachbereich Design an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1968 war er Teilnehmer der 4. documenta in Kassel. - Mappe teils stärker braunfl. und angestaubt, wenige Tafeln mit leichten Kratzspuren, sonst gut erhalten.
Aus Kapitel: Spielzeug | Bücher in italienischer Sprache
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Marsak, S(amuil Jakovlevic). Vcera i segodnja (Gestern und Heute). Moskau u. Leningrad 1925. 4°. 6 unbez. Bl. mit farblithogr. Illustrationen von V(ladimir Vasilevic) Lebedev. Farbig illustr. OKart. 950,00 EUR
Lemmens-Stommels S. 348 f. (mit 2 Abb.). LKJ II, 326 u. 442. Vgl. Bilderwelt 2804 u. Slg. Hürlimann 3243 (mit Abb., beide 5. Aufl. von 1931). Lévèque/Plantureux S. 162 (mit Abb., 3. Aufl.). - Seltene erste Ausgabe dieses bedeutenden russischen Bilderbuchs mit hervorragenden Illustrationen aus der avantgardistischen Frühzeit des bekannten Bilderbuch-Künstlers. - Die plakative Gegenüberstellung von Alltagsgegenständen aus der Vergangenheit und der Gegenwart (z.B. Kerze, Petroleumlampe und elektrisches Licht; Schreibfeder und Schreibmaschine) ist ein Musterbeispiel für den Glauben an die Verquickung von technischem und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sowjetunion. - "The impact of Marshak`s text in combination with Lebedev`s illustrations was so great that soon after their presentation abroad they were published in translation while retaining their original form... The importance of these... books cannot be overrated: they were instrumental for a new kind of children`s book illustration. Less absolute in their translation of avant-garde theories, they caught the eye and mind of children better than Lissitzky`s Pro dva kvadrata (About two squares) did" (Lemmens-Stommels). - Der Lyriker, Kinderbuchautor und Theoretiker S. J. Marsak (1887-1964) gehört zu den bedeutendsten Kinderlyrikern der Sowjetunion. - Sehr gutes sauberes Exemplar des schönen Bilderbuchs.
Aus Kapitel: Kinderbücher | Bücher in russischer Sprache
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Mohl, Robert v. Die Polizei-Wissenschaft nach den Grundsätzen des Rechtsstaates. 2 Bände. Tübingen, Laupp 1832-1833. 8°. XIV, [1] Bl., 579 S.; VIII, [1] Bl., 530 S., [1] Bl. Pbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. 480,00 EUR
ADB XXII, 745 f. NDB XVII, 692 ff. - Seltene erste Ausgabe. - "...M.s zweiter großer Wurf war die "Polizeiwissenschaft", trotz seinem Festhalten an einem obsoleten Polizeibegriff in Wahrheit eine beeindruckende allgemeine Verwaltungslehre "nach den Grundsätzen des Rechtsstaates", welchen Begriff er erst in den allgemeinen Sprachgebrauch einführte. Wenngleich für ihn feststand, daß der Staat sich "auf das Notwendige zu beschränken, … nicht zu viel zu regieren" habe, war das Entscheidende dabei das formale Element rechtlicher Überprüfbarkeit staatlichen Handelns (statt wie bisher seiner materialen Beschränkung auf das Rechtswesen oder einer rechtlich ungebundenen Verwaltung)" (E. Angermann in NDB). - "Es genügt ein flüchtiger Blick auf dasjenige, was in der deutschen Litteratur vor M. unter dem Namen Polizeiwissenschaft geboten worden war, um den ungeheueren Fortschritt zu erkennen, den auch hier seine bahnbrechende Arbeit eingeleitet hat. "Nach den Grundsätzen des Rechtsstaates", d. h. hier, innerhalb der durch das Gesetz gegebenen Schranken soll diejenige Staatsthätigkeit geübt werden, welche man früher wol im Gegensatze zur Justiz als die Verwirklichung des Alle beglücken wollenden Staatsdespotismus betrachtete. Im gewissen Sinne kann man die Polizeiwissenschaft (in neuerer Zeit wird das betreffende Gebiet bekanntlich richtiger als Verwaltungslehre bezeichnet, innerhalb deren die eigentliche polizeiliche Thätigkeit nur einen Bestandtheil bildet), als einen politischen Commentar zum zweiten Theile des württembergischen Staatsrechtes betrachten, und wenn auch hier die neuere Entwickelung, der übrigens M. in anderen Arbeiten bis an sein Lebensende unermüdlich beobachtend und darstellend gefolgt ist, manches überholt hat, so bleibt doch auch dieses Werk nicht blos für seine unmittelbare Zeit eine Fundgrube richtiger Anschauung und alle Zeit wahrer Lehren" (Marquardsen in ADB). - Kanten und Gelenke etwas berieben, sehr gutes sauberes Exemplar.
Aus Kapitel: Recht | Kriminologie
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Montengón, Pedro de. El Antenor. 2 Bände. Madrid, Por don Antonio de Sancha, se hallará en su imprenta y librería Aduana Vieja 1788. 8°. IV, 399 S.; Titel, 408 S. Marm. Pbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. Rückenverg. 450,00 EUR
Sehr seltene erste Ausgabe des zweiten Romans des spanischen Jesuiten, Schriftstellers und Übersetzers. - P. de Montengón (1745-1824) ging 1767 wegen eines Dekretes zur Vertreibung der Jesuiten nach Italien. Er hat einige Romane und Theaterstücke verfasst und vorwiegend antike Texte in spanische übersetzt. Sein bekanntestes und erfolgreichstes Werk ist der Bildungsroman "Eusebio" (1786-1788; 2. geänderte Fassung: 1807-1808), beeinflusst von Rousseaus "Emile". - Sehr gutes sauberes Exemplar.
Aus Kapitel: Literatur | Bücher in spanischer Sprache
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Oldendorp, C(hristian) G(eorg) A(ndreas). Geschichte der Mission der evangelischen Brüder auf den caraibischen Inseln S. Thomas, S. Croix und S. Jan. Herausgegeben von Johann Jakob Bossart. 2 Bände. Barby, Christian Friedrich Laux und Leipzig, in Commission bey Weidmanns Erben und Reich 1777. 8°. 8 Bl., 444 S., 2 Bl.; 2 Bl., (447)-1068 S., 23 Bl. mit 3 mehrfach gefalt. Kupferstichkarten, 4 gefalt. Kupfertafeln von Sturm und Nussbiegel nach Zeichnungen des Verfassers sowie 1 Tabelle. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. reicher Rückenverg. 1.200,00 EUR
ADB XXIV, 264. Bruun V, Sp. 23. Engelmann II, 194. Sabin 57152. - Erste Ausgabe. - Einbände geringf. berieben, stellenweise etwas stockfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.
Aus Kapitel: Reisen | Karibik | Bücher über 1.000 Euro | Theologie
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Puschkin, Alexander (Puéskin, Aleksandr Sergeeviéc). Gedichte. Aus dem Russischen übersetzt von E(duard) v. O(lberg). -Beigebunden: Camisso, Adelbert v. Peter Schlemihl`s wundersame Geschichte. Nach des Dichters Tode neu herausgegeben von Julius Eduard Hitzig. - Beigebunden: Corvin, (Otto v.). Maria Aurora, Gräfin von Königsmark. Biographien historisch berühmter Maitressen, Band 1 (Mehr nicht erschienen). 3 Werke in 1 Band. Berlin, Gropius, Leipzig, Schrage u. Leipzig, Engelmann 1840, 1857 u. 1848. Kl.-8°. [3] Bl., 228 S., [3] Bl.; XVI, 82 S., 1 Bl. mit 16 Holzschnitt-Illustrationen von F. L. Unzelmann nach Adolph Menzel; 173, (1) S. Hln. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Romantikerverg. 400,00 EUR
I. KNLL XIII, 728 ff. - Seltene erste deutsche Ausgabe. - II. Goedeke VI, 149, 14e. Rümann 1349. - III. Hayn/Gotendorff III, 599. Krieg, MNE I, 157. - Erste Ausgabe, selten. - Maria Aurora, Gräfin von Königsmark war eine Geliebte August des Starken. - Deckel etwas berieben, N.a.V., sehr gut erhalten und dekorativ gebunden.
Aus Kapitel: Literatur
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Rousseau, Jean-Jacques. Émile, ou, De l`éducation. 2 Bände. Londres [i. e. Paris, Cazin] 1781. 8°. [2] Bl., XI, [1], 386 S.; [2] Bl., 370 S. mit gestoch. Frontispiz u. 5 Kupfertafeln von Delvaux nach (Jean Michel) Moreau. Marm. Kalbslederbände d. Zt. mit goldgepr. Rückensch., dekorativer Rücken- u. Deckelverg., goldgepr. Deckelmonogramm u. Goldschnitt. 600,00 EUR
Cohen 904 (kl. Ausgabe in 4 Bänden). Vgl. Dufour I, 181. - Seltene Ausgabe auf "großem" Velin-Papier mit den berühmten Illustrationen von J. M. Moreau in einem prachtvollen zeitgenössischen Einband. - Das Frontispiz mit dem bekannten Portrait Rousseaus im Profil und der Darstellung seines Grabmals. - Hinteres Gelenk von Band I im oberen Drittel restauriert, sehr schönes dekorativ gebundenes breitrandiges Exemplar.
Aus Kapitel: Pädagogik | Bücher in französischer Sprache
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Sander, August. Antlitz der Zeit. Mit einer Einleitung von Alfred Döblin. München, Transmare-Verlag u. Kurt Wolff 1929. 4°. 17, (3) S. u. 60 Tafeln. Gelber OLn. mit Rückentitel u. Deckelvignette (Entwurf: Emil Preetorius). 1.000,00 EUR
Heidtmann 14133. Göbel 694. W.-G.² 27 (Döblin). - Erste und einzige Ausgabe des grundlegenden Werks zur Porträtphotographie im 20. Jahrhundert. - Mit dem Vorwort von A. Döblin `Von Gesichtern, Bildern und ihrer Wahrheit`. - "1929 Publikation seines Bildbandes `Anlitz der Zeit` (Druckstöcke durch die Nationalsozialisten vernichtet 1936). Der Bildband diente als Vorausschau für sein 1911 enzyklopädisches Lebenswerk `Menschen des 20. Jahrhunderts`, mit dem er sich bis in die 50iger Jahre beschäftigte ... und das Personen verschiedenster Berufe und Stände ... als Archetypen zeigt. Ziel war es, einen `Spiegel der Zeit` (v.a. der Weimarer Zeit) zu schaffen" (Mißelbeck S. 210). - Der helle Einband etwas fleckig u. angestaubt, zeitgenöss. Widmung a. V., die Tafel 41 "Corpsstudent 1925" im unteren Drittel mit größerer Abriebstelle, sonst gutes und sauberes Exemplar.
Aus Kapitel: Photographie | Bücher über 1.000 Euro
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Spiele - Schiesshalle. Eine Unterhaltung für Jung und Alt. (Deckeltitel: Schiessbude). Berlin, Sala o. J. (um 1920). 62,5 x 33 cm. (aufgestellt: 62,5 x 33 x 61 cm.). Mit 4 aufstellbaren farblithogr. Kulissenbildern mit beweglichen Teilen, einer Holzpistole mit einer Holzpatrone und Spielmarken sowie Spielanleitung. Orig.-Holzkassette mit farblithogr. Deckelbild. (Rotsiegel-Spiele, Verlagsnr. 4429, große Ausgabe). 2.500,00 EUR
Sehr seltenes Unterhaltungsspiel. - 4 Kulissenbilder werden hintereinander aufgestellt, das hintere zeigt eine Mühle, die vorderen jeweils Landschaftsszenen. Auf den Kulissen und Windmühlenflügeln sind Schießscheiben dargestellt. Mit einer Holz-Pistole können Holzpatronen abgeschossen werden. Trifft man die Schießscheiben, drehen sich die Kulissen und es erscheint eine Figur. Ein Treffer der Scheibe in den Windmühlenflügeln, löst einen Mechanismus aus, der die Flügel drehen lässt und es erscheint ein verärgerter Müller in einem Fenster. - "Nicht nur unterhaltend soll ein Spiel für Kinder sein, sondern auch belehrend, und zwar, ohne daß es das Kind merkt, ohne daß es mit Fragen, die es nicht beantworten kann, geplagt wird. Spielend muß gelehrt werden" (Verlag A. Sala). - "A. Sala war einer der vielseitigsten Berliner Luxuspapierfabrikanten... Die ab 1908 produzierten Sala-Spiele mit dem Rotsiegel waren bis zur Verlagsauflösung nach 1970 dessen besondere Domäne..." (C. Pieske in Die große Welt in kleinen Bildern, Bln. 1999, S. 129 f.). - Metallteile der Holzpistole angerostet, sonst sehr gut erhaltenes kaum bespieltes Exemplar.
Aus Kapitel: Spielzeug | Bücher über 1.000 Euro
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Spiele -Zootrop. (Lebensrad, Zoetrop). (Berlin, Luxuspapierfabrik Sala um 1900). Bildertrommel mit ausgestanzten Sehschlitzen (Durchmesser: ca. 27,5 cm), gedrechselter Holzfuß und 12 beidseitig bedruckte illustrierte Papierstreifen in Farblithographie (Format jeweils ca. 85 x 5,5 cm). Mit Orig.-Deckel für die Bildertrommel mit mont. farb. Illustration (2 Kinder und 1 kleiner Hund). (Verlags-Nr. 4194). 3.400,00 EUR
Füsslin, Optisches Spielzeug S. 62 (mit Farbabb.). - Seltenes und schön gestaltetes Zoetrop. - Die große runde Papptrommel ist in der oberen Hälfte mit 12 senkrecht umlaufenden Schlitzen versehen. An die Innenwand der geöffneten Trommel wird einer der Bildstreifen eingelegt. Die Trommel wird nun in auf dem Holzfuß in eine Drehbewegung versetzt und der Betrachter schaut von einem festen Standpunkt aus durch die vorbeiziehenden Schlitze auf den mit meist 11-13 Bewegungsphasen versehenen Bildstreifen. Die vorbeiziehenden Figuren scheinen sich zu bewegen. Dieser Eindruck entsteht durch den Wechsel zwischen Schlitz und Bild, wodurch das Auge jeweils ein neues Bild sieht und das Gehirn diese Veränderung als Bewegung interpretiert. Rund um den Zoetrop können mehrere Personen gleichzeitig das optische Spektakel bewundern. - Im Innendeckel mit dem Rotsiegel der Firma Sala und einer Erläuterung zur Benutzung des Zoetrops sowie einem Hinweis zum Erhalt weiterer Papierstreifen. - Das Zoetrop, auch Wundertrommel oder Lebensrad genannt, wurde um 1830 von dem Engländer William George Horner (1768-1837) erfunden. - Deckelränder etwas berieben, sonst sehr schön erhaltenes Exemplar mit der doppelten Anzahl der Bildstreifen.
Aus Kapitel: Spielzeug | Bücher über 1.000 Euro
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Wenz-Vietor, Else. Nürnberger Puppenstubenspielbuch. (Deckeltitel). 45. Aufl. Oldenburg, Stalling o.J. (um 1930). Quer-4°. Leporello, 8 (6 doppels.) farblithogr. Tafeln auf Karton mit beweglichen Teilen und Einstecklaschen für Figuren, sowie 15 farbigen Figuren, 4 farbigen Teilen (Kleidung für die Figuren), 13 farbigen Teilen mit Einstecklaschen (darunter 3 Tiere). OHln. mit farb. Deckelbild. (Nürnberger Bilderbuch Nr. 1a). 450,00 EUR
Vgl. Bilderwelt 2077. DBV IX, 1295. LKJ III, 788. Liebert, Stalling 1. Pressler S. 207 (mit farb. Abb. 148). Reetz 21. Robinson u. Struwwelpeter 236. Stuck-Villa II, 353. (Alle andere Aufl.). - "Eines der schönsten Aufstell-Bilderbücher und sicherlich das schönste Bilderbuch von Else Wenz-Vietor, geradezu luxuriös in Druck und Ausführung. - Das Buch erinnert an die Vorläufer des Biedermeier. In seinen klaren Farben und Formen macht es die behagliche Atmosphäre eines bürgerlichen Haushaltes aus den Anfängen unseres Jahrhunderts präsent" (S. Blöcker in Bilderwelt). - Alle Fenster und Türen in den verschiedenen Zimmern lassen sich öffnen. Die Einsteckteile, die auf den Tafeln beliebig arrangiert werden können, waren zum Ausschneiden auf 5 lose beiliegenden Bogen gedruckt. Die Figuren sind ausgestanzt. - Hier in der seltenen Leporelloausgabe. - Vorderes Gelenk zu zwei Dritteln aufgeplatzt, Deckelbild stockfl., Innengelenke geringfügig angeplatzt, 2 Figuren mit angeklebtem Kopf, bei einer Figur fehlt der Kopf, insgesamt für ein Spielbilderbuch gut erhaltenes Exemplar.
Aus Kapitel: Spielzeug
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Windstosser, Ludwig (1921-1993). "Gasthaus zum Riesen" (in Miltenberg am Main, "Deutschlands ältestes Gasthaus, um 1100"). Orig.-Photographie, Vintage-Print (Bromsilber). Miltenberg a. M. um 1955. 25,7 x 17,5 cm. Unter Passepartout. 300,00 EUR
Interessante Aufnahme des bedeutenden Stuttgarter Photographen. Rückseitig mit Atelierstempel und handschr. Layout-Angaben. - Die Aufnahme entstand vermutlich als Vorlage für eine Buch-Veröffentlichung. - L. Windstosser arbeitete seit seiner Ausbildung bei Adolf Lazi (1946-1947) als selbständiger Photograph in Stuttgart und war 1949 Mitbegründer der Gruppe ``fotoform``. Nach 1950 Spezialisierung auf Industriephotographie, besonders im Ruhrgebiet. Windstosser war seit 1964 Vorsitzender des Arbeitskreises Bild im CV, Mitglied der Europhot, des Deutschen Werkbundes und des DJV, berufenes Mitglied der DGPh und seit 1967 Mitglied der GDL.
Aus Kapitel: Photographie | Hessen
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