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Kategorien: Autographen

Album Amicorum, Königsberg, 1860. Album mit ca. 55 hs. Einträgen und 6 Zeichnungen, 2 Aquarellen und 1 Foto. Quer- 4°. Gepr. OLederbd. 460,00 EUR
Die Einträge fast alle aus Königsberg. Die Zeichnungen und Aquarelle von hoher Qualität. Beiliegend 3 Bleistftzeichnungen, 1 Stickbild, 1 Tuschezeichnung u. 2 Autographen.
Anbieter: Lorych Tel: 030 21018803 Mobil: 0175 8195300 Antiquariat.Lorych@t-online.de
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Dumas fils, Alexandre. Hs. Brief (undatiert) mit eU. 1 1/2 S., gef. Bl. 200,00 EUR
An einen Literaten (Calderon-Übersetzer), dem er ein Exemplar seines Theâtre complet übersendet. "[...] Il contient cette préface un peu chaude de ton dont j`ai en l`honneur de vous entretenir. il y a lá un procédé rabelaisien qui ne convient peut être pas à toutes les oreilles, mais quand on veut brûler je crois qu`il faut que le fer soit rouge [...]. Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas fils (1824-1895) erlangte neben seinen Theaterstücken großen Erfolg mit seiner Kameliendame.
Anbieter: Hatry Thomas Tel: 06221 26202 info@antiquariat-hatry.de
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Eco, Umberto, Schriftsteller (1932-2016). Typoskript (Nadeldrucker) mit eigenh. Korrekturen, Widmung und U. Ohne Ort, 15. VIII. 1986. Fol. 2 Seiten auf 2 Blättern. 800,00 EUR
"Il nome della rosa (a Praga)". Artikel aus Ecos berühmter Kolumne für die Zeitung "L`Espresso", die unter dem Titel "La bustina di Minerva" (dt. Streichholzbriefe) erschien. - Der Artikel handelt von den Übersetzungen des Erfolgsromans "Der Name der Rose" in Sprachen von "Ostblockstaaten", etwa Serbokroatisch, Slowenisch oder eben Tschechisch. Der Roman enthielt eine Stelle über Prag, die man in der Übersetzung streichen wollte, was Eco ablehnte. Daran knüpft seine amüsante Betrachtung an, ein Meisterwerk des Feuilletons. - Sehr selten.
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de
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Hesse, Hermann. Brief mit eigenh. Unterschrift "Ihr H. Hesse" auf Hesses Briefbogen mit halbseitiger SW-Reproduktion (Tessiner Häuser) "Nach einem Aquarell von Hermann Hesse". An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. [Herbst 1950]. 1 Seite. 20,9 x 14,7 cm. 180,00 EUR
"Ich kann nicht mehr, wie ich möchte, die Kräfte sind nicht mehr da ... Wir haben trotz allem eine kleine Feier gehabt, mit Bäumchen und Gaben, nur wir zwei und die Köchin, eine Ungarin ..." - Zu Versandzwecken gefaltet. Auf der Rückseite des Briefs die maschinenschriftl. Adresse der Empfängerin. - Beiliegt ein von fremder Hand adressiertes Briefkuvert (Poststempel: Erlangen, 21. 12. [19]50) an Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
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Hesse, Hermann. Kleiner Knabe. (Hat man mich gestraft...). (April 1960). Originaltyposkript auf Dünndruckpapier. 12 Zeilen. Mit eigenh. Gruß: "HH grüsst herzlich". Ca. 19,4 x 13,7 cm. 1 Blatt. 190,00 EUR
Vgl. Mileck V, D 723. - Gut erhalten. - Beiliegend das an Hanna Roehr adressierte Briefkuvert (Poststempel: 17. XI. [19]60).
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Hesse, Hermann. Lej Nair (Kleiner Schwarzsee im Engadin) "Hinter strengem Felsenriegel ..." (Sils Maria, August 1961). Typoskript mit eigenh. "Gruss von HH". 17 Zeilen. 19 x 14 cm. 1 Blatt. 180,00 EUR
Mileck V, D 731. - Erstabdruck der dritten Version in No. 3208 der Neuen Zürcher Zeitung, am 3. September 1961. - Auf der Rückseite des Blattes die Empfängeradresse (H. Roehr, Hamburg-Nienstedten).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
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Hesse, Hermann. Porträtfoto. Brustbild (1950). 12,3 x 8,2 cm. 180,00 EUR
Kaum bekanntes Porträt des lächelnden Dichters an der Hausmauer. Mit eigenh. Monogramm "H." und Datierung "1950". - Sehr gut erhalten.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
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Hesse, Ninon. Brief mit eigenh. Unterschrift an die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. Montagnola, 13. November [19]47. 2 Seiten. 29,7 x 21 cm. 180,00 EUR
Ausführlicher und persönlichen Brief vom 13. November [19]47 an die Schriftstellerin Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten. - U. a. über die bevorstehende Führerscheinprüfung, ihre Tätigkeit in der Zentralbibliothek Zürich und ein Treffen mit Thomas und Katia Mann. - In einem eigenh. adressierten Briefkuvert (Poststempel: Montagnola, 27. XII. [19]47).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
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Klein, César (1876-1954). Postkarte "Zeichnung Cesar Klein: 1917" zusätzlich von ihm handkoloriert und als Neujahrsgrußkarte verwendet. Strichätzung auf Postkartenkarton. Links handschriftlich "Zum Neuen Jahr Ihr Cesar Klein". Kiel, Verlag Adolf Harms, 1917, 9 x 14,3 cm, Karte aus der Serie "Die Schöne Rarität" Monatsschrift für die neue Kunst in Literatur, Graphik und Kritik. Rückseitig bedruckt, nicht gelaufen. Im Druck signiert und datiert "[19]17". Gutes Exemplar. 480,00 EUR
Anbieter: Stader Kunst-Buch-Kabinett Tel: 04141 777257 staderkunstbuchkabinett@t-online.de
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Kramer, Theodor - mit Autograph. Mit der Ziehharmonika. Gedichte. Wien, Gsur u. Co. 1936. Erste Ausgabe. 8°. 176 S., 1 (w.) Bl. sowie 5 Tafeln mit Holzschnitt-Illustrationen von A. Groß. Illustr. OPp. mit illustr. Orig.-Schutzumschlag. 480,00 EUR
Letzte Buchveröffentlichung vor dem Exil. - Erstes (w.) Bl. mit einmontierten, eigenhändigen Adressierungen (Empfänger, Absender) eines Briefumschlags des Autors (1897-1958) an den Schriftsteller Georg Schneider (1902-1972) in München. Der dazugehörige maschinenschr. Brief mit eigenhändiger U. vom 05. August 1956 (Quer-8°, ¾ S.) lose beiliegend: "(...) Der Verlag Otto Mueller Salzburg wird "Ausgeaehlte [sic] Gedichte von mir unter dem Titel "Vom schwarzen Wein" Mitte September herausbringen (...) Glauben Sie, dass der Muenchener Rundfunk aus dem Band senden wuerde? (...)". - Der Schutzumschlag schwach fleckig und an den Rändern etwas bestoßen. Gut erhaltenes, sauberes Exemplar. - Kramer konnte 1939 u. a. auf Intervention Thomas Manns nach England emigrieren und fristete dort bis zu seiner Anstellung als Bibliothekar in Guilford bei London im Jahr 1943 ein trostloses Dasein. Ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr nach Österreich im Jahre 1957 starb er nach einem Schlaganfall.
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
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Leon, Donna, Schriftstellerin (geb. 1942). Eigenh. Albumblatt mit U. Ohne Ort und Jahr, Ohne Ort und Jahr [Sta. Maria im Münstertal, ca. 2008]. Gr.-8°. 1 Seite. Unter Passepartout und Glas gerahmt. 1.200,00 EUR
"How happy we will be | If the gods are gracious | And bless our love with children | With darling little children. || Welche Freude wird das sein, | Wenn die Götter uns bedenken, | Unser Liebe Kinder schenken, | So liebe kleine Kinderlein! || Die Zauberflöte [...]" - Der Text bildet das Motto zu "Suffer the Little Children" (Dt.: Lasset die Kinder zu mir kommen). - Die deutsche Ausgabe dieses Buches liegt bei: Titelblatt mit eigenh. Signatur "Donna Leon". - Sehr selten, da Donna Leon bekanntlich so gut wie niemals längere Autographenwünsche erfüllt. Die Provenienzgeschichte wird dem Käufer mitgeteilt.
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de
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Massenbach, [Christian Ludwig August Reichsfreiherr] von [und zu]. Fragment des Manuskripts der Schrift "Historische Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Verfalls des preußischen Staats seit dem Jahre 1794 […] von dem Obristen von Massenbach. Das Fragment umfasst das Titelblatt des Zweiten Theils, Erste Abtheilung und zweieinhalb Seiten Text. (34,5 x20,5 cm). 1.280,00 EUR
Titelblatt am linken Rand beschnitten. Der Text des Titelblattes lautet: "Über die politisch-militärische Lage Preußens seit dem Jahr 1794. / Zweiter Theil. Über die politisch-militärische Lage Preußens in dem Jahr 1806. / Erste Abtheilung. Von Eröffnung des Feldzuges bis nach der Schlacht bei Vierzehnheiligen. Mit einem Plan und einer Situationskarte. / Von dem Obristen von Massenbach. (Mit dem Imprimatur des Zensors). Der Text entspricht in der Erstausgabe der "Historischen Denkwürdigkeiten, II. 1"den Seiten 39 (Mitte) bis 41 (oben). - Massenbach, "Franzosenfreund" und nicht zuletzt von Arno Schmidt gewürdigter, von seinen Zeitgenossen aber ungehörter Mahner gegen konservativen Kleingeist und Vordenker der Europäischen Idee, schrieb mit den, im Rahmen der Reihe "Haidnische Alterthümer" bei Zweitausendeins wieder aufgelegten "Historischen Denkwürdigkeiten" seine in ihrer Gedrängtheit vielleicht markanteste, auch heute noch mit Gewinn und Vergnügen lesbare Abhandlung über die Gründe für die Niederlage Preussens gegen Napoleon, mit der das Heilige Römische Reich deutscher Nation unter- und die Geschichte trotz Massenbachs verzweifelten Warnungen bis weit ins 20. Jahrhundert ihren bekannten kriegerischen Gang ging. Weitere Titel zu Massenbach - darunter auch weitere Autographen - finden Sie in unserer MESSELISTE.
Anbieter: Wilder Joachim Tel: 0511 452000 info@antiquariat-wilder.de
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May, Karl, Schriftsteller (1842-1912). Gedruckte Dankeskarte mit eigenh. U. "Karl May". Radebeul, 28. II. 1902. 11 x 13,5 cm. Mit dem Umschlag unter Passepartout und Glas gerahmt. 700,00 EUR
Dankt für die Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag. - Beilage. - Schönes Sammlungsstück.
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de
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Morweiser, Fanny, Schriftstellerin (1940-2014). Eigenh. illustr. Manuskript mit Namenszug sowie eigenh. Begleitbrief mit U. Obrigheim und Mosbach, ohne Jahr [1970] bzw. 4. XI. 1996. 4°. Mit 46 ganzseitigen Federzeichnungen von Fanny Morweiser. 56 S. auf 56 Bl. (Manuskripttext), 7 weiße Bl. Rotes Ldr. um 1950 mit dreiseit. Goldschnitt (gering beschabt). 980,00 EUR
Morweisers erste schriftstellerische Handprobe "Ein Traum" mit zahlreichen eigenhändigen Illustrationen. Bis heute unveröffentlichte Vorstufe zu ihrem ersten gedruckten Buch. - Der Begleitbrief gibt Hinweise zur Entstehung: "[...] dieses Buch war der Anfang von allem [...] Nach meiner Zeit an der Akademie in Mannheim wollte ich Bücher illustrieren, kaufte dieses alte Gästebuch, schrieb eine Geschichte und ließ immer eine Seite frei, um sie anschließend mit einer Zeichnung zu versehen. Sie sehen, wie man so, ganz naiv, zur Schriftstellerei kommen kann [...]" - Fanny Morweiser besuchte in Ludwigshafen das Gymnasium und studierte anschließend an der Freien Kunstakademie Mannheim die Hauptfächer Zeichnen, Malen und Bildhauerei mit dem Ziel Bücher zu illustrieren. - Der Spiegel erwähnte unser Manuskript bereits am 4. Oktober 1971anlässlich des Erscheines von Morweisers Erstling "Lalu Lalula arme kleine Ophelia" im Diogenes Verlag: "Fanny Morweiser, 32, ist eine Entdeckung des Zürcher Diogenes-Verlags. der die `Lalula`-Autorin stolz als `derzeit einzige deutsche Erzählerin moderner Gothic Tales (romantischer Schauergeschichten)` präsentiert [...] Morweiser kam zur Literatur über ihr Zeichentalent. Ein Verleger [Daniel Keel] dem sie sich als Buchillustratorin empfahl, riet ihr, zur Probe erst einmal eine kürzere Geschichte zu illustrieren. Weil sie keinen ihr passend erscheinenden Text zur Hand hatte, entschloß sie sich, `die Geschichte halt selber zu schreiben und dann meine Zeichnungen dazu zu machen`. Ihre Talentprobe, in einem alten Gästebuch ausgeführt, entzückte den Verleger - allerdings des Textes, weniger der Zeichnungen wegen." Aus dem Text wurde ihr erster viel beachteter Roman "Lalu lalula, arme kleine Ophelia", der im Herbst 1971 erschien. - Gut erhalten.
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Napoleon III. Hs. Billet an die Kaiserin. Ohne Datum bzw. Ort. 3 Zeilen, gef. Bl. 80,00 EUR
"L`Empereur à l`Impératrice - Arrivé heureusement à Vichy au milieu d`une foule immense". Napoleon III. (1808-1873) war unter seinem Geburtsnamen Charles Louis Napoléon Bonaparte während der Zweiten Republik von 1848 bis 1852 französischer Staatspräsident und von 1852 bis 1870 als Napoleon III. Kaiser der Franzosen. Seiner Absetzung ging die Gefangennahme während des Deutsch-Französischen Krieges voraus.
Anbieter: Hatry Thomas Tel: 06221 26202 info@antiquariat-hatry.de
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Piccolomini, Ottavio [bzw. Octavio]. Hs. Brief aus Brüssel vom 2.9.1638 mit eU. 4°, 1 gef. Bogen, 1 S., am unteren Rand ein Ausschnitt (1x10 cm), leicht stockfleckig, Reste alter Montage. 1.000,00 EUR
"Monsieur, j`ai recu celle qu`il vous [...] m`écrire du 1er de ce mois. En réponse je vous dirai que le grand respect qu je dois, et ai toujours porté au si grand Prince comme […] A. de Cologne vous doit assurer qu`en totes les occasions qui s`offriront je ne manquerai jamais à ce mien devoir, meme dans celle du passage de l`armée de ma charge par son pays […]". Fürst Piccolomini, Herzog von Amalfi (1599-1656), gehörte zu den wenigen Militärs, die den gesamten Dreißigjährigen Krieg mitgestalteten. Anfangs im Dienst der spanischen Armee des Habsburger Königs Philipps IV. trat er 1621 in das Kürassierregiment Pappenheims ein. In der Auseinandersetzung zwischen Wallenstein und Ferdinand II. stand er auf Seiten des Kaisers und verriet den daraufhin beseitigten Generalissimus. Während seines Brüsseler Aufenthaltes zusammen mit dem Kardinalinfanten (und kurz vor seinem größten Schlachtenerfolg 1639 über das französische Heer) betätigte er sich als feinsinniger Kunstmäzen, der zahlreiche holländische Maler unterstützte. Nach Kriegsende wurde er von Ludwig I. von Anhalt-Köthen als ‚Der Zwingende` zum Mitglied der ‚Fruchtbringenden Gesellschaft` ernannt.
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Sand, George. Hs. Brief aus [Paris?] vom 7.11.[1866?, Stempel verwischt] an Mario Proth mit eU. (Initial). Kl.-8°, 1 S., gef., leicht angerändert, drei kleine Heftungslöchlein am linken Rand, kl. gesiegelter Umschlag liegt bei, frankiert (10 centimes, Napoleon III ohne Lorbeerkranz `Empire Franc` - ausgegeben 1862-70) und gestempelt. 600,00 EUR
"Mon cher Proth, j`ai d`autres[?] bonnes nouvelles à vous donner; mais il faut que je vous explique. Venez à Palaiseau dimanche à 2h depart Paris, une heure. Je suis très occupée. Je parlerai une heure avec vous; soyez exact. jeudi vendredi". Die franz. Schriftstellerin George Sand (1804-1876), die neben Romanen auch zahlreiche gesellschaftskritische Beiträge veröffentlichte, wurde nicht ganz zu Unrecht als Vielschreiberin geschmäht. Sie setzte sich durch ihre Lebensweise und mit ihren Werken sowohl für feministische als auch für sozialkritische Ziele ein. Mario Proth (1832-1891), war ein Journalist und Kunsthistoriker, der mit Gambetta und Ferry an der L`humanité mitarbeitete.
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Storm, Theodor - eigenhändiger Brief mit U. Hademarschen bei Hanerau, 20. September 1886. 4°. 3 S. 3.800,00 EUR
An Karl Emil Franzos (1848-1904), Herausgeber der Halbmonatsschrift "Deutsche Dichtung" (1886-1904), über seine Novelle "Ein Doppelgänger", die dann in sechs Teilen in der Zeitschrift erschien: "Hier (...) haben Sie nun den Schluß meiner Arbeit; sie hat mich länger beschäftigt und ist länger geworden, als ich dachte; aber wenn ich die verschiedenen Motive einigermaaßen [sic] erledigen wollte, wußte ich, bei dieser Art zu arbeiten, nicht kürzer davon zu kommen. Ob das Ganze so existenzberechtigt ist, muß mir später noch klar werden. Einige Fehler sind eingeschlichen (...)". - In dieser Variante bisher unbekanntes Begleitschreiben und vermutlich als Entwurf anzusehen. Ein dann auf den 21. September datierter Brief mit ähnlichem Inhalt ist bekannt (vgl. Laage, Karl-Ernst: Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft, Bd. 18 (1969) und Zimorski, Walter (Hg.): Theodor Storm. Ein Doppelgänger. Text, Wort- und Sachkommentar. Heide 1986, S. 70). Der von Storm beigelegte Schluß der Novelle muß, wie die anderen Teile des Manuskripts, als verschollen gelten (Laage, K. E. Theodor Storm. Studien. Mit einem Handschriftenkatalog. Berlin 1985, S. 170). - Papierbedingt gebräunt, tlw. fleckig und mit Randläsionen. Dritte Seite mit Fehlstelle (kein Textverlust).
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Storm, Theodor - eigenhändiges, 12zeiliges Gedicht mit Zuschreibung "zu Auguste Huschenbeck ihrer Hochzeit den 26. Juni 1860" von anderer, zeitgen. Hand. Vermutlich ebd. 8°. 1 S. 1.600,00 EUR
Das zwölfzeilige Gedicht, eine bisher unbekannte Variante bzw. mit Abweichungen des Gedichts "Einer Braut am Polterabend" (vgl. u. a. Storm, Gedichte. Berlin, Paetel 1903 (13. Aufl.)) wurde von Storm vermutlich direkt am Hochzeitsabend zu Papier gebracht. Es beginnt mit den Versen: "Mit weißen Blättern bring ich Dir ein Buch, / die meisten sind noch ohne Bild und Spruch. / Sie mögen, wenn sie einst beschrieben sind, / dir bringen ein Erinnern hold u. lind". Im Vergleich dazu die Druckvariante: "Ich bringe dir ein leeres weißes Buch, / Die Blätter drin noch ohne Bild und Spruch. / Sie sollen einst, wenn sie beschrieben sind, / Dir bringen ein Erinnern hold und lind". - Knickspuren von Faltung und rückseitig mit Montagespuren sowie gebräunt.
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Süskind, Patrick (geb. 1949). Maschinenschr. Brief und eigenh. Briefkarte mit jeweils eigenh. Unterschrift. München, 11. Okt. u. 19. Dez. 1989. 4° u. Kl.-Qu.-8°. Zus. 3 S. 900,- An das Feuilleton der "Stuttgarter Zeitung". Der maschinenschr. Brief mit einer Beschwerde über den unberechtigten Abdruck seiner Erzählung "Der Zwang zur Tiefe" und einer Honorarforderung von 2000,- DM
: "[...] Gleichwohl kann ich mich nicht enthalten, meiner Empörung darüber Ausdruck zu verleihen, daß eine angesehene deutsche Zeitung - und noch dazu die Feuilletonredaktion! - das Urheberrecht des Autors auf eine Weise mißachtet, wie dieser es bisher nur von Kriminellen des Berliner Raubdruckermilieus oder von Zeitschriften und Verlagen der Volksrepublik China gewohnt war [...]. - Die eigenhändige Karte dann in versöhnlicherem Ton: "[...] Mit Ihrem Vorschlag (DM 500,-) bin ich einverstanden. Die Kontonummer steht in meinem bösen Brief [...]". Der von P. Süskind eigenhändig adressierte Umschlag der Briefkarte beiliegend. - Autographen des zurückgezogen lebenden Autors sind im Antiquariatshandel so gut wie unauffindbar.
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
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Süskind, Patrick, Schriftsteller (geb. 1949). Eigenh. Brief mit U. München, 4. VI. 1987. 4°. 1 Seite. Unter Passepartout und Glas gerahmt. 700,00 EUR
An einen Autographensammler: "[...] bitte nehmen Sie vorlieb mit den beigefügten Zetteln. Sie können sie in die Bücher hineinpappen. Das mit den zugeschickten Büchern, Päckchen etc. ist für mich sehr mühsam [...]" - Sehr selten.
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Toller, Ernst, Schriftsteller (1893-1939). Masch. Brief mit U. London, 2. III. 1934. Gr.-4°. 1/2 Seite. Briefkopf. 300,00 EUR
An die Schauspielerin Enid Hewitt (1902-1988), deren Einladung er annimmt "wenn es mir besser geht als jetzt; ich fühle mich nämlich gar nicht wohl [...]".
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de
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Zola, Emile. Hs. Brief aus Medan vom 24.1.1882 an Monsieur Zac [?] Coen in Paris mit eU. 8°. 2 Bl., davon 1 S. beschrieben, gefaltet, schwarz umrandet. Mit angehängt. eh. adress. und frank. Umschlag (dieser etwas beschädigt, Brief in den Falzen teils gerissen und unterlegt, alte Montagespur). 1.200,00 EUR
"Je vous accorde bien volontiers l`autorisation que vous me demandez. Prenez le titre et prenez ma tète. Bien cordialement". Möglicherweise ein Hinweis für eine Einbandgestaltung (vgl. unseren Zola-Katalog).
Anbieter: Hatry Thomas Tel: 06221 26202 info@antiquariat-hatry.de
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