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Kategorien: Recht

Carpzov, Benedict. Practica nova imperialis Saxonica rerum criminalium. Editio quinta, correctior, cum indice, ut et rerum ac verborum, priore multum locupletiore. 3 in 1 Bd. Wittenberg, Mevius Erben, 1665. Fol. Mit gestoch. Porträt und gestoch. Titel. 6 Bl., 343 S., 6 Bl., 435 S., 6 Bl., 406 S., 50 Bl. (Register). Pgt. d. Zt. (etwas fleckig). 800,00 EUR
Überarbeitete fünfte und zugleich letzte zu Lebzeiten Carpzovs erschienene Ausgabe seines Hauptwerkes zum Strafrecht. - Das erstmals 1635 erschienene Werk "stellt eine erste, systematische Gesamtdarstellung des peinlichen Rechts dar und begründete eine eigenständige deutsche Strafrechtswissenschaft" (Stolleis S. 120). - "Seine strafrechtlichen Lehren sind auf der Grundlage der sächsischen Praxis und unter starker Heranziehung der Constitutio Criminalis Carolina entstanden. Sie haben bis weit ins 18. Jahrhundert hinein in den Gerichten höchstes Ansehen genossen, und zwar nicht nur innerhalb Sachsens, sondern auch in Nord- und Ostdeutschland, sowie zeitweise sogar in den katholischen Gebieten" (NDB III, 157). - Vgl. Kleinheyer/Schröder4 S. 88f.; ausführlich. - Stellenweise etwas braunfleckig, wenige alte Anmerkungen. Exemplar einer Adelsbibliothek, mit deren Stempel.
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Frantzkii, Georgii. JC Commentarius in viginti et unum libros pandectarum juris civilis priores, in quorum extremo utilis, sed difficilis materia evictionum resolvitur & per modum justi tractatus exhibetur, publicatus in gratiam illorum, qui solidam et non simulatam iurisprudentiam sectantur. 2.650,00 EUR
Georg von Frantzke (1594-1659) war ein deutscher Jurist und Hofbeamter. - 881 S. und nicht paginierter Index (43 S.). Neuerer Einband, Pergament auf Holzdeckel. Ausgezeichneter Erhaltungszustand. Titelvignette gestempelt und hs. Eintrag von alter Hand.
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Gothofredus (eig. Godefroy), Dionysius (Denis), (Hrsg.). Corpus juris civilis, in quinque partes distinctum... Tertia editio prioribus auctior & emendatior. 4 Teile in 2 Bänden. S. Gervasii (Genf), Ex Officina Vignoniana 1602. Folio. Titel in Rot u. Schwarz, [10] Bl., 120 Sp., 1974 Sp.; Titel in Rot u. Schwarz, [7] Bl., 880 Sp.; Titel, [5] Bl., 552 Sp.; Titel, [1] Bl., Sp. 553-674, [48] S. mit wdh. Titelvignetten in Holzschnitt (Druckermarke). Braune Wildledereinbände des 19. Jahrhunderts mit jeweils 2 goldgepr. Rückensch. 600,00 EUR
Stintzing-L. I, 208. Vgl. Graesse III, 502. - Vollständige große Ausgabe der berühmten Bearbeitung des Corpus juris civilis. - Werk und Wirken dieses bedeutenden französischen Rechtsgelehrten markieren in der europäischen Rechtsgeschichte den Beginn einer neuen Epoche. Gothofredus` Werk gleicht an Bedeutung dem von Accursius am Ende der Glossatorenzeit und dem von Mommsen im Zeitalter der Pandektistik. Alle drei genannten Gelehrten haben am Corpus iuris civilis gearbeitet, welches bis in das 19. Jahrhundert Rückgrat und alles überragende Autorität der europäischen Rechtskultur war. - "Die Bedeutung Godefroys (1549-1622) für die Rechtswissenschaft beruht in erster Linie auf seiner Herausgabe des Corpus juris civilis. Sie umfaßte erstmals alle Bücher des Justinianischen Gesetzgebungswerkes und war von G. mit einem Kommentar versehen, der vor allem in der Praxis großes Ansehen genoß. In unzählig vielen Auflagen wurde das Werk seit seinem ersten Erscheinen 1583 (in Lyon) bis in das 18. Jh. hinein immer wieder nachgedruckt... Es kennzeichnet G. nicht als genialen Juristen, aber als einen philologisch geschulten Gelehrten, dessen emsiger Fleiß das von den vergangenen Generationen überkommene humanistische Wissen sorgfältig gesammelt und für das Verständnis des röm. Rechts fruchtbar gemacht hat. Stintzing sieht in G. einen Epigonen, aber auch zugleich einen großen Polyhistoriker" (H. Liermann in NDB VI, 656 f.). - Exlibris eines franz. Juristen, stellenweise im w. Rand mit kl. Wurmspuren, gutes Exemplar.
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Hoffmann, Gottfried August. Statuta localia, Das ist Ausführliche Beschreibung der Gerade und des Herr-Geräthes von Ober- und Nieder-Sachsen, auch andern Orten und Städten mehr, sowohl einer Abhandlung von denen weiblichen Gerechtigkeiten überhaupt. 2 Tle. in 1 Bd. Frankfurt und Leipzig, Lanck Erben, 1733. Kl.-4°. 8 Bl., 440 S. 4 Bl., 954 (recte 948) S., 16 Bl. (Register). Pgt. d. Zt. (gering berieben). 850,00 EUR
Einzige Ausgabe. - "Culturgeschichtlich interessantes Werk mit Abdruck vieler Urkunden. Selten" (Hayn/Gotendorf III, 317f.). - Behandelt ausführlich die in der Ehe erworbenen Rechte und Ansprüche der Frau im Erbfall sowie die entsprechenden Gesetze einzelner Gebiete und Orte, insbesondere in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. - Jöcher VI, 2072. - Die Kollation springt von S. 440 auf S. 447 (Text vollständig). - Spiegel gestempelt. Schönes Exemplar.
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Mohl, Robert v. Die Polizei-Wissenschaft nach den Grundsätzen des Rechtsstaates. 2 Bände. Tübingen, Laupp 1832-1833. 8°. XIV, [1] Bl., 579 S.; VIII, [1] Bl., 530 S., [1] Bl. Pbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. 480,00 EUR
ADB XXII, 745 f. NDB XVII, 692 ff. - Seltene erste Ausgabe. - "...M.s zweiter großer Wurf war die "Polizeiwissenschaft", trotz seinem Festhalten an einem obsoleten Polizeibegriff in Wahrheit eine beeindruckende allgemeine Verwaltungslehre "nach den Grundsätzen des Rechtsstaates", welchen Begriff er erst in den allgemeinen Sprachgebrauch einführte. Wenngleich für ihn feststand, daß der Staat sich "auf das Notwendige zu beschränken, … nicht zu viel zu regieren" habe, war das Entscheidende dabei das formale Element rechtlicher Überprüfbarkeit staatlichen Handelns (statt wie bisher seiner materialen Beschränkung auf das Rechtswesen oder einer rechtlich ungebundenen Verwaltung)" (E. Angermann in NDB). - "Es genügt ein flüchtiger Blick auf dasjenige, was in der deutschen Litteratur vor M. unter dem Namen Polizeiwissenschaft geboten worden war, um den ungeheueren Fortschritt zu erkennen, den auch hier seine bahnbrechende Arbeit eingeleitet hat. "Nach den Grundsätzen des Rechtsstaates", d. h. hier, innerhalb der durch das Gesetz gegebenen Schranken soll diejenige Staatsthätigkeit geübt werden, welche man früher wol im Gegensatze zur Justiz als die Verwirklichung des Alle beglücken wollenden Staatsdespotismus betrachtete. Im gewissen Sinne kann man die Polizeiwissenschaft (in neuerer Zeit wird das betreffende Gebiet bekanntlich richtiger als Verwaltungslehre bezeichnet, innerhalb deren die eigentliche polizeiliche Thätigkeit nur einen Bestandtheil bildet), als einen politischen Commentar zum zweiten Theile des württembergischen Staatsrechtes betrachten, und wenn auch hier die neuere Entwickelung, der übrigens M. in anderen Arbeiten bis an sein Lebensende unermüdlich beobachtend und darstellend gefolgt ist, manches überholt hat, so bleibt doch auch dieses Werk nicht blos für seine unmittelbare Zeit eine Fundgrube richtiger Anschauung und alle Zeit wahrer Lehren" (Marquardsen in ADB). - Kanten und Gelenke etwas berieben, sehr gutes sauberes Exemplar.
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Reformacion der Stat Franckenfort am Meine des heiligen Romischen Richs Cammer a(nn)o 1509. (Mainz, Johann Schöffer, 1509). 4°. 51, 1 nn. Bl., mit ganzseitigem, altkoloriertem Wappenholzschnitt. Blindgeprägtes Leder der Zeit über Holzdeckeln mit 2 Schließen, (Einband restauriert). 7.200,00 EUR
Erste Ausgabe, sehr selten. VD16 F2307; Proctor 9852. "Eines der schönsten illustrierten Rechtsbücher des 16.Jahrhunderts." (Sauer & Auvermann, Europ. Rechtsgeschichte 1953). Im Jahre 1495 war das Reichskammergericht in Frankfurt angesiedelt worden und der Rat der Stadt Frankfurt beschloss 1498, den kaiserlichen Rechten gemäß eine Ordnung zu errichten. Unter der Federführung von Adam Schönwetter wurde bis 1502 ein Entwurf erarbeitet, der jedoch erst 1509 bei Joahnn Schöffer in Mainz zum Druck kam. "Die Reformation faßt Privatrecht und Prozeßrecht systematisch zusammen. Dagegen spart sie alle Angelegenheiten, die politische Händel und damit Stadt, Bürgerschaft und Verwaltung betrafen, aus." (http://www.koeblergerhard.de/Fontes/ReformationFrankfurt1509.htm). Der bemerkenswerte ganzseitige, in Rot und Schwarz gedruckte, sowie in Grün, Rot, Gelb und Orange altkolorierte Holzschnitt mit dem Frankfurter Stadtwappen, gilt als die einzige urkundlich beglaubigte Holzschnittarbeit von Martin Kaldenbach, einem Zeitgenossen und Freund Dürers. Durchgehend rubriziert und regliert. Titel mit fast halbseitigem Eintrag von zeitgenössischer Hand über die Entstehungsgeschichte und Herausgabe des Werkes, ein weiterer Eintrag auf dem hinteren Vorsatz. Teils stärker fingerfleckig, Blätter teilweise etwas angeschmutzt, ein durchgehendes Wurmloch. Gutes Exemplar in einem dekorativen Einband der Zeit.
Anbieter: Tresor am Römer Tel: 069 281248 Mobil: 0173 1079467 info@tresor-am-roemer.de
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Rehm, Hermann. Modernes Fürstenrecht. München, Schweitzer, 1904. XII, 476 S., 2 Bl. Blaue OLwd. mit goldgepr. Rtit sowie Titel und Fürstenhut auf dem Vorderdeckel. 250,00 EUR
Einzige Ausgabe. Selten. - Bis heute maßgebliche juristische "Durcharbeitung der ganzen Materie des Fürstenrechts unter dem Gesichtspunkte der Umgestaltung dieses Rechtsstoffes im modernen Staate" (Vorwort). - Rehm trat "in den Debatten aktueller verfassungspolitischer Fragen [...] für die dt. konstitutionelle Monarchie ein, die er ohne Vorbehalte als die den westeurop. parlamentarischen Demokratien überlegene Staatsform betrachtete. Mit `Modernes Fürstenrecht` (1904) lieferte er die letzte umfassende Darstellung dieser vom Staatsrecht stets unterschiedenen Rechtsmaterie" (NDB XXI, 283). - Dekoratives Exemplar.
Anbieter: Sander Tel: 0351 79609607 info@antiquariat-sander.de
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Susannis, Marquardus de. Tractatus de iudaeis et aliis infidelibus circa concernentia originem contractuum, bella, foedera, ultimas voluntates, iudicia & delicta Iudaeorum & aliorum infidelium... Venedig, Cominus de Tridino Montisferrati, 1558. 4°. 16 (letztes weiss), 148 num. 12 Bll., mit Druckermarke, 2 figürlichen Kopfholzschnitten und einigen figürlichen Holzschnitt-Initialen. Pergament d. Zt. 1.250,00 EUR
Adams S 2115; IT\ICCU\BVEE\013518. Seltene erste Ausgabe dieser Abhandlung zur rechtlichen Sonderbehandlung von Juden und anderen Nichtchristen, wie Muslimen. Der in Udine geborene Jurist Marquardo Susanna (1490-1578), der im Dienst der Republik Venedig stand, beschreibt zunächst die Herkunft der Juden und erörtert die Frage "Iudaeum esse an sit delictum". Sodann behandelt er Synagogen und Moscheen, die Kleidung der Juden und Muslime, ihre Riten (auch angeblichen Ritualmord), wie es möglich sei, als Christ mit ihnen Verträge zu schliessen, nach welchem Recht man Juden vertreiben dürfe, ob ein Verbrechen gegen sie anders zu ahnden sei als eines gegen Christen und viele andere Spezialfälle. - Titel mit Besitzvermerk und wenigen Anmerkungen des italienischen Juristen Benedetto Bariselli, der ab der Mitte des 16. Jh. in Venedig tätig war, ferner Stempel der Franziskaner in Hall/Tirol, kaum gebräunt, sauber, Rücken gekalkt und mit Etikett, ohne Bänder, sonst gut erhalten.
Anbieter: Rezek Thomas Tel: 089 28879165 Mobil: 0173 8799355 arezek@web.de
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Wilhelm V., Herzog von Bayern - Sammelband mit 8 seltenen juristischen Werken des 16. Jahrhunderts. Mit zahlr. Titel- u. Textholzschnitten. Landshut, München, Nürnberg und Mainz, 1514-1535. Folio. (31,8 x 20 cm). Blindgeprägtes Halb-Schweinsleder über Holzdeckeln (wenige Kratzspuren, eine kl. Fehlstelle am ob. Kapital, ohne die Schließen). 6.500,00 EUR
Umfangreicher Sammelband mit acht seltenen juristischen Schriften, davon sieben unter den Herzogen Wilhelm IV und Wilhelm V. erlassene Verordnungen für das Königreich Bayern und ein Abschied zu Speyer (Karl V. und Ferdinand). 1. Des Loblichen haus und furstenthumbs Obern und Nidern Bayren. freiheyten. von einem regirenden fursten von Bayrn auf den andern. gemeinem lannd: vernewt unnd bestettigt. 40 nn Bll. Mit großem Wappenholzschnitt auf dem Titel u. kl. Textholzschnitt. München o.Dr. (d.i. Landshut, Johann Weyssenburger) 1514. - VD 16, B 953. 2. Dy new erclerung der landßfreyhait des loblichen haus und Fürstenthumbs obern und Nidern Bairnn. Anno Fünffzehenhundert unnd jmm Sechzehenden auf den achtundzwantzigsten tag des Monats Aprilis zue Jngolstatt aufgericht. 16 nn Bll. Mit großem koloriertem Wappenholzschnitt auf dem Titel. München, (Hans Schobser) 1516. - VD 16, B 979. Schottenloher, Schobser 146. 3. Gerichtzordnung Imm fuerstentumb Obern- und Nidern Bayrn, Anno 1520 aufgericht. 15 nn Bll. 1 w. Bl., 87 num Bll., 1 w. Bl. Mit großem Titelholzschnitt von Caspar Clifigl. Druck in Rot und Schwarz. Münchnn (München mit Dopplungsstrich), (Hans Schobser) 1520. - VD 16, B 989. Schotteloher, Schobser 171. 4. Reformacion des bayrischn Lanndrecht nach Cristj unsers Hailmachers gebürde Im Fünftzehenhundert unnd Achtzehendm Jar Aufgericht. 36 nn, 169 num. Bll., 1 w. Bl. Mit großem Titelholzschnitt von Caspar Clofigl und einem doppelblattgroßem Musterstammbaum in Holzschnitt. München, (Hans Schobser) 1518. - VD 16, B 1007. Schottenloher, Schobser 153. 5. Das büch der gemeinen lanndpot. Landsordnung. Satzung, und Gebreuch, des Furstenthombs. in Oberenn, und Nidernn Bairn, im funftzehenhundert unnd Sechtzehendem Jar aufgericht. 12 nn, 67 (recte 69) Bll., 1 w. Bl. Mit großem Titelholzschnitt (wie in Nr.4) von Caspar Clofigl. Münchnn, o.Dr. 1520 (laut VD 16: Landshut, Johann Weißenberger 1530). - VD 16, B 970. 6. Die Ordnung uber gemeiner Landtschafft in Bairn aufgerichte Hanndtüesst. Tausent funffhundert und jm sechzehenden jar. zu Ingolstat beslossen. 6 nn Bll. Mit großem Wappenholzschnitt auf dem Titel. (Landshut, Weißenenburger) 1516. - VD 16, B 1003 (auch unter B 1004-6, immer das Exemplar Bavar. 632. Es existieren andere Drucke im gleichen Jahr). 7. ABschidt des Reichstags zu Speyer Anno M.D.xxix. Sampt der keiserlichen Constiticion Wie gebrüder oder schwister kynder jres verstorben Vatter oder muetter brüder oder schwester Erbschafft under sich theylen sollen. Und einem Keyserlichen Mandat der Widertauffer halbert außgangen. Mit 2 Wappenholzschnitten auf dem Titel. 20 nn Bll. Mentz (Mainz), (Johann Schöffer) 1529. - VD 16, ZV 13031 und R 776 (enthält auch: VD 16, D 1036 und D 1180). 8. Johannes Aventinus. Bayrischer Chronicon: im Latein nun verfertigt: unn in Syben Puecher getailt ein kurtzer auszug. Der Teutschen unn sonderlich, des gar alten hawß zuo Bayrn (...). Abschrifft unn verteutschung, etlicher alten Brieff (so noch gantz unverletzt in Bayern verhanden syndt) (...). 32 nn Bll. Mit großem Wappenholzschnitt auf dem Titel u. zahlr. schematischen Textholzschnitten. Nürnberg, Friderich Peypus 1522. - VD 16, T 2322. Vorsätze mit zahlreichen Einträgen, Titel des ersten Drucks mit altem Stempel, zahlreiche alte und älteren Marginalien, Unterstreichungen und Anmerkungen. Wenige kleine Papierläsuren, gelegentlich leicht fingerfleckig, meist aber sehr sauber und wohlerhalten. Eindrucksvoller Sammelband mit äußerst seltenen und bedeutenden Schriften.
Anbieter: Osthoff Daniel Tel: 0931 572545 Antiquariat.Osthoff@t-online.de
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