zurück

Kategorien: Autographen

Anonymus. Two manuscript charts on lunar astronomy with mounted and movable parts of the moon`s passage through the Pleiades at New Year`s Eve, 1767, and another from the same hand of the partial lunar eclipse on January, 4th 1768, both as seen from Leipzig. Obviously manufactured during the observations in Leipzig, Saxony. Black ink on recto and verso of two strong cardboards. Measurements: 23 x 22 cm (partial lunar eclipse) and 20,5 x 27 cm (moon`s passage through the Pleiades). Corners minorily bumped, lightly browned in places, but all together very well preserved especially for items that include movable parts for demonstrational purposes. 2.950,00 EUR
A very unusual set of manuscript lunar charts, obviously drawn during the celestial occurences described and precisely measured on them. Unfortunately, they are unsigned and the authorship therefore remains unclear. The design of the charts, however, talks in favour of the author having been in a position enabling him to make use of elaborate astronomical instruments, and would that most probably not be the case if he was a privateer instead of a person, who by profession was connected to a university or an observatory: The charts bear normal captions as well as some which are mirror-inverted, clearly pointing towards that they had been manufactured (and later used for presentation) by the combination of an astronomical telescope and a projection instrument. The lunar motion shown on the front side of each one of the charts could so repeatedly be demonstrated for educational purposes and at the same time be compared with the time scales on the backside, simply by placing the charts between the viewer and a mirror, with the front side of the charts facing the mirror.
Anbieter: Wulf Stefan Tel: 030 22015272 Mobil: 0176 20393614 stefanwulf@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Arendt, Erich (1903-1984), Lyriker, Übersetzer und Fotograf. Das gesamte Werk und zahlreiche Autographen. Ca. 150 Titel, davon mehr als 38 mit Widm.; 29 Briefe u. Postkarten (davon 2 masch., die übrigen handschr.) sowie 5 Postkarten u. 2 Briefe seiner Frau Katja Hayek-Arendt, ferner 5 masch. Briefe von Fritz J. Raddatz, Erich Arendt betreffend. Mit mehreren Beigaben (u. a. einige Orig.-Fotos). 5.600,00 EUR
E. Arendt war Ende der 60er Jahre (etwa ab Mitte 1967) für 2 junge Buchhändlerpaare, die wegen der Studentenbewegung nach Westbln. gekommen waren, väterlicher Freund u. Mentor zugleich. Da sie westdt. Ausweise hatten, konnten sie ihn spontan in der Raumerstr. (Prenzlauer Berg) besuchen, wo er damals mit seiner neuen Lebensgefährtin wohnte. Die dort stattfindenden häufigen Gespräche drehten sich um sein interessantes Leben (span. Bürgerkrieg, Exil in Kolumbien etc.), aber auch um seine Dichtung, seine Übersetzertätigkeit, die westbln. außerparlament. Opposition (an der wir aktiv teilnahmen); es ging thematisch um neu erschienene Bücher, von denen wir wichtige Titel für Erich A. (den wir zärtlich "Don Poncho" nannten) beschafften. Finanziell half dabei sein alter Freund Fritz J. Raddatz, der inzwischen Lektor bei Rowohlt war. Die Raumerstr. wurde in diesen Jahren zu einem Treff- und Gesprächspunkt auch mit anderen ostbln. Dichtern u. Übers. wie Henryk Bereska und Norbert Randow. Vorsicht vor der Stasi war da geboten, oft lief klassische Musik, um etwaige Abhörmaßnahmen zu konterkarieren. Dabei stand Erich A. als "Grand Signeur" der (DDR-)Lyrik (der viele jüngere Dichter geprägt hat) und "Homme des Lettres" immer im Mittelpunkt und ich habe bis heute die melodische Stimme im Ohr, mit der er, der Begeisterungsfähige, seine jungen westdt. Freunde wie ein liebender Vater ermahnte und entzückte. (Und durchaus auch Wünsche nach praktischen oder "Luxus"-Artikeln aus dem Westen äußerte, die wir nach Kräften versuchten, zu erfüllen.) Nachdem sein Freund, der Lyriker Peter Huchel, die DDR verlassen hatte, zog Erich A. in dessen Haus in Wilhelmshorst. Das lag außerhalb der ostbln. Stadtgrenze u. war für uns nicht mehr erreichbar, sodass ab 1973 die Begegnungen spärlicher wurden. Allerdings wohnte er bei seiner ersten sog. Rentnerreise auch bei uns in der Eylauer Straße, wo wir jungen Buchhändler eine Wohngemeinschaft hatten. Mit der Freundschaft zu Erich A. begann ich gleichzeitig, seine Bücher zu sammeln, auch alles, was er übersetzt hatte. Die hier vorliegende kompl. Sammlung enthält viele Widmungsex., etl. davon als Geschenke aus seinem eigenen Besitz. In der Sammlung befinden sich auch drei Sturm-Hefte mit seinen allerersten Veröffentl., fünf Nrn. der sowjet. Exil-Zeitschrift "Internationale Literatur : Deutsche Blätter" aus den Jahren 1937/38 (mit Gedichten a. d. span. Bürgerkrieg, aber auch einem Loblied auf Stalin) und die Vorzugsausgabe der Festschrift "Der zerstückte Traum" mit 81 Orig.-Sign. der Laudatoren sowie die bibliophil gestaltete "Ode an die Typographie" von P. Neruda in der Übertr. von "Erich Ahrendt[sic]". Liste aller Bücher u. Zeitschriften auf Anfrage. Es erschließt sich ein beeindruckendes Panorama in das Oeuvre des liebenswerten, kosmopolitischen Dichters Erich Arendt!
Anbieter: Tode Riewert Q. Tel: 030 7865186 antiquariattode@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern vergrößern
Autographen - Karl May findet Winnetous Testament. Eh. Postkarte mit Unterschrift. Oberlössnitz, 14. 12. 1908. 9 x 14 cm. 1.550,00 EUR
An den österreichischen Schriftsteller u. Redakteur L. Gheri. Bildseitig schreibt Klara May: Karl May am Deu=Rock, der berühmten Nugget-Höhle (Nordamerika). Auf der Rückseite in der Hand Karl Mays: "Herzlichen Gruß! Bin wieder daheim. Habe Stoff zu "Winnetou", Band IV mitgebracht. Sein wirkliches Testament gefunden. Es wird hochinteressant ! Ihr alter May." - Beiliegt: Ungelaufene Postkarte. Bildseitig in der Hand Klara Mays: Karl May am Grabe des Lazarus bei Bethnien." Darunter Provenienznachweis in Bleistift von anderer zeitgenössischer Hand. (Diese Karte im August 1908 in Villa Shatterhand von ihr selbst in unserer Gegenwart geschrieben.).
Anbieter: Lorych Tel: 030 21018803 Mobil: 0175 8195300 Antiquariat.Lorych@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern vergrößern
Barth, Karl, ev.-reformierter Theologe (1886-1968). Masch. Rundbrief mit eigenh. U. (voller Namenszug). Basel, im Mai 1961. 4°. 1 ¾ S. eng beschrieben auf blauem Papier. 400,00 EUR
Beginnt mit Dank an "Liebe Freunde" für die sehr zahlreichen Briefe, die vielfältigen Geschenke und Gedenken zu seinem 75. Geburtstag: "[…] Ihr habt mich […] so reichlich bedacht, dass wenig fehlte, so hätte unsere Postverwaltung eine Art Spezialdienst nach dem Bruderholz [Stadtteil Basels] einrichten müssen. […] "Berühmt" zu werden ("der grösste Schriftgelehrte seiner Zeit" las ich dieser Tage sogar in Zuckerguss auf einer Torte!) ist ja ganz nett. Aber wer wird endlich und zuletzt "gerühmt" werden und sein? So bitte ich euch denn wohl, mir auch fernerhin gut zu bleiben, mich weiter mit eurem Gedenken und auch mit euren ermunternden Zurufen zu begleiten. So ermahne ich euch aber auch ebenso ernstlich, doch ja keinen Mythus aus mir zu machen, weil die Engel das sicher nicht gern haben und auch scharfsichtige Menschen ihn zu meiner Beschämung nur zu gut durchschauen könnten [kleiner Seitenhieb auf den ebenfalls berühmten Kollegen und ‚Entmythologisierer` Rudolf Bultmann]. […] KD IV, 4 ist im Tun, aber noch ferne vom Ziel. […] Und nun danke ich auch euch für Alles und bin in aufrichtiger Teilnahme auch an euren Bemühungen, Freuden und Sorgen und mit herzlichem Gruss // Euer [eigenh.:] Karl Barth".
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Barth, Karl. Eigenh. Postkarte. m. U. Basel, 22. IV. (19)65. 1 S. u. eigenh. adressiert. 350,00 EUR
An Hermann Dembowski (1928-2012), der damals an der Rhein.-Westf. technischen Hochschule Aachen ev. Theologie lehrte: "Lieber Herr Dr. Dembowski! Gerne erinnere ich mich Ihrer! Und nun habe ich Ihren Fasten (?) - Vortrag mit ausserordentlicher Freude gelesen. Wenn wohl schon zu viel oder mehr geschrieben und gedruckt wäre, so möchte ich wohl gewünscht haben, dieses Manuskript möchte an die rechte Öffentlichkeit kommen. Glück auch zu Ihrer Hochliteratur schafft wohl dieses schöne Thema! // Und sonst alle guten Wünsche und herzlichem Gruss von Ihrem Karl Barth // [Darunter die Nachschrift:] Krank bin ich nicht mehr, aber noch nicht völlig gesund. Und nach Band IV, 4 soll man besser nicht fragen. Habe auch wohl ohnehin genug Werke von mir gegeben?" - // - Gemeint ist hier der 4. Teilband von Band IV ("Die Lehre von der Versöhnung") von Barths Haupt- und Lebenswerk "Die kirchliche Dogmatik", das insgesamt ca. 9000 Seiten umfasste und zwischen 1932 und 1967 in 14 Teilbänden (mit Register-Band) erschien. Krankheit und mehrere Operationen mit längeren Krankenhausaufenthalten unterbrachen Barths Weiterarbeit, so dass der in unserem Brief angesprochene "Band IV, 4" unvollendet blieb. Karl Barth gilt aufgrund seines theologischen Gesamtwerks als "Kirchenvater des 20. Jahrhunderts" und wurde 1986 sogar mit einer Briefmarke der Deutschen Bundespost geehrt.
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Bobrowski, Johannes (1917-1965) - Eigenhändiges Gedicht "MICKIEWICZ" mit Widmung und U. Berlin, 26. Juni 1961. 4°. 1 2/3 S. 1.200,00 EUR
36 Zeilen. Beginnend mit: "Vor dem Eichwald bin ich, das Schloß / stumm, eine Kerze / stellte die Mutter / unter das Bild im Wilnaer Tor, auf dem Strom / flogen Segel, im Rauch, / der Habicht fuhr / über die Bläue, ein roter / Abend ist ihm gefolgt / und eine Zeit der Städte / und eine der Straßen, der Felssturz / Krim, vor dem Meer / Wegstaub erhob sich, der Wagen / kam durch die Steppe von Akkerman". - Lyrische Hymne auf den polnischen Nationaldichter Adam Mickiewicz (1798-1855), Wegbereiter der polnischen Freiheits- und Unabhängigkeitsbewegung. Eines der Schlüsselgedichte von Bobrowski, eine Vertonung von Jan Paul Nagel wurde 1965 in Bautzen aufgeführt. Erstmals abgedruckt in "Sinn und Form" 13 (1961), Heft 4, danach im Gedichtband "Schattenland Ströme" (1962) erschienen. - Die eigenhändige Widmung an Georg Schneider (1902-1972), Naturlyriker, Übersetzer und Herausgeber zahlreicher Anthologien: "Für Georg Schneider mit herzlichen Wünschen und als Dank und Antwort auf seine schönen Beiträge in den Mickiewicz-Blättern XV, 1960".
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Brecht, Bertolt. Offener Brief an die deutschen Künstler und Schriftsteller. 26.9.1951. Umdruck nach dem Typoskript. Ein Blatt. DIN A 4. Mit faksimilierter Signatur Brechts. Dabei: Brief deutscher Lehrer und Erzieher zum o.a. Brecht-Brief. Berlin, 1.12.1951. Umdruck nach dem Typoskript. Ein Blatt. DIN A 4. Mit faksimilierten Signaturen der Unterzeichner (Paul Oestreich, Heinrich Deiters, Ernst Winter u.a., dazu Klara Schürmann als Verantwortliche). Weiter dabei: Klara Schürmann. 5seitiges Original-Typoskript eines Entwurfs für eine Antwort zum o.a. Brief der Lehrer und Erzieher. DIN A 4. Berlin, 28.3.1952. Mit eigenh. Kürzel von Schürmann und Korrekturen bzw. Marginalien. - Brecht reagierte auf Grotewohls Regierungserklärung, die am 16.9.51 im ND erschienen war. Der Brecht-Brief erschien auch gedruckt in "Sinn und Form", Heft 5/1951. Die weiteren hier vorliegenden Reaktionen scheinen bisher unbekannt geblieben zu sein. - Papierbedingt gebräunt, Faltspuren, kleine Randläsuren, ordentlich. 1.500,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Bultmann, Rudolf, ev. Theologe (1884-1976). Eigenh. Br. m. U. Marburg, 10. IX. 1928. 4°. 1 ½ S. 1.800,00 EUR
Hochinteressanter und für die neuzeitliche Theologie grundlegender Brief. Die Interpretation von Gott als lebendige Wirkung und nicht als bloß historische Gestalt oder gar als tote, überzeitliche Tatsache, ist in Ihrer grundlegenden Bedeutung nur mit den für die Moderne wegweisenden Erkenntnissen von Einstein und Heisenberg (1927 Unschärferelation) und der Philosophie Heideggers vergleichbar. Dessen Jahrhundertwerk "Sein und Zeit" (1927) empfiehlt Bultmann dem Adressaten zur Lektüre. In Carlshof (bei Rastenburg in Ostpreußen), einer beliebten Tagungsstätte für Predigerseminare, hielt Bultmann am 23.8.1928 erstmals seinen Vortrag "Die Bedeutung des geschichtlichen Jesus für die Theologie des Paulus" (gedruckt 1929), den er auf der zweiten Tagung der "Alten Marburger" (22.-24. 10. 1928) wiederholte. Bultmann bedankt sich nach seiner Rückkehr nach Marburg bei dem "Studien - Direktor" (Johannes Besch?) für dessen Brief, der die in Carlshof angesprochenen Themen noch einmal aufgriff: "[…] Ich bin durchaus mit guten Eindrücken von Carlshof abgereist und habe neuen Widerspruch wie jedem sonst geäußerten nur begrüßt als Förderung der Diskussion und Beitrag zur Klärung der schwierigen Fragen, die uns beschäftigten. // Sie haben gewiß recht, daß der Gegensatz zwischen Ihnen und mir in einer verschiedenen Auffassung von Geschichte und damit von Schöpfung u. Welt liegt. Mir scheint nun, daß der Glaube an die Geschichte als von Gott gewirktes Geschehen nicht als feststehende Voraussetzung verstanden werden darf, - u. ich habe den Eindruck, daß Sie ihn so verstehen. Sie sagen: ‚Diese Gedanken, dieses Leben muß, eben weil Gott es richte [Unterstreichungen im Original] seine Wirkung behalten`. Ich würde umgekehrt sagen: ‚Empfange ich aus der Geschichte neues Leben, so ist es von Gott gewirkt`, d. h. ich meine, daß der Glaube an die Geschichte als gottgewirktes Geschehen nur immer im Akt der Entscheidung oder in der Entschlossenheit, in der Entscheidung festgehalten wird, gewonnen wird, nie aber zu einer Voraussetzung werden kann, unter der die Geschichte ‚betrachtet` wird. In diesem Sinne würde ich auch das von ihnen genannte Beispiel des Verhältnisses eines Sohnes zu seiner Mutter verstehen. // Mit der Geschichtsauffassung hängt natürlich die Anthropologie aufs engste zusammen. Ihre Anschauung, dass das menschliche Leben nur weil es ein Sein ist auch ein Werden sein kann, scheint mir auf das griechische Seinsverständnis hinauszulaufen, in denen hinter dem Werden ein seiendes Substrat angenommen wird. Ich meine dagegen daß das Sein des Menschen eben ein Werden ist ["ist" doppelt unterstrichen]. Aber freilich ist das erst verständlich, wenn der Begriff des Werdens nicht missverstanden wird als der Gedanke einer bloßen Veränderung oder Abfolge von Zuständen innerhalb einer Zeitfolge. Mit Recht wehren Sie sich dagegen, daß bei einer Auffassung des menschlichen Lebens als im Vollzuge befindlich die einzelnen Momente des Lebens isoliert u. ohne Zusammenhang nach ‚vorher` und ‚danach` gedacht werden. Es kommt in der Tat darauf an, deutlich zu machen, wie im Jetzt des menschlichen Lebens (als eines Werdens) Vergangenheit und Zukunft in bestimmter Weise präsent sind. Ich meine nur, daß das nicht so geschehen darf, daß man als Substrat des Werdens ein seiendes Etwas annimmt; dann hätte man sowohl menschliches Sein wie Werden missverstanden. // Natürlich wollen diese klugen Bemerkungen, die ich mir erlaubt habe, Sie weder widerlegen noch überzeugen; sie sollen Ihnen nur die Richtung meines Fragens verdeutlichen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie aus Heideggers Buch ‚Sein und Zeit` den Eindruck gewinnen, dass die von mir vertretene Richtung des Fragens für die Theologie fruchtbar ist.-". - Am Schluss bedankt sich Bultmann noch einmal für die in Carlshof genossene Gastfreundschaft und die schönen Stunden im Predigerseminar. - // - Mit seiner Ablehnung der Substanzen-Ontologie schließt Rudolf Bultmann an Martin Heideggers (1889-1976) Philosophie an, der seit 1923 als ao. Professor in Marburg tätig war. Bultmann will nicht einfach überzeugen, sondern die Frage nach Gott offen und damit fruchtbar halten. Im Gegensatz zu manchen seiner Gegner, die ihn auf seine Rolle als Entmythologisierer reduzieren, begrüßt er "Widerspruch … als Förderung der Diskussion und Beitrag zur Klärung der schwierigen Fragen" (s. oben).
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Bultmann, Rudolf, ev. Theologe (1884-1976). Eigenh. Postkarte. Marburg, 19. 1X. 1961. 1 S. und 1 masch. Br. mit eigenh. Korrekturen u. U. Marburg, 8. II. 1963. 4°. 1 S. 400,00 EUR
Beide Schreiben auf eigenem Briefpapier mit gedrucktem Absender "Theologische Rundschau / Neue Folge / herausgegeben von Rudolf Bultmann" an Pfarrer Dr. Dembowski in Aachen. - 19. Sept. 1961: "[...] Da Sie sich allmählich in ihre neue Aufgabe eingearbeitet haben werden, wage ich, Sie zu fragen, ob ich hoffen darf, von Ihnen in absehbarer Zeit den Aufsatz über K. Barths dogmatische Methode zu erhalten, die Sie für die Theol. Rundschau in Aussicht gestellt hatten. Ich würde mich sehr darüber freuen […]. - Im Brief vom 8. Febr. 1963 bedankt sich Bultmann für einen Brief von Dembowski, der " mir zeigte, dass sie an der Zusage festhalten, für die Theol. Rundschau einen Bericht über Karl Barths Dogmatik zu schreiben. … Was nun Ihre Fragen betrifft, so halte ich es für zweckmäßig, dass sie sich zunächst auf die Versöhnungslehre Barths beschränken. In welchem Umfang sie dabei die ersten 3 Bände heranziehen muss ich Ihnen überlassen. ["Die Lehre von der Versöhnung" war Band IV von Barths Haupt- und Lebenswerk "Die kirchliche Dogmatik" und erschien in 4 Teilbänden]. Über den vierten und letzten Band können Sie später immer noch besonders berichten […]" - Weiter über den möglichen Umfang des geplanten Aufsatzes in der ThR. - Bultmann schließt: "Ich freue mich sehr darüber, dass Sie jetzt Lehrbeauftragter für Evangel. Theologie der Rhein.-Westf. technischen Hochschule sind und wünsche Ihnen Freude an der Arbeit und guten Erfolg.". - // - Der ev. Theologe und Hochschullehrer Hermann Dembowski (1928-2012) habilitierte sich 1967 an der Universität Bonn und lehrte hier Systematische Theologie bis zu seiner Emeritierung 1994. - Er war u. a. Autor des Buches "Karl Barth, Rudolf Bultmann, Dietrich Bonhoeffer. Eine Einführung in ihr Lebenswerk und ihre Bedeutung für die gegenwärtige Theologie" (Neukirchen 1976).
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Busch, Wilhelm, Dichter, Maler und Zeichner (1832-1908). Eigenhändige Notiz mit U. ("W. B."), o. O. [Mechtshausen] auf der 2. Seite eines Briefes seines Verlegers Otto Bassermann (1839-1907) an ihn selbst (Wiesbaden, 29. II. 1904. 8°. 1 ½ S. auf Doppelblatt). 900,00 EUR
Es geht um Bezahlung und Ausstattung der Gedichtsammlung "Zu guter Letzt", die Busch am 25. Febr. gegen eine Einmalzahlung dem Verlag angeboten hatte (Bohne 1436). - Bassermann schreibt aus der Kur in Wiesbaden auf Briefpapier des Hotel Wilhelma: "Lieber Busch! // Meine Karte von gestern wirst Du erhalten haben. / Ich habe nun die Gedichte "zu guter Letzt" mit großem Interesse gelesen und bin mit Deiner Bedingung - einfürallemal fünftausend Mark [Buchtitel u. Summe rot unterstrichen], zahlbar bald nach Erscheinen - ganz einverstanden. / Meinerseits knüpfe ich den Wunsch daran, Du möchtest jetzt von einem guten Photographen nochmals Dein Portrait fertigen lassen, daß ich es dem Bändchen vorsetze. Die Portraits im Album u. in der Oktober-Ausgabe sind aus viel früherer Zeit u. das bei Deinem 70. Geburtstag gemachte (für die Woche) [Zeitschrift] ist recht schlecht. Ich möchte aber dem Werke, das den Titel "zu guter Letzt" trägt, ein Bild beifügen, das Dich in jetziger Verfassung - womöglich ohne Hut - darstellt. // Mit dem Abschreiben habe ich begonnen. Sobald ich fertig [bin], sende ich`s nach München zum Setzen und lasse Dir Korrekturen zukommen, die ich und mein Geschäftsführer auch lesen. Dann wird`s wohl richtig werden. / Willst Du einen Vertrag, oder genügt Dir meine Anerkennung Deiner Bedingung in diesem Brief? / Mit herzlichen Grüßen von mir und meiner Frau, der es wieder wieder [Wortwiederholung von Bassermann] gut geht. / Dein alter / Otto Bassermann"- // - Darunter vermerkt W. Busch: "Durch Antwort darauf vom 2 ten März [Bohne 1439] habe ich die Bedingungen für festgestellt erklärt. // W.B." - Busch ließ sich "für die Besorgung der Photographie" noch "20 Mk. vergüten" (vgl. Bohne 1444 u. 1447 / unser Brief ist noch ungedruckt). - Dass das Portrait gelungen ist, zeigt die beigegebene Erstausgabe (1904) von "Zu guter Letzt".
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Ensslin, Gudrun (1940-1977) / Bernward Vesper (1938-1971). Konvolut "studio neue literatur", 2 Bücher, 2 Orig.-Briefe, 7 teils mehrseitige Werbeblätter, etl. Beigaben. 390,00 EUR
Das "studio neue literatur" war ein von G. Ensslin u. B. Vesper engagiert betriebener Kleinverlag, der von 1963 bis 1966 existierte und sich mit einer hervorragend gestalteten Werbung für neue Wege i. d. Literatur einsetzte. In Form einer Art Buchclub sollten die Mitglieder, Leser und Rezipienten selbst entscheiden, welche Bücher sie (in bibliophiler Gest.) wünschten. Trotz etl. Ankündigungen sind allerdings nur zwei Bände erschienen. Unsere kl. Sammlung enthält: I. Bücher: 1. Gegen den Tod. Stimmen deutscher Schriftsteller gegen die Atombombe. Stuttgart, studio neue literatur, o.J. Nr. 432 v. 999. TB m. OSU, Cellophan- u. Pergament-SU, 191 S., leichte Randläsuren. - 2. Diego, Gerardo: Versos Gedichte. Zweispr. (es/dt). Stuttgart, studio neue literatur, 1964. Nr. 505 v. 999. Ppbd. m. OSU, Banderole u. Cellophan-SU (dieser m. Einriss u. Randläsuren), 89 S., 15 n. pag. Bl., jap. Bind., leichte Randläsuren, Papier gebräunt. Mit Gedichtwidm. u. Bildunikat d. Vorbesitzers. - II. Briefe: 1. Ganzseitiger maschinengeschr. Brief (11.5.1965) v. G. Ensslin a. d. Buchhändler Riewert Tode m. Sign. "[…] dass wir den Hardtloff nun endgültig doch nicht bringen werden; aus keinem anderen Grund als dem: der Text ist uns während der Monate, die wir ihn in Händen hatten, zu einem kümmerlichen Rest zusammengefallen. […] Wenn Sie wichtige Manuskripte haben: schicken Sie sie uns. […] Buchhandel ist Buchhandel (wem sage ich das!) und studio ist studio, numeriert ist numeriert." - 2. Zweiseitiger handschr. Brief (18.4.1965) v. B. Vesper a. d. Buchhändler Riewert Tode. "[…] Ihr Interesse am ‚studio` freut uns. Leider ist Frl. Ensslin z. Zt. verreist und ich kann Ihre Wünsche nur provisorisch erfüllen […] Bisher haben die den zusätzlichen Kauf von Büchern zum Mitgliederpreis abgelehnt, aber sobald einmal unsere 1000er-Grenze erreicht ist, wird das möglich sein. […] Bitte, falls Herr Direktor Ehrhard noch an der [Deutschen Buchhändler] Schule ist, grüßen Sie ihn von mir, ich war noch in Köln bei ihm." - III. Werbeblätter: 1. "studio-mitteilungen 1/65" - 2. Faltprospekt "studio neue literatur" - 3. Faltblatt m. Infos zum Verlag u. Einladung zur Mitarbeit - 4. "Kurze Mitteilung an die Mitglieder des studio neue literatur" - 5. Prospekt "avantgarde, streitschriften, wissenschaft" u. a. mit Vorschau zu den gepl. (aber nie realisierten) Veröffentl. von H. Hardtloff "Unzucht im Code" u. C. G. Jochmann "Ausgewählte Werke", beiliegend eine Zahlkarte u. ein kl. Flyer zu den vier o.g. Titeln - 6. Brief (30.11.1963) a. d. (potentiellen) Mitglieder m. faksim. Unterschr. v. Ensslin - 7. Faltbogen "studio forum" u. a. mit Zitaten von Brecht, Wohmann, Enzenzberger, Benjamin. Mit vielen Infos zum Projekt "studio neue literatur" - IV.: Beigaben: 1. Whither Latin America? New York 1963. TB, 144 S., m. Randläsuren, handschr. Besitzvermerk v. Vesper a. d. Titelseite. - 2. Hubermann, Leo u. Sweezy, Paul M.: Cuba. Anatomy of a revolution. New York 1961. TB, 208 S., Randläsuren, handschriftl. Besitzvermerk v. Vesper a. d. Titelseite vom 27.08.1967. - 3. Vesper, Bernward: Die Reise (Ausgabe letzter Hand). Frankfurt a. Main 1979. Mit beiliegendem Art. a. d. Zt. - 4. Vesper, Bernward: Ergänzungen zu Die Reise aus der Ausgabe letzter Hand. Frankfurt a. M. 1980. TB, 137 S., min. Randläsuren. - 5. Ensslin, Gudrun: "Zieht den Trennungsstrich, jede Minute" - Briefe an ihre Schwester Christiane und ihren Bruder Gottfried aus dem Gefängnis 1972-1973. Hamburg 2005. TB, 198 S., ill., gut erhalten. - 6. Orig.-Flugblatt: Erklärung der Gefangenen aus der RAF in Stammheim vom 30.04.1977 mit dem Mao-Zitat: "Wer keine Angst vor Vierteilung hat, zieht den Kaiser vom Pferd." Gudrun Ensslin für die Gefangenen aus der RAF (inkl. Symbol). Sehr selten!
Anbieter: Tode Riewert Q. Tel: 030 7865186 antiquariattode@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Fontane, Theodor, Schriftsteller (1819-1898). Eigenh. Brief mit U. Berlin, Potsdamer Str. 134 c, 24. I. 1890. Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt. 3.500,00 EUR
Dank für Glückwünsche zum 70. Geburtstag: "[...] Meine hochverehrteste gnädigste Frau, Goldwasser und Verse und heute erst meinen Dank dafür [...]. Daß Sie meiner freundlich gedacht, war zu liebenswürdig, um so liebenswürdiger als ich Ihnen durch meine Kritik über Fräulein Schanzer`s ›Jungfrau von Orleans‹ Veranlassung zum Mißfallen gegeben hatte. Aber ich darf sagen, ich habe vor drei, vier Monaten die Scharte auszuwetzen gesucht, als Frau v. Bülow in Ibsens ›Gespenstern‹ auftrat. Ich glaube, daß sie (Frau v. B.) mehr dazu angethan ist, eine moderne kluge Frau, als eine mittelalterliche Glaubensheldin darzustellen. [...]". - Empfehlungsformel und Unterschrift an den Rand geschrieben. - Fontanes Vorliebe für "Danziger Goldwasser" offenbart sich u. a. in einem Tischgespräch des alten Stechlin, der nach dem Mittagsessen diesen Liquer einem Cognac vorzieht. - Fontane besprach Schillers "Jungfrau" am 5. VIII. 1880 und Ibsens "Gespenster" am 29. IX. 1889 in der "Vossischen". - Stellenw. leicht fleckig. Geringe Knickfalten, Mittelfalz etwas verfärbt. - Nicht im HBV verzeichnet. Fontane-Chronik, S. 3078: "F. rechtfertigt seine Kritik an der Schauspielerin Marie Schanzer".
Anbieter: Halkyone Tel: 040 389714 info@halkyone.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Gollwitzer, Helmut, ev. Theologe, 1908-1993. Eigenh. Brief mit U. auf der unbedruckten Rückseite e. hektographierten masch. Manuskripts (5 S. eng beschrieben) seiner Predigt zum "50. Kirchweihjubiläum der Jesus Christus-Kirche, Berlin-Dahlem". 6. IV. 1982. 4°. ¾ S. 360,00 EUR
Die "Predigt über Phil. 4,4-5" hielt Gollwitzer am 20. Dez. 1981, dem 4. Advent. - Er erinnert darin an die wechselvolle Geschichte der Dahlemer Kirche und ihrer Gemeinde und ihre besondere Rolle als Zentrum der Bekennenden Kirche, der sich auch Gollwitzer angeschlossen hatte: "[…] Die 2. große Bekenntnissynode des Jahres 1934 fand in Dahlem statt. Der Dahlemer Pfarrer Martin Niemöller wurde zum weltweit bekannten Sprecher des anderen, des besseren Deutschland, zuerst in der Freiheit und dann in 8 jähriger Haft, die nach Hitlers Willen lebenslang sein sollte. Der Dahlemer Pfarrer Fritz Müller war der Vorsitzende der Leitung der bekennenden Kirche in Deutschland und wurde dafür im Krieg umgebracht. Der entschiedene Flügel der Bekennenden Kirche bekam deswegen den uns Dahlemer ehrenden Beinamen der ‚Dahlemiten` […]". - Am Schluss verweist Gollwitzer auf das fortgesetzte Elend, aber auch die Freude in der Welt und endet mit einem Grußwort des fast 90 jährigen Martin Niemöller an seine alte Gemeinde. - // - Auf der unbedruckten S. 6 ist der eigenh. Brief an den ev. Theologen und Hochschullehrer an der Univ. Bonn Hermann Dembowski (1928-2012): "[...] Zwischen Vater Luther und mir steht es so: Im Sommer muss ich für eine Rundfunk-Reihe über ihn einen Vortrag schreiben: Luther als homo politicus [...]". - Er bietet an, den Vortrag modifiziert an verschied. Stellen zu halten und fährt fort: "Das ist dann nicht der ganze Luther, aber doch ein wichtiger Zugang zu ihm, gerade heutzutage. / So viel fürs Erste, mit guten Wünschen! Ihr Helmut Gollwitzer."
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Gollwitzer, Helmut, ev. Theologe, 1908-1993. Eigenh. Brief mit U. Berlin-Dahlem, 21. X. 1983. Qu.-8°. 2 S. 220,00 EUR
An Hermann Dembowski: "[…] Sie haben ja ganz recht, längst sollte ich mich rühren. Entschuldigen Sie bitte! // Aber was meinen Sie, daß hier los ist! Der Friede ist mit Macht ausgebrochen und beschlagnahmt mich Tag und Nacht." - // - [Bereits am 10. Okt. 1983 hatte eine große Friedensdemonstration gegen die Atomrüstung (Nato-Doppelbeschluss) im Bonner Hofgarten stattgefunden, bei der Gollwitzer einer der Redner war. Einen Tag nach unserem Brief, kam es in West-Berlin, Bonn und vielen anderen Großstädten zu weiteren großen Demonstrationen, an denen sich bundesweit insgesamt etwa 1,3 Millionen Menschen beteiligen.] - // - Gollwitzer fährt fort: "Also: In meinem Vortrag möchte ich ein Luther-Problem behandeln, das mich spätestens seit meiner Luther-Vorlesung im vergangenen Semester sehr beschäftigt (und das auch hinter seinen Äußerungen über die Juden steht. / Dessen [?] Titel: "Von Glauben und Unglauben bei Martin Luther." [im Original unterstrichen] Halten Sie das für möglich und genug zugkräftig?" / Bitte ein ruhiges Doppelzimmer vom 6. auf den 7.12.! // Für den Nachmittag des 6. habe ich Hannelotte R e i f f e n zugesagt für ihren Studentenkreis. Zum Abendessen hat mich Herr S a u t e r eingeladen. Wann kann ich mit Ihnen zusammensein? Anschließend an den Vortrag? Da hätte ich gern auch K r e c k s dabei, weil ich die sonst nicht sehen kann. // Herzlich Ihr Helmut Gollwitzer." - // - Die ev. Theologin Hannelotte Reiffen (1906 -1985) wurde als eine der beiden ersten Frauen in Deutschland ordiniert. Sie war wie G. Schülerin Karl Barths und Mitglied der Bekennenden Kirche. - Gerhard Sauter (geb. 1935) unterrichtete seit 1972 an der Universität Bonn Theologie u. wurde 1976 Direktor des Ökumenischen Instituts. 1975-2005 war er Herausgeber der Zeitschrift "Verkündigung und Forschung". - Prof. Walter Kreck (1908-2002) lehrte seit 1952 an der Univ. Bonn. Er war ebenfalls Schüler Karl Barths, wirkte in der Bekennenden Kirche mit und war seit den 1950er Jahren und über seinen Ruhestand 1973 hinaus aktiv in der Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung. - // - Die gedruckte Einleitung (ZS "Evangelische Theologie", Bd. 44, Heft 4) des hier angesprochenen Vortrags vom 6.12. an der Univ. Bonn beginnt: "Dieser Vortrag wurde gegen Ende eines Jahres gehalten, in dem mit großem Aufwand von Geld, Gepränge und Reden Martin Luther gefeiert wurde und in dem gleichzeitig das über uns aufgehängte Damoklesschwert der Vernichtung durch die Stationierung neuartiger Atomraketen in unserm Land lockerer gemacht wurde, ohne daß von den Leitungen unserer Kirchen und von der Mehrheit der akademischen Theologen ein entsetzter Protest dagegen laut geworden ist. Was hätte Luther wohl zu beidem gesagt?"
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Halas, Frantisek. Poesie. Frankfurt a. M., Suhrkamp, 1965. Tschechisch / deutsch. Übertragung und Nachwort von Peter Demetz. Leinen mit Schutzumschlag, 99 Seiten. 75,00 EUR
Mit einer Gedichtübertragung (Typoskript) von Franz Fühmann auf beiliegendem Blatt, gefaltet: ‚Frantisek Halas. Der Dichter überwintert`. Darunter persönliche Zeilen, handschriftlich von Fühmann an Hermlin: "Stephan, am 6.III. lese ich bisher ungedruckte Halas-Gedichte. Komm doch. F."
Anbieter: Wagner Matthias Tel: 030 29351753 info@antiquariat-wagner.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hanusch, Karl. Handschriftliche Einladungskarte mit radierter, eigenhändig sign. Vignette "Interieur mit Zeitungsleser" (1918/1964), dat. 1.III.(1964), ca. 6,7 x 6,7 cm (Plattengröße), 21 x 15 cm (Blattgröße). 80,00 EUR
Der Künstler lädt einen Kollegen zur Eröffnung einer Ausstellung ein. - WVZ Schneider KH-455 (mit Abb., dort falsche Nr.). - Weitere Gelegenheitsgraphiken (Neujahrsgrüße) des Künstlers erfragen Sie bitte am Messestand.
Anbieter: Sander Tel: 0351 79609607 info@antiquariat-sander.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann - "Für die Glückwünsche zu seinem Geburtstag dankt herzlich Hermann Hesse". Gedruckte Danksagung. [1943]. 10,4 x 14,8 cm. 90,00 EUR
Seltene Danksagungskarte von Hesse. In einem interessanten Briefkuvert (Hermann Hesse, Montagnola b. Lugano, Schweiz). Mit Poststempel (Zürich, 29. 6. 1943) und Soldatenaufdruck. Von Hesse eigenh. adressiert an die Schriftstellerin Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann (1877-1962). Maschinenschr. Gedicht "Regen im Herbst" mit U. und mit eigenhändiger Briefmitteilung mit U. (Montagnola), Oktober 1953, 8°. 2 Bl. 480,00 EUR
Doppelblatt mit gedr. Autorenportrait in Wohnung von G. Böhmer. Das mehrstrophige Gedicht bis dato unveröffentlicht. Die eigenhändige Briefmitteilung an Gertrud Gundert, Adoptivtochter von Hesses ältester Schwester Adele: "der liebe Brief von Mutter und das sehr schöne Bild von Vater und Marulla [Hermann Hesses jüngste Schwester] haben ihren Zweck erreicht: Mir eine herzliche Freude zu machen. Ich danke dir sehr und habe zum Dank dies neue Gedicht für dich abgeschrieben. Gedruckt ist es noch nicht. Sei mit Vater und Lene [Gertruds Schwester] herzlich gegrüßt vom Onkel H".
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Bei einem Grabe. ("Er sehnte sich nach Ruhe, Stille, Nacht ..."). Typoskript mit eigenh. Unterschrift "H. Hesse". 16 Zeilen. 21,2 x 13,7 cm. 250,00 EUR
Mileck V, D 187. - Signiertes Original-Gedichttyposkript mit eigenh. Zusatz: "Juni [19]41 ... Gruß an Dr. Hapke". Von Hesse adressiert. - Erstmals abgedruckt in der Sonntagsbeilage der Basler National-Zeitung No. 257, 8. Juni 1941.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Eigenh. Postkarte (unter Holzschnitt nach einem Aquarell von Hermann Hesse). Stuttgart [Anfang 1943]. 12 Zeilen mit eigenh. Unterschrift "H.Hesse". 250,00 EUR
An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. - "... mit Rührung las ich Ihren lieben Brief ... u. freute mich über Ihre Auffassung des Glasp. Spiels. Sie trifft den Kern ..." - Frankiert und gelaufen, Poststempel unleserlich. Von Hesse eigenh. adressiert. - Fortsetzung auf den nächsten Seiten.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Hesse, Hermann. Eigenhändige Fotopostkarte mit Unterschrift "H. Hesse". An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. Stuttgart, 23. III. [19]53 (Poststempel). 6 Zeilen. 350,00 EUR
"Mein Zustand erlaubt nur diesen Gruss ..." - Mit eigenh. Unterschrift "H. Hesse". - Das Porträtfoto (mit eigenh. Monogramm "H. H." und Datierung "1935") zeigt den Dichter beim Tomaten ausgeizen in seinem Garten. - Siehe die Abbildung!
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Hesse, Hermann. Eigenhändige vierzeilige Ansichtskarte an den Schriftsteller Wilhelm von Scholz. Deutsche Handschrift auf Bildpostkarte von Steckborn. Von Hesse eigenhändig adressiert. Gelaufen. Abgestempelt Horn in Baden, 30.08.1904. - Im Bildbereich beschrieben. "Ich war gerade früher fort, um mein neues Boot anzustreichen. Hoffentlich sehe ich sie doch noch…" Von anderer Hand (Scholz ?) in Bleistift zugesetzt "Mit Gg. Müller 26.8.1904 Abend" (dann zwei Worte unleserlich). Dabei dürfte es sich um den Verleger Georg Müller handeln, zu dessen Autoren Wilhelm von Scholz und später auch Hesse gehörten. - Minimal gebräunt und bestoßen. 350,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Hesse, Hermann. Flötenspiel. (1. Fassung: "Vor einem Hause blieb ich stehn ..."). 16 Zeilen (März 1940) und Flötenspiel (2. Fassung: "Ein Haus bei Nacht durch Strauch und Baum"). 12 Zeilen (Frühsommer 1940). Je 21 x 14,9 cm. 280,00 EUR
Vgl. Mileck S. 727/520 (nur 2. Fassung). - Zwei Original-Gedichttyposkripte des Gedichts "Flötenspiel" mit der Mileck unbekannten 1. Fassung. Erstdruck der späteren 2. Fassung in "Die neue Rundschau" 51 (1940), S. 260.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Licht der Frühe (Heimat, Jugend, Lebens-Morgenstunde ...). Original-Typoskript (17 Zeilen) mit eigenh. Datierung ("IX. [19]53") und eigenh. Widmung: "Herzlich grüsst H. Hesse". 21 x 14,8 cm. 180,00 EUR
Auf der Rückseite des Typoskripts die Empfängeradresse der Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. - Erstabdruck des Gedichts in , Heft 5/September 1954, S. 293-296. - Gut erhalten.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Louis Soutter (Schöne korrekte Bilder malen ...). (Geschrieben im September 1961). Typoskript mit eigenh. Unterschrift "H. Hesse". 29,7 x 21 cm. 1 Blatt. 180,00 EUR
Mileck V, D 813. - Erstabdruck der vermutlich fünften Version in No. 4255 der Neuen Zürcher Zeitung, am 12. November 1961. Aufgenommen in "Hermann Hesse zum Gedächtnis" (Frankfurt a. M. 1962). - Auf der Rückseite des Blattes eigenh. Namensnotiz Hesses: "Frau H. Roehr". Beiliegend das adressierte Briefkuvert (Poststempel: Stuttgart, 4. 9. [19]61).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. O daß es Farben gibt, Blau, Gelb, Weiß, Rot und Grün! ... (April 1962). Typoskript mit eigenh. Widmung Hesses: "HH. grüsst". 21 x 14,8 cm. 1 Blatt. 200,00 EUR
Mileck V, D 792. - Typoskript ohne Titel. Spätes Gedicht; von Hesse nachts im April notiert. Aufgenommen in "Hermann Hesse zum Gedächtnis" (Frankfurt a. M. 1962). - Auf der Rückseite des Blattes die Empfängeradresse von Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten. Beiliegt das Original-Briefkuvert (Poststempel: 20. 4. 1962), Absender Kurt Karl Rohbra.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Spätsommer (am 23. September 1940). ("Noch schenkt der späte Sommer Tag um Tag ..."). Typoskript mit eigenh. Unterschrift "H. Hesse". 24 Zeilen. 21,2 x 13,7 cm. 180,00 EUR
Mileck V, D 402. - Signiertes Original-Gedichttyposkript. Zuerst abgedruckt in der Sonntagsbeilage der Basler National-Zeitung No. 453, 29. Sept. 1940. Zu Versandzwecken gefaltet. Von Hesse eigenh. adressiert.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Unterwegs. Gedichte. (Die Titelzeichnung entwarf Otto Blümel.) (Einmalige Auflage von 500 numerierten Exemplaren) 1911 München: Georg Müller Verlag, (4) 58 (2) S., handgebundener, smaragdgrüner Lederband mit goldgeprägter, floraler Rücken- und Deckelzeichnung, Innenkantenvergoldung und Rundumgoldschnitt, signiert Hübel & Denck, Leipzig. Die Vorsätze mit Schneebeerenmusterpapier von Heinrich Vogeler mit vor- und nachgebundenen Anstandsblättern. Der Einband erträglich berieben und bestoßen, der Rücken etwas geblichen. Innen schön. WG221. Auf dem vorderen Anstandsblatt leicht eingeklebt vorgedruckte Postkarte der Schweizer Post. Rückseitig vollständig in schwarzer Tinte beschrieben "Bern 28. IX. 16 / Werter Georg! ... 16 Zeilen Text / Es grüßt Sie Ihr H Hesse" von Hesses Hand Adresse an Herrn Georg Quehl ... Poststempel Bern 29.IX.1916 und im Nebenfeld ovaler Stempel Bücher-Zentrale für Deutsche Kriegsgefangene Bern. Verso vorderer fliegender Vorsatz handschriftlicher Eintrag in blauer Tinte "In dankbarer Erinnerung an / die gemeinsamen kostbaren / Tage in Wildbad an Henny / weitergegeben. / 28.8.62 Gg. 600,00 EUR
Anbieter: Neubert Wolfgang Tel: 03721 85320
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Hesse, Hermann. Verse in der Nacht. (Ruhelos und reiselüstern ...). (Dezember 1961). Typoskript mit eigenh. Unterschrift "H. Hesse". 16 Zeilen. 21 x 14,9 cm. 1 Blatt. 250,00 EUR
Vgl. Mileck V, D 733. - Mit eigenh. dreizeiliger Anmerkung des Dichters in Tinte: "geschrieben mit Grippe in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember." - Erstabdruck der zweiten Version in der Neuen Zürcher Zeitung, 7. Januar 1962. Aufgenommen in "Hermann Hesse zum Gedächtnis" (Frankfurt a. M. 1962). - Auf der Rückseite des Blattes die maschinenschriftl. Adresse der Empfängerin Hanna Roehr.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Wanderer im Spätherbst (Durch kahlen Waldes Astgeflecht ...). Typoskript. 40 Zeilen. 1956 29,6 x 20,8 cm. 140,00 EUR
Vgl. Mileck V, D 691 und Mileck III, 256 (Privatdruck bei Stämpfli & Cie, Bern). - Beiliegt: Fotopostkarte (H. Hesse mit seinem jüngsten Enkel 1956) von Heiner Hesse. - Gut erhalten.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Hermann. Zwei Briefe über das GLASPERLENSPIEL. (Vertraulich mitgeteilt. Darf weder schriftlich noch im Druck weitergegeben werden). Ohne Ort 1955. Ca. 29,8 x 21,1 cm. 5 einseitig beschriftete Blätter, die am oberen linken Blattrand durch eine Klammer zusammengehalten wurden. 480,00 EUR
Enthält einen Brief von Rudolf Pannwitz (Castello di Ciona, 7. 1. 1955) an Hesse und dessen Antwort über die Jahre der Konzeption des Glasperlenspiels (Montagnola im Januar 1955) darauf. Nach einem Typoskript in nur wenigen Exemplaren vervielfältigt. Nicht bei Mileck, WG usw. Dort nur Hinweise auf den Sonderabdruck aus der National-Zeitung von 1947, dem ein anderer Briefwechsel zugrundeliegt. Mit wenigen kleinen eigenh. Textkorrekturen. - Außerordentlich selten.
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Ninon. Brief mit eigenh. Unterschrift. An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. Montagnola, 4. 11. [19]52. 2 Seiten. 29,7 x 21 cm. 140,00 EUR
Ausführlicher Bericht über eine strapaziöse Griechenlandreise. - "In Athen konnte ich die Bibliothek des Deutschen Archäologischen Instituts benützen ... Auf Samos war ich mit Ernst Buschor zusammen, der dort ausgräbt ..." - In einem eigenh. adressierten Briefkuvert (Poststempel: Lugano, 4. XI. [19]52) und beiliegender Fotografie (als Fotopostkarte) einer "KOUROS" ("ich finde er gleicht Rilke ein wenig").
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Ninon. Brief mit eigenh. Unterschrift. An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. Montagnola, 11. 12. [19]52. 2 Seiten. 14,7 x 20,8 cm. 90,00 EUR
Über Buchgeschenke für die Ostzone. - "... Sie könnten das Geschenk für jene dann in Gedanken an H. H. und mich schicken, und uns davon berichten ... wenn ich an die ungeheure Zahl der Ostflüchtigen denke, die allein in Berlin sitzt ... Ich glaube Sie können sich nicht vorstellen, was alles an Gaben an uns gesendet wird - Bücher, Bücher, wir müssen 300 Jahre leben, um alle zu lesen - Gutsli, Gutsli, die schicke ich sofort weiter, an Kinder, an Alte, Handarbeiten, Noten, Bilder. Hie und da versuche ich, den Strom umzulenken - wie jetzt, bei Ihnen ..." - In einem adressierten Briefkuvert (Poststempel: Montagnola, 11. XII. [19]52).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Ninon. Brief mit eigenh. Unterschrift. An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. Montagnola, 7. April [19]52. 1 1/2 Seiten. 29,7 x 21 cm. 90,00 EUR
Über den anstehenden Besuch einer befreundeten Psychoanalytikerin, eine geplante Griechenlandreise und Hesses Hauskatze "Zürcher". - "Es ist derselbe den auch André Gide bewunderte, als er bei uns war ..." - In einem adressierten Briefkuvert (Poststempel: Montagnola, 8. IV. [19]52).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Ninon. Brief mit eigenh. Grüssen und Unterschrift. An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. Montagnola, 9. Juli [19]51. 2 Seiten. 29,7 x 21 cm. 180,00 EUR
Ausführlicher Brief an die Schriftstellerin Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten. - Euphorische Schilderung einer neuntägigen Reise nach Rom. - "... ich war so glücklich wie man nur sein kann ... und war froh ganz allein und unabhängig zu sein ... Was für eine un-menschliche Stadt, dieses Rom! So richtig eine Stadt des Imperiums - für Herrscher und Beherrschte ... in der (abscheulichen) Peterskirche atmet alles nur Macht, Macht, >Grösse< ..." - In einem adressierten Briefkuvert (Poststempel: Montagnola, 10. VII. [19]51).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Ninon. Brief mit eigenh. Unterschrift. An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten. Montagnola, 3. Januar 1951. 1 1/2 Seiten. 29,7 x 21 cm. 140,00 EUR
U. a. über Ninon Hesses Schwester und Schwager, die "als heimatlose Flüchtlinge" in Paris festsaßen ... Die französischen Behörden fackeln nicht lange mit Heimatlosen … Der Brief >Kriegsangst< hat meinem Mann viele schlimme Briefe eingetragen - viele, zustimmende, begeisterte, aber es sind ja immer die schlimmen, die den stärksten Erfolg haben ... mein Mann regt sich wahnsinnig auf ... Zum Glück gibt es noch Bücher!" - Mit beiliegendem Briefkuvert (Poststempel: Montagnona, 3. I. [19]51).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Hesse, Ninon. Eigenh. Brief mit Unterschrift. An die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. Montagnola, 10. 5. [19]51. 2 Seiten. 20,7 x 14,7 cm. 140,00 EUR
Sehr persönlicher Brief an die Schriftstellerin Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten. - U. a. über ein Buchgeschenk, eigene Lektüre und Gäste in Montagnola. - "Leider komme ich immer weniger zu >dem meinigen< (wie Rilke sagen würde), ich will sagen zu der Lektüre oder Arbeit, die mich wirklich interessiert. Ich ersticke in Papier - 9 Zehntel davon ist Ballast ..."). - In einem eigenh. adressierten Briefkuvert (Poststempel: Montagnola, 10. V. [19]51).
Anbieter: Lindner Hans Tel: 08751 5617 lindner.mainburg@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Janssen, Horst (1929-1995). Eigenhändige Postkarte mit Zeichnung und Montage. Hamburg, 29.6.88 (Poststempel). 240,00 EUR
Bildbotschaft (Libelle über See) an seine Geliebte Claudia (genannt: Cephir) Schunke in Leck (Nordfriesland).
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Johnson, Uwe (1934-1984). Eigenhändiger Brief mit Textauszug, Grußzeile und Unterschrift. (Berlin), 19. Okt. 1968. 4°. 1 S. 900,00 EUR
An Joachim Ruf in Esslingen: "(...) dies ist ein Stück aus ‚Eine Reise wegwohin`, 1964: Für ihn aber, Karsch, waren Lebensbeschreibungen gute, unterhaltsame Arbeit. Er fand es regelmäßig lehrreich, eine Person anzusehen auf ihre Entstehung, hinter der Person ihr Leben zu finden. Es machte Spass, einer bewussten Vergangenheit die tatsächliche zu finden, die Erinnerung einer Person mitzunehmen zurück ins Vergessene, auch sie überrascht zu sehen vor sich selbst (...)". Der Text erschien in "Karsch, und andere Prosa" (Frankfurt, Suhrkamp 1964), S. 29-81; der vorliegende Textauszug auf S. 45. Der von Uwe Johnson eigenh. adressierte Briefumschlag beiliegend. Zwei weitere Beilagen den Autor betr.
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Kertész, Imre. Nobelpreisträger und Auschwitzüberlebender. 2 maschinenschr. Briefe a. d. Oberbaum-Verlag (2000 u. 2001) m. orig. Unterschrift. 1. "[...] in der Sache der Genehmigung eines Nachdrucks von meinem Marái-Essay. Es tut mir sehr leid, aber ich kann diese Genehmigung Ihnen nicht geben, da mein Verlag - Suhrkamp - in einem späteren Zeitpunkt einen Essayband von mir zu verlegen plant, so dass er die Rechte zu einer anderen Publikation nicht genehmigt."; 2. "[...] ich bin Schriftsteller, ich schreibe nie Rezensionen. Es tut mir sehr leid; vielleicht hat Sie mein Essay über Sándor Marái getauscht[sic] - das war aber ein Essay und keine Rezension." Beiliegend ein Orig.-Briefumschlag. - Die Briefe geben Auskunft über die Exaktheit des Schriftstellers in Rechtsfragen und zeugen von seiner liebenswürdigen Höflichkeit. 140,00 EUR
Anbieter: Tode Riewert Q. Tel: 030 7865186 antiquariattode@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Kessler, Harry Graf [Harry Clemens Ulrich Graf von Kessler]. Zwei Briefe in französicher Sprache auf eigenem Briefpapier (1 eigenhändiger u. 1 maschinenschriftl. m. eigenh. Unterschrift) an André Gide. Beiliegend Durchschläge der zwei Antwortschreiben von Gide. Berlin. 1928. 3 u. 4 S. 18,8 x 15 cm. 2.800,00 EUR
Im ersten Brief vom 10. September 1928 bestätigt Kessler u.a. den Erhalt von Gides Buch "Retour du Tchad", in dem dieser die koloniale Ausbeutung und Unterdrückung durch Frankreich anprangert. Er teilt mit, es mit "anhaltendem Interesse gelesen" zu haben und spricht Gide seine Bewunderung dafür aus, sich trotz der Angriffe der politischen Rechten, dieses Themas angenommen zu haben. Gleichzeitig schickt er Gide seine soeben erschienene Rathenau-Biographie und bemerkt: Rathenau und Gide seien gleichermaßen von gesteigertem Schmerz getroffen durch ihre Einsicht, dass Europas Existenz durch die Unordnung in beiden Ländern bedroht sei. Gide antwortet am 24. September und bedauert, dass Kessler "wohl wegen eines Kuraufenthaltes" seine geplante Frankreich-Reise nicht antreten konnte, zumal sein Freund Francois-Paul Alibert auf Kesslers Besuch in Carcassonne gehofft hatte (wegen des Projektes der Georgica-Übersetzung). Im zweiten Brief vom 1. Oktober 1928 schreibt Kessler, dass er die Edition von Vergils Georgica mit Maillol immer noch plane, von diesem aber noch keine feste Zusage habe und deshalb Alibert auch noch nicht beauftragen konnte. [Zwei Jahre zuvor waren in seiner Cranach Presse Vergils Eclogen mit Illustrationen von Aristide Maillol erschienen. Die dort schon im Reihentitel angekündigten Georgica wurden dann allerdings nicht mehr realisiert.] Des Weiteren berichtet er, dass er dabei sei, den Hamlet mit Holzschnitten von Edward Gordon Craig zu editieren: "Die deutsche Ausgabe in Gerhart Hauptmanns Übersetzung ist schon unter der Presse, danach kommt die englische Ausgabe dran." ["William Shakespeare. Die tragische Geschichte von Hamlet Prinzen von Dänemark. Neu übersetzt und eingerichtet von Gerhart Hauptmann. Mit Figurinen und Holzschnitten gezeichnet und geschnitten von Edward Gordon Craig." erschien 1929 in der Cranach-Presse und wurde sogleich zum "schönsten Buch des Jahres" gewählt.] In diesem Zusammenhang fragt Kessler Gide, von dessen Hamlet-Übersetzung er inzwischen erfahren habe, ob dieser seine Übersetzung für eine französische Ausgabe (ebenfalls mit Craigs Illustrationen) zur Verfügung stellen könne. Und er kündigt einen Besuch bei Gide schon für die nächste Woche an, da er mit Maillol von London aus nach Paris komme. Am 3. Oktober antwortet Gide, dass er hoffe Kessler in Paris zu treffen, beantwortet die Anfrage bezüglich des Hamlet aber negativ: Seine Hamlet-Übersetzung sei bislang nicht über den ersten Akt hinausgekommen, allerdings liege ihm auch als Fragment viel an dieser Übersetzung, die er bisher nur noch nicht publiziert habe, weil er sie verlegt hatte und nun aber wiedergefunden und einem neuen Verlag für eine Luxusedition gegeben hat. - Harry Graf Kessler, der von 1913 bis 1931 die nach seiner Weimarer Wohnadresse in der Cranachstraße benannte Presse betrieb, stand schon seit seiner Tätigkeit als Leiter des Großherzoglichen Museums für Kunst und Kunstgewerbe (von 1903 bis 1905) in Kontakt mit Gide. Im August 1903 lud er ihn nach Weimar zu einem Vortrag am Hofe ein. Die damit beabsichtigte kunstästhetische Schulung der höfischen Gesellschaft schien allerdings, einem kleineren Skandal gewichen zu sein: "Gide war ein großer Bewunderer Goethes, und als Kessler ihn also nach Weimar einlud, die große Ausstellung der Post-Impressionisten zu eröffnen, nahm er mit Begeisterung an. [...] In einem Plädoyer für ein von Nietzsche inspiriertes Heidentum argumentierte Gide, die Götter müßten zur Erde zurückkehren, damit die Kunst wieder zum Leben erwache. Aus dem abstrakten Monotheismus, der einen zu großen Unterschied zwischen Himmel und Erde mache, sei nie eine Kunst hervorgegangen. Genaugenommen gebe es so etwas wie eine christliche Kunst nicht (hier muß er ein peinliches Hüsteln und Fußkratzen unter den zwanzig Zuhörern vernommen haben)." (Laird M. Easton: Der Rote Graf. Harry Graf Kessler und seine Zeit. Stuttgart 2005, S. 183 f.) Die durch viele Gemeinsamkeiten in den Anschauungen begründete Verbundenheit zwischen Gide und Kessler bestand bis zum Tod des Weltbürgers im französischen Exil 1937. Bei der Beerdigung des zurückgezogen und verarmt gestorbenen Kessler auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise war Gide einer der nur wenigen Trauergäste. - Ein Brief an unterer Ecke mit dem Antwortschreiben Gides zusammengeklebt, sonst sehr guter Zustand.
Anbieter: Rotes Antiquariat Tel: 030 27593500 info@rotes-antiquariat.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Kropotkin, Pjotr Alexej Fürst, russ. Revolutionär, Anarchist und Schriftsteller (1842-1921). Eigenh. Brief m. U. Brighton, 8. VII. 1915. 8°. 5 1/2 S. 1.100,00 EUR
"Dear Mr. Unwin (?) // Permit me to express you my very best thanks for the pamphlets and books concerning the war which you do kindly continue to send me. Most of them are extremely valuable, and some of them I sent to Sasha and Boris to Petrograd; but I do not know yet whether they have reached them. Their letters reach us regularly in 11 or 12 days; but our letters remains sometimes 27 to 28 days on the journey, probably on account of the censorship. All letters coming from Russia are opened by the Russian Military Censorship, but are not delayed in transmission. // There is a great awakening in Russia - even in that non-Russian - cosmopolitan and German city of Petrograd; so the previous letters of both Boris and Sasha were very sad on account of the pessimism, or indifferent state of mind at Petrograd. The Court, especially its feminine part, is of course pro-German, and the attitudes of a certain portion of the `intellectuals` was one of sad pessimism. // Thus the latest news from Boris and Sasha speak of a serious awakening and consciousness of the seriousness of the conditions. I think that the success of the Germans in Courland, and the consequent menace to St. Petersburg have contributed to the awakening of those whom the German conquest of Poland left indifferent, which the stupid attitude of the Russian Government towards the Ukrainian Autonomist tendencies in East Galicia could only provoke the deepest discontent." - Again, he thanks for the pamphlets and talks about his difficult recovery after a stay at the nursing home. "I felt so well the first fortnight that I began to walk too much, and the wound felt the effects of too much exercise…" - // - Kropotkin bedankt sich für wichtige Pamphlete und Bücher über den ersten Weltkrieg, von denen er einige nach St. Petersburg geschickt hat und berichtet von Problemen mit der Zensur. Er hofft auf ein Ende der Unentschlossenheit in Russland, besonders auf ein Umdenken im zu deutschfreundlichen St. Petersburg, angesichts der Eroberungen durch Deutschland (Kurland, Polen) und die Unterstützung der ukrainischen Separatisten durch die Mittelmächte. Kropotkin setzte sich, entgegen seiner überwiegend pazifistisch orientierten Freunde, für die Beteiligung der Anarchisten am Krieg gegen Deutschland ein.
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Kubin, Alfred, Zeichner, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). Eigenh. Brief mit U. [Zwickledt bei] Wernstein a/Inn, 24. II. 1942. 8°. 1 S. - Mit eigenh. adress. Kuvert. 600,00 EUR
An "Herrn Hessel / Nassauischer Kunstverein Wiesbaden" (eigenh. Adresse a. Kuvert mit dem Absenderstempel: "Professor Alfred Kubin / Wernstein a/Inn"): "Sehr geehrter Herr Hessel - Recht schönen Dank für Ihre Mitteilungen und die 3 Besprechungen; - wenn auch nicht da alles besprochen werden kann [Unterstreichungen im Original] so merke ich doch wie vielseitig und interessierend diese Schau ist - Ich verstehe völlig daß es ungemein vertieft ja zur Leidenschaft werden kann wenn man nicht als ‚Zünftiger` solche Ausstellungen arrangiert- die Werke zusammen bringt - die Wirkung aufs Publikum beobachtet u. s. w. … finden. Diese vorliegende Schau ist aber von besonderer Bedeutung und mir tut es leid sie nicht sehen zu können. - / Mit ergebenem Gruß Ihr // A. Kubin". Der 1847 von Bürgern Wiesbadens gegründete Nassauische Kunstverein veranstaltet regelmäßig Ausstellungen zu Förderung zeitgenössischer und experimenteller Kunst. Dort wurde auch Kubin mehrfach ausgestellt. - In unserem Brief geht es um die Ausstellung. "Phantastisches Erleben in Zeichnung und Illustration" im Wiesbadner Kunstverein vom 1. Febr. bis 2. März 1942, die Kubin nicht persönlich besuchen konnte.
Anbieter: Husslein Richard Tel: 089 89979590 Antiquariat.Husslein@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Landsturminfanterieregiment 21 - Lir 21. Weihnachten am Vrsic 1915. o.O.,Vlg. u. J. (1916). gr.4°. Photoalbum mit 12 n.n. Bl. mit 26 mont. Orig.-Photogr. Okart. mit Kordelbindung, goldgepr. Deckeltitel u. mont. Kärntner Landeswappen in Rosette, min. berieben u. bestoßen, schönes Expl. - Mit den eh. Unterschriften der Offiziere u. Kadetten des Regiments a.d. Rückseite des Widmungsblattes. 780,00 EUR
Unikat. Von den Offizieren u. Kadetten des Lir 21 ihrem Kommandanten, Obst. Emil Rosmus zur Erinnerung gewidmet. Die Photos zeigen die Angehörigen des Regiments beim Dienst in der Stellung, die Umgebung am Vrsic etc. (Der Vrsic(paß) liegt in einer Bergkette in den Julischen Alpen).
Anbieter: Krikl Tel: 0043 1 4796729 office@antiquariat-krikl.co.at
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Album für F. Zieseniss. Mit zahlreichen handschriftlichen Einträgen sowie über 55 montierten kleinen Oblaten. Hannover, um 1877-80. 36 Blatt. Leinwand mit montierter Ambrotypyie. 8°. - Einträge von Lehrern und Mitschülern meist aus Hannover, die letzten Einträge datiert Hamburg bzw. Bremen, 1877 und 1888. - Etwas berieben und gelockert, teils braunfleckig, insgesamt recht gut. 180,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Aufwendige "Souvenir"-Kassette mit einem auf dem vorderen Innendeckel montierten Stich von Lübeck, einem eingelegten und aufmontierten Stich mit Bremer Stadtsilhouette, einem kol. Kupfer, einer kol. Federzeichnung sowie 29 eingelegten Blatt mit handschriftlichen Einträgen. Schlesien und Berlin, 1829-1838. Quer-8°. Blindgeprägtes Leder mit Deckel- und Innenkanten-Vergoldung. - Die eingelegten Ill. zeigen eine allegorische Szene sowie einen kalligraphischen Glückwunsch. Die Einträge stammen aus Landeshut/Schlesien, Glatz, Hirschberg, Berlin und Potsdam und wurden verfasst von Karl Pabst, Caroline, Mathilde und Auguste Pohl, der lieben Resl, Augustin Pettinger, Flora Pietsch, Johanne Sophie und Johanne Julie und Johanne Amalie Vogel u.a. - Die Kassette gering beschabt, Rücken teils locker, Einlagen papierbedingt etwas gebräunt, teils gering fleckig und knitterspurig, insgesamt gut. 340,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Aufwendige kleine Kassette mit einem auf dem vorderen Innendeckel montierten Spiegel, siebzehn eingelegten Blatt mit Texten sowie kleinen montierten Luxuspapieren, Haarproben, einem kolorierten Litho sowie einem Stahlstich mit Köln-Panorama. Köln und Erfurt, 1844 -1852. Kl.-8°. Violetter Samteinband mit Goldbrokatpapier-Leisten. - Die Texte von Wilh. Hennemann Erfurt, Luise Pietsch Erfurt, Auguste und Bertha Oettinger, Emmy Breuer Köln u.a. Zahlreiche vacate Blatt liegen bei. - Die Kassette nur gering beschabt, Falze der Kassette teils angerissen, Einlagen papierbedingt etwas gebräunt, teils gering fleckig und knitterspurig, insgesamt schön. 230,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Aufwendiges "Denkmahl der Freundschaft" (so der eingelegte Innentitel). Kassette mit einem Original-Aquarell (Gustav Adolph Caspari), einer Original-Federzeichnung (Waldszene, T.E. Teichmann), einer Original-Federzeichnung (Ansicht von Pforta 1821, Heinrich Wetzel ?), einem Original-Aquarell (Rosen, August Vollert), zwei kleinen Original-Bleistiftzeichnungen sowie über 60 Blättern mit handschriftlichen Texten. Pforta, Dresden, Reichenbach, Zeitz u.a., 1820-1857. Quer-Gr.-8°. Halbleder der Zeit mit allegor. Deckelillustration und Deckelvergoldung. - Die Einträge wurden verfasst von Auguste Schneider, Emilie Ulbricht, Luise Zimmermann, Wilhelmine Ohlich, Caroline Kirchner, Auguste Schlesinger, Marie Weispfennig, Karl Wachsmuth u.a. - Die Kassette gering beschabt und fleckig, Einlagen papierbedingt etwas gebräunt, teils gering fleckig und knitterspurig, insgesamt schön. 380,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Großformatiges Album mit knapp 80 Eintragungen, vier originalen Bleistiftzeichnungen, montierten Haarlocken und einem gedruckten Notenblatt mit handschriftlichen Eintragungen. Leipzig und Vevey (Schweiz), 1866-1874. Samteinband mit ornamentaler Deckel- und Rückenvergoldung und alls. Goldschnitt. Quer-4°. Es schrieben u.a.: Director Teichmann Leipzig, Lehrer W. Neumann Leipzig, Lehrer Eduard Wenzel Leipzig, Lehrer E. Förster Leipzig, Gesanglehrer H. Langer Leipzig (neun eigenhändige Takte auf liniertem Vordruck), Marie Schmolck aus Lahr (Vevey), Mitschülerin Elise Bachmann Leipzig u.a. - Gering gebräunt, Vorsätze und Spiegel im Rand mit Leimdurchschlag, sonst gut. 280,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Reizende kleine biedermeierliche Kassette mit zwei handschriftlichen Textblätern und ca. 45 Blatt Vacaten. Putzkau / Lausitz, 1851. Mit farblithographiertem Schutzdeckel und farblithographierter Einbandillustration. Im schlichten Schuber der Zeit. - Format der Kassette 80 x 127 x 13 mm, ebenso wie die Blätter mit umlaufendem Goldschnitt. Die zwei beschriebenen Blätter mit Sinnsprüchen von einem Freund bzw. "Bruder" datieren von Januar bzw. April 1851 aus Putzkau. Der Vorname des ursprünglichen Besitzers lautete Paul, weiter ließ sich zu ihm nichts eruieren. Laut Vermerk auf dem Schuber stammt das alles "vom seligen Paul" - evtl. also das Erbstück eines jung Verstorbenen ? - Schuber an den Kanten eingerissen, etwas beschabt, von alter Hand beschriftet, Kassette bestoßen und an den Falzen teils eingerissen, sonst insgesamt gut erhalten, die eingelegten Blätter insgesamt frisch. 260,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Reizvolle kleine Kassette mit zehn eingelegten Blatt mit Texten sowie kleinen montierten Luxuspapieren und Haarproben. Berlin und Nowawes, 1841-1848. Quer.-Kl.-8°. Blindgeprägtes Leder (mit neogotisierender Architektur) in vergoldetem Lederrahmen und Goldbrokatpapier-Bezug. - Die Texte von Mitgliedern der Familien Vogeler, Heese und Offner. - Die Kassette nur gering beschabt, Einlagen papierbedingt etwas gebräunt, teils gering knitterspurig, insgesamt schön. 220,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Reizvolles Taschenalbum mit 12 handschriftlichen Texten sowie 12 aquarellisierten Federzeichnungen. Halberstadt, 1812-1844. Quer-12°. Broschur der Zeit mit papierverstärkten Ecken und Rücken. - Die Aquarelle zeigen ein Haus unter Bäumen, Pflanzen und Pflanzenteile, eine Säule mit Urne etc. Die handschriftlichen Einträge meist nur mit Vornamen gezeichnet. - Beschabt, Rücken fehlt, Bindung gelockert, papierbedingt gebräunt, etwas fleckig, insgesamt aber doch noch recht gut erhalten. 280,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Liber Amicorum - Zwei Berliner Alben mit handschriftlichen Texten, 8 montierten Luxuspapieren, 5 montierten Haarlocken und 1 kolorierten Litho. Berlin, 1839-1855. Quer-8°. Ganzleder bzw. Halbleder der Zeit mit allseitigem Goldschnitt. - Einträge von Marie Geelhaar, A. Hartung, Julius Rößler, Clara Salleneuve, Mitgliedern der Familie Seidel u.a. - Gering berieben und gebräunt, insgesamt gut erhalten. 280,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Maaßen, Carl Georg von (1880-1940), Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Publizist, wichtiger Editor E.T.A. Hoffmanns und anderer Romantiker, bedeutender Büchersammler (1880-1940). Eigenhändiger Brief m. U. München, 29.12.29. 8°. 2 S. 480,00 EUR
An den Münchener Schriftsteller Eugen Roth, der vor allem durch seine heiter-philosophischen Gedichte berühmt wurde. Roth hatte Maaßen als bekannten Gourmet und einschlägigen Literaten eingeladen, einen Aufsatz über Münchener Esskultur zu schreiben. Doch Maaßen als geborener Hanseat steht der bayerischen Küche eher kritisch gegenüber und sieht sich für die Aufgabe ungeeignet: "(...) Ihr Antrag vom 18.XII. für das geplante Werbebüchlein 1930 ein kleines Kapitel `Ein Münchner ißt` zu schreiben, ehrt mich sehr. Und so reizvoll das Thema auch ist, so schwierig wird es für einen Nicht-Münchner, der gewissen lokalen Herrlichkeiten doch etwas fremd gegenübersteht. An sich ginge es schon, aber in diesem Falle dürfte ja wohl keine sachliche Kritik am Platze sein, und da meine ich, es wäre besser, ein richtiger Münchner bräche für seine Nationalgerichte eine Lanze. Meinen Sie nicht, daß Herr Alexander Heilmeyer der geeignete Mann dafür wäre? (...) Ich selbst habe mich schon einmal dazu geäußert in meiner Einleitung zu Reboux, Der neue Gourmet, da können Sie es lesen. Das kann man aber hier nicht brauchen. Meine ehrliche Meinung verstecken, kann ich aber auch nicht. Trotzdem weiß ich, daß sich Lobendes u. Passendes mit Recht sagen läßt. Das tut aber mit Fug ein Einheimischer (...) Ich, als Hamburger, habe eo ipso meine unausrottbar hanseatische Einstellung, obwohl ich 28 Jahre in München lebe (...)". - Mit gedrucktem Briefkopf von Maaßens schon 1923 eingestellter Zeitschrift "Der grundgescheute Antiquarius".
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Masarei, Victor. Der Zitherspieler. Eine Tirolergeschichte zu Bildern nach Franz Defregger. (Manuskript) o.O.,Vlg. u. J. (Wien 1882). kl.4°. 5 Bl.,(55) S. mit Schmuckinitialen, umlaufender Bordüre u. 5 aufgewalzten Orig.-Photographien nach Bildern v. Defregger. Priv. Ln. mit reicher Gold-, Schwarz- u. Blindpräg., Vollgoldschnitt, etw. berieben, bestoßen u. fleckig, innen stellenw. etw. fingerfleckig, 1 Bl. mit von alter Hand geklebtem Einriß, insges. gut erh. 580,00 EUR
Auf dem Vorderdeckel das goldgeprägte Datum "19.März 1882". Widmungsblatt mit hs. Widmung: "Dem Veranstalter des unvergeßlichen Abends am 19.März 1882 Victor Masarei widmet dieses kleine Andenken sein treuer Freund und Mitarbeiter Rudolf Schuster." Auf dem Folgeblatt die Unterschriften der anderen Teilnehmer dieses Abends.
Anbieter: Krikl Tel: 0043 1 4796729 office@antiquariat-krikl.co.at
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Meckel, Christoph (geb. 1935) - Eigenhändiges Gedicht "Fragment" mit U. (Berlin, um 1970). Qu.-4° (21 x 29,5 cm). 1 S. 320,00 EUR
"- und war alles ein Haschen nach dem Wind! Aber die Hand die in den Wind griff, schloss sich um stürzende Blüten und das Auge versank in flutender Himmel Helle und der Mund atmete riesige Vögel ein und das Gesicht ward schön im wetterleuchtenden Regen." - Schönes, kalligraphisches Blatt. - Der vom Autor eigenh. adressierte Briefumschlag beiliegend. Weiter beiliegend: Eine eigenhändige Briefkarte des Autors vom 24. Juli 1971 (Poststempel), auf der Meckel auf den Abdruck in "Werkauswahl" (München 1971) verweist; mit eigenhändiger U. und Adresse. Qu.-8°. 1 S. - Der Erstdruck des Gedichts "Fragment" in: "Bei Lebzeiten zu singen" (Berlin 1967).
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Mynona [i. e. Salomo Friedländer]. Das Eisenbahnglück oder der Anti-Freud (= Sammlung: Die Tollen Bücher, Bd. 2). Berlin 1925. 177 S. 340,00 EUR
Offenbar ein vor der EA erschienenes ungebundenes Korrektur-Ex. für den Autor, mit vereinzelten handschr. Korrekturen u. Revisions-Stempeln d. Druckerei, ohne die Ill. von Hans Bellmer. Mit einem v. Paul Scheerbart gestalteten ExLibris-Stempel Salomo Friedländers u. e. handschr. Widmung von ihm: "Ich nerlingere [bezieht sich wohl a. d. zeitgenöss. Maler u. Grafiker Oskar Nerlinger] nur all zu gern!!! Halensee, Febr. 1925. Friedländer = Mynona." Gebräunt, etw. brüchig, mit Randläsuren. Beigegeben vom gleichen Autor: Rosa, die schöne Schutzmannsfrau und andere Grotesken. Zürich 1965. Ln. m. OSU; 246 S. SU leicht gebräunt. - Friedländer (1871-1946) debütierte mit expressionistisch-dadaistischen Texten unter dem Pseudonym Mynona [= anonym] in versch. Zeitschriften (u. a. Der Sturm, Die Aktion u. Jugend) bevor er 1919 den Stirner-Bund u. die nach dessen Hauptwerk benannte Zeitschrift "Der Einzige" gründete. Seine - häufig in Form der Groteske oder Parodie gehaltenen - Texte zeichnen sich durch ihre scharfe Gesellschaftskritik aus. Kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten nach Paris emigriert, starb Friedländer dort 1946 im Alter von 75 J. Trotz des unspektakulären Äußeren mit der Widmung, den handschr. Korrekturen und dem ExLibris ein besonderes Unikat für jeden Sammler!
Anbieter: Tode Riewert Q. Tel: 030 7865186 antiquariattode@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Poesiealbum - Reizvolles Album mit handschriftlichen Eintragungen sowie einer original-Bleistiftzeichnung (Ph. Kretschmann). Leipzig, Berlin u.a., 1846-1858. 8°. Ca. 75 Blatt. Weinrotes Ganzleder mit reicher Vergoldung der Deckel, des Rückens, der Steh- und Innenkanten sowie umlaufendem Goldschnitt. - Enthält Gedichte bekannter Autoren (Herwegh, Chamisso) sowie Texte der Schreiber, darunter diverse Mitglieder der Familien Rousset, Devaranne und Dürr. - Gut die Hälfte der Seiten blieb unbeschrieben. - Schnitt etwas braunfleckig, innen etwas gebräunt, insgesamt schön. 220,00 EUR
Anbieter: KaraJahn Tel: 030 2115456 Mobil: 0174 1619941 oldbooks@karajahn.com
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Strittmatter, Erwin. Briefe an seinen Freund Günter S. Konvolut von ca. 50 Briefen und Kartengrüßen aus den Jahren 1951 bis 1988. Strittmatter und Günter S[…], 1915-1988 (?), lernten sich offenbar 1948 in Senftenberg in der Redaktion der ‚Märkischen Volksstimme` kennen; gemeinsam engagierten sie sich in der Arbeitsgemeinschaft der jungen Autoren. Während Strittmatter früh schriftstellerische Erfolge vorweisen konnte, nahm der Freund bald Abstand vom literarischen Schreiben. Die erhaltenen Briefe zeugen von einer lebenslangen Freundschaft mit Phasen von Nähe und Distanz, auch von Aufmunterung, die der erfolgreiche Autor dem Freund zeitlebens zukommen ließ. "Du sollst mal sehen, was das für`n Spass macht, und wie es Dein Leben verändert, wenn Du - vor allem - dabei nicht an die denkst, die das [...] einst lesen könnten, sondern wenn Du es für Dich, ganz für Dich schreibst!" (Piešt`any, 13.V.80). Wiederkehrende Schreibanlässe sind Geburtstage und Jahreswechsel, wiederkehrende Themen sind die Arbeit am fortschreitenden Werk, die Gesundheit, Klagen über Zeitnot ("Meine Postmappe ist dick wie eine Frau im 9. Monat"), auch die Erfüllung von Bücherwünschen mit Hilfe von Antiquariatskatalogen und Devisen. In den 80er Jahren mehren sich düstere Töne. Günter S. ist ein dankbarer und kritischer Leser des Strittmatterschen Werks, zuweilen aber sieht sich der Autor bei Kritik des Freundes zu harscher Erwiderung genötigt: "Verknurrt bin ich nicht mehr, aber betrübt, nachdem ich sehe, mit welcher Vorsicht und mit wieviel Schritten Distanz Du über mein Buch schreibst. Diese abgegriffenen kultur-journalistischen Wendungen von Dir, der Du einmal Lyrik schriebst!" Im selben Brief: "Es gibt einige Kollegen aus jener Redaktionszeit (aus unserer Zeit!), die da meinen, ich hätte Glück, nichts als Glück mit meiner literarischen Arbeit gehabt, die nicht veranschlagen, was es mich kostete, sie durchzusetzen. Soll ich Dich jetzt zu ihnen zählen?" (Schulzenhof, 10.1.81) Günter S. blieb Journalist und arbeitete wohl für den Nachrichtendienst ADN. Lyrische Versuche und Kurzgeschichten müssen um 1950 in der Märkischen Volksstimme erschienen sein. Bis zuletzt mahnte und ermunterte Strittmatter den alten Freund, an einem biografischen ‚Kleist-Projekt` weiterzuarbeiten und Memoiren zu schreiben. Der Name Günter S. konnte in keiner Bibliographie nachgewiesen werden. 8.000,00 EUR
32 Briefe, teils handschriftlich, teils maschinegeschrieben, sowie 21 Kartengrüße, sämtlich gelocht, in Leinenkassette. Drei Antwortschreiben von Günter S. aus den Jahren 1982 bis 87 liegen als Typoskript-Durchschlag bei. Beigegeben die beiden ersten Bände der Trilogie ‚Der Laden` mit Widmung von Erwin Strittmatter auf Vorsatz sowie ein Foto (Zeitschriftenausschnitt) mit Passepartout im Rahmen, handschriftliche Widmung auf dem Passepartout.
Anbieter: Wagner Matthias Tel: 030 29351753 info@antiquariat-wagner.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern vergrößern vergrößern vergrößern
Thoma, Hans. (1839-1924), Maler und Graphiker. Eigenhändiger Brief auf Bütten mit Unterschrift, datiert: Frankfurt a. M. 9. Juni 1883. 3 Seiten an den Frankfurter Architekten und Bauunternehmer Simon Ravenstein (1844-1933) über ein beigefügtes 6-seitiges Manuskript, dieses ebenfalls mit Unterschrift und Datum: Frankfurt a. M. 8. Juni 1883. Darin erläutert Thoma detailreich seine Wandfresken für ein Objekt in der Eschenheimer Landstraße(?). Hans Thoma stellte hier in sieben Fensterbögen die Sieben Todsünden dar: "Drittes Fenster: die Wohllust(!) - Kinder auf einer Wiese mit Vergißmeinnicht liebkosen eine Taube ... Im linken Zwickel eine Sphinx, rechts ein übermütiger alter Faun, die Streifen sind mit Rosen ausgefüllt". 450,00 EUR
Vgl. Thieme-Becker XXXIII, 47. - Das Manuskript ist für den Weimarer Maler Hermann Graf (1873-1940) gedacht, der es veröffentlichen sollte. - Hans Thoma lebte von 1878 bis zu seiner Berufung nach Karlsruhe 1899 in Frankfurt. In dieser Zeit unterstützte Simon Ravenstein den Künstler mit zahlreichen Aufträgen zur Ausmalung von Innenräumen und Außenfassaden. So schuf Hans Thoma 1882 fünf bedeutende Wandfresken zu Opern Richard Wagners für das Wohnhaus Ravensteins. - Minimal fleckig und gebräunt.
Anbieter: Wend KG Johannes Tel: 0341 9832015 antiquariat-wend@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern
Updike, John (1932-2009) - Eigenhändiger Brief mit U. Beverly Farms, MA, 28. Mai 1986. 4°. ½ S. 280,00 EUR
An eine Leserin in Deutschland: "(...) `The Coup` is by no means my last novel. There have been ‚Rabbit Is Rich`, translated into German as ‚Bessere Verhältnisse` and ‚The Witches of Eastwick`, translated as ‚Die Hexen von Eastwick` (...)".
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Updike, John (1932-2009) - Eigenhändiges Albumblatt. Lose beiliegend in der Deutschen Erstausgabe seines ersten großen Romans "Hasenherz" ("Rabbit, Run") Frankfurt a. M., Fischer 1962. Übersetzung von Maria Carlsson. 8°. 396 S., 2 (1 w.) Bl. OLn. mit farbig illustr. Orig.-Schutzumschlag (Kurt Wirth). 180,00 EUR
Das Albumblatt mit eigenhändiger Signatur von John Updike. Die Buchausgabe gering schief gelesen und an den Rändern des Schutzumschlages etwas bestoßen.
Anbieter: Knöll Tel: 04131 32390 Mobil: 0160 4861800 norbert.knoell@gmx.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern

  zurück