zurück

Kategorien: Theater

Holtorf, Hans. Der Maskenwagen der Holtorf-Truppe. Acht Kostüm- und Bühnen-Entwürfe. Soest, Selbstverlag, 1924. Mit Titelholzschnitt u. 8 farb. Kostüm- u. Bühnendarstellungen. 6 Bl. 8°. Original-Umschlag m. Holzschnitt. 190,00 EUR
Seltenes Werk von Hans Holtorf (* 29. Juni 1899 in Friedrichstadt; + 26. Juni 1984 in Bockholmwik), deutscher Theatergründer, Schriftsteller und Maler. Holtorf studierte in München bei Heinrich Wölfflin Kunstgeschichte und an der Königlichen Kunstgewerbeschule München unter Richard Riemerschmid den populären Jugendstil. Beide beeinflussten Holtorfs graphisches Frühwerk, dass von einem formalen Expressionismus und vom Jugendstil geprägt war. Auch die modernen Bühnenbilder seiner Theaterkompanie wurden von ihm gestaltet. - Seiten leicht gebräunt, Heft mit zwei schwachen Längsfaltungen. Gut erhalten.
Anbieter: Ostritzer Antiquariat Tel: 035823 86784 Mobil: 0175 8980685 ostritzer-antiquariat@t-online.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.


Pörzgen, Hermann. Theater ohne Frauen. Das Bühnenleben der kriegsgefangenen Deutschen 1914-1920. - Königsberg / Berlin, Ost-Europa-Verlag, 1933. XIII, (3), 221, (3) S.;. 40 meist fotograf. Abb. 21 x 14,5 cm. Orig.-Karton mit umgelegter grüner Orig.-Bauchbinde und fotoillustr. Orig.-Schutzumschlag. 140,00 EUR
(= Dokumente zur Geschichte der Kriegsgefangenen des Weltkrieges. Band 2.). - Laut Klappentext ist nirgends "das Theater so notwendig und dringlich gewesen, niemals hat es leidenschaftlicher Kulturwillen dokumentiert wie in der Ohnmacht jahrelanger Gefangenschaft". So die jeweilige Lagerleitung es erlaubte, traten dort Männer in allen Rollen auf kleinen Bühnen auf. Wo und was im Ersten Weltkrieg aufgeführt wurde, dokumentiert der reiche Anhang von fast 70 Seiten, der die Namen der Gefangenenlager und der Stücke auflistet, die Größe der Theater, die Bühnenleiter, die Zeit der Existenz der Bühnen u.a. Es gab deutsche Militär-Bühnen von Russland, England und Dänemark bis nach Japan, in der Türkei, in den portugiesischen Kolonien und Brasilien. Bevorzugt wurden Lustspiele (und Operetten) aller Art aufgeführt, aber auch Klassiker - und Schnitzlers "Reigen", der seine tatsächliche Welturaufführung 1919 in Irkutsk erlebte und zwar im Lagertheater von Sairkutuy-Gorodog. - Umschlag berieben und brüchig, mit Randläsuren, und kleineren Fehlstellen. Anfangs alter Namenseintrag, papierbedingt etwas gebräunt, teils gering knickspurig, insgesamt aber noch gut erhalten.
Anbieter: Querschnitt-Antiquariat Tel: 0176 21802379 post@q-schnitt.de
Der Titel ist bis zum Beginn der Antiquariatsmesse reserviert.



vergrößern

  zurück