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Kategorien: Autographen

Thelen, Albert Vigoleis (Dichter, 1903-1989). "Die Bänkelsängersodominnemoritaten des Vigoleis". Sieben Gedichttyposkripte, jedes signiert, datiert und mit vereinzelten eigenhändigen Korrekturen. Ohne Ort (La Colline) 1971. Zusammen mit 10 Seiten. Folio. 750,00 €
Bisher unveröffentlichte stark erotische Gedichte des Dichters, "der große Unbekannte der deutschen Literatur". - Die maschinengeschriebenen Gedichte liegen hier in Xerokopien vor, die teils schon vor der Vervielfältigung korrigiert wurden. Der Dichter hat noch einige wenige weitere Korrekturen mit blauer Tinte vorgenommen - Jedes Gedicht ist am Rand signiert "Vigoleis" und datiert "Dez. 1971"
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Bassermann, Albert, dt. Schauspieler (1867-1952). Eigenhänd. Brief 27x21 auf Karton montiert. (etw. wellig). Figino, Lugano 4.VIII 35. Villa Wellington - an eine Miss Witt betreffend eine Unterkunft an der engl Nordküste. In ziemlich holperigem Englisch verfasst. 80,00 €
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Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. Postkarte mit U. (Paraphe) in Bleistift. Wien, 2. I. 1923. 2 Seiten. Mit Adresse und Absenderstempel. 1.200,00 €
Lieferung versandkostenfrei. An seinen Kompositionsschüler Herbert Strutz (1902-1973): "Lieber Strutz Ich kann Samstag nachm[i]tt[a]g 4h nicht. Bitte können Sie schon um 2h zu mir kommen? Oder vormittag 11h od. 12h | Eventuell Sonntag früh 9 Uhr? Es bedarf keiner Zusage. Herzlichst A[lban] B[erg] | (N.B.Seidelhofer kommt Samstag 3h. Es bleibt dabei)." - Herbert Strutz musste sein Klavier- und Kompositionsstudium an der Wiener Musikakademie aus gesundheiltichen Gründen bald darauf abbrechen und wurde Journalist und Schriftsteller. Der Pianist, Organist und Musikpädagoge Bruno Seidlhofer (1905-1982) war Schüler von Franz Schmidt und daneben mit der Wiener Schule - besonders mit Alban Berg - eng verbunden; zu seinem Schülerkreis gehörten Martha Argerich, Rudolf Buchbinder und Friedrich Gulda. - Geringfügig verwischt. - "Yucatan or Jamaica or somewhere" -
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Bobrowski, Johannes (1917-1965). Eigenhändiges Gedicht "MICKIEWICZ" mit Widmung und U. Berlin, 26. Juni 1961. 4°. 1 2/3 S. 900,00 €
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Chamberlain, Sir Austen (1863 - 1937, Friedensnobelpreis 1925). Ms. Brief mit eigenhändiger Unterschrift und Grußformel an den englischen Admiral Murray Sueter, London, 27.02.1931. 1 Seite kl-4°. Übliche Faltspuren durch den Postversand, ansonsten sehr gut erhalten. 180,00 €
Versandkosten: Deutschland 4 €, Europa 6 €, Welt 8 €. Chamberlain, von 1924 - 1929 britischer Außenminister, kehrte 1931 noch einmal für kurze Zeit als First Lord of the Admiralty in die Regierung zurück. Sir Murray Fraser Sueter (1872 - 1960) war vor und während des Ersten Weltkriegs u.a. an der Entwicklung des ersten Marine-Luftschiffes Mayfly beteiligt und gründete den Royal Naval Air Service. Der Brief betrifft Haftungsfragen bei Flugzeugabstürzen. Chamberlain schreibt: … "What I was thinking of was less the possible injury to individuals than that of damage to property - either direct damage caused by the fall of the aeroplane on a building or indirect damage from a consequent fire, neither of which would, I understand, be covered by the ordinary insurance taken out by householders."
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Citroen, Paul, niederl. Maler, Zeichner u. Fotograf (1896-1983). Eigenhänd. Postkarte Wassenaar 11.3.79 an den Galeristen Egidio Marzona betreffend eine geplante Fotomappe, Erinnerung an Leihgaben (Bilder von Sohn-Rethel, sowie 4 Fotos von Marianne [Brandt] vom 17.11.78. Dabei: 1S. Typoskript"Assoziationen" Berlin Amsterdam Paris /Mänsch tolle Kiste Maus/ und so zogen wir jeden Morgen los, nach dem kleinen Frühstück im Dome mit Mariannes Apparat und knipsten in den Strassen, was uns Spass machte …. darunter handschriftl. "für Ippe vom ollen Pawel" darunter:" dies gedacht als mein Beitrag für Mariannes Fotobuch P.C". 400,00 €
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Enzensberger, Hans Magnus (geb. 1929). Masch. Brief mit eigenh. U. Tjöme in Norwegen, 06. Dez. 1964. 4°. 1 S. 120,00 €
Versandkosten in Deutschland: 6,00 €, innerhalb der EU: 14,00 €, Welt: 24,00 €. An den Schriftsteller und Rundfunkredakteur Gert Kalow (1921-1991): "(...) wenn ich in frankfurt bin, ist meistens kein vernünftiges wort mehr möglich. zuviel leute und zuwenig zeit. darum habe ich sie nicht besuchen können. es wäre mir lieber gewesen als dieser ganze überflüssige zirkus. ich glaube nicht, daß die vorlesungen in frankfurt gesendet werden, man schrieb mir, sie seien nicht gut genug und man wünsche von der verabredung zurückzutreten. jetzt wird schnabel sie in hamburg bringen. ich habe an der rundfunkarbeit ein wenig die lust verloren. lassen wir die offenen gedichte bleiben - vielleicht wären auch die hörer damit überfordert. vielleicht fällt uns später einmal etwas anderes ein (...)" - Enzensberger hatte im Wintersemester 1964/65 die Gastdozentur für Poetik an der Frankfurter Universität inne.
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Foerster, Karl, dt. Gärtner, Staudenzüchter, Gartenphilosoph (1874-1970). Sammlung von 4 eigenh. Schriftstücken an seine Schwester Hulda Heckscher, 2 Abschriften fremder Hand sowie 2 hektographierten Typoskripten: Brief 1.11.41 (verso Brief seiner Tochter Marianne) - Postkarte 18.2.42, Postkarte in OUmschlag 22.4.43 - Brief 21.9.43 mit hs. Gruß seiner FrauEva, - Typoskript 23.10.43 "Wir verwunschenen Wetterwesen" mit hs. Korrekturen, 4 S. Typoskript zum Thema Wahrheit, Hs Vermerk: "zur ungekürztem Abdruck, sonst bitte zurück,KF, Bornim Potsd." darunter "Karl Förster" oben Vermerk"unterstrichen gesperrt", mit handschr. Korrekturen u. Unterstreichungen 450,00 €
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Hesse, Hermann. Bei einem Grabe. ("Er sehnte sich nach Ruhe, Stille, Nacht ..."). Typoskript mit eigenh. U. "H. Hesse". 16 Zeilen. 21,2 x 13,7 cm. 250,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Mileck V, D 187. - Signiertes Original-Gedichttyposkript mit eigenh. Zusatz. "Juni [19]41 ... Gruß an Dr. Hapke". Von Hesse adressiert. - Erstmals abgedruckt in der Sonntagsbeilage der Basler National-Zeitung No. 257, 8. Juni 1941. Aufgenommen in "Die Gedichte" (1942).
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Hesse, Hermann. Eigenh. Postkarte mit Unterschrift "H. Hesse" an die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. [1957]. 9 Zeilen. 90,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. "... Gerda Joecks verdient wohl, dass man ihr Gutes erweist, sie ist treu und hat mir manche male mit Copieren etc. geholfen." - Die Fotopostkarte zeigt eine Ansicht von Calw i. Schwarzwald. Mit Eingangsvermerk: "XI [19]57".
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Hesse, Hermann. Flötenspiel. (1. Fassung: "Vor einem Hause blieb ich stehn ..."). 16 Zeilen (März 1940) und Flötenspiel (2. Fassung: "Ein Haus bei Nacht durch Strauch und Baum"). 12 Zeilen (Frühsommer 1940). Je 21 x 14,9 cm. 280,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Vgl. Mileck S. 727/520 (nur 2. Fassung). - Zwei Original-Gedichttyposkripte des Gedichts "Flötenspiel" mit der Mileck unbekannten 1. Fassung. Erstdruck der späteren 2. Fassung in "Die neue Rundschau" 51 (1940), S. 260. Siehe auch den Einblattdruck (Berlin, S. Fischer 1940). Vgl. Mileck III, 71; WG² 230.
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Hesse, Hermann. Getippter Brief an Emil Anner, mit eigenhändiger Unterschrift und seltener, großer Tuschpinselzeichnung, wie sie in dieser monochromen Art kaum vorkommen. 11 x 9 cm. Drei Seiten. Ohne Ort [Tessin], 20. Januar 1920. 6.000,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Launiger Brief anläßlich der ersten Ausstellung seiner Aquarelle in der Kunsthalle Basel. Beim Adressaten handelt es sich um Emil Anner (Baden 1870-1925 Brugg), Komponist und Maler, dessen Bemühungen um seine "Malereien" Hesse verdankt und sich über Kritiker amüsiert: "Und daß Sie außerdem sich so viel Mühe wegen meiner Malereien etc gegeben haben, ist rührend, ich kann Ihnen nicht genug dafür danken! Von Basel habe ich noch nichts gehört, was man zu meinen Versuchen sagt. Die Nationalzeitung dort bringt keine Kritik, weil ihr Kritiker irgend einen der unter Journalisten so beliebten Ehrenhandel mit dem Leiter der Kunsthalle hat … Von den als unverkäuflich bezeichneten Bildchen hat ein Basler Freund sich eins erbeten und mir zum Tausch, wie ich ihm vorgeschlagen, einige Flaschen Wein gesandt, also auf jeden Fall war die Ausstellung nicht völlig ergebnislos." Am Schluss des Briefes beschreibt Hesse das bunte Kirchenfest "… droben in Agra". Emil Anner vertonte drei Gedichte aus "Hermann Lauscher" (Emil Anner, Opus 5, Nr. 1-3).
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Hesse, Hermann. Kleiner Knabe. (Hat man mich gestraft...). (April 1960). Originaltyposkript auf Dünndruckpapier. 12 Zeilen. Mit eh. Gruß: "HH grüsst herzlich". Ca. 19,4 x 13,7 cm. 1 Blatt. 190,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Vgl. Mileck V, D 723, Waibler G 285 (Erstdruck in der "Neuen Zürcher Zeitung" Nr. 1762 vom 22. 5. 1960). - Gut erhalten. - Beiliegend das an Hanna Roehr adressierte Briefkuvert (Poststempel: 17. XI. [19]60).
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Hesse, Hermann. Lej Nair (Kleiner Schwarzsee im Engadin) "Hinter strengem Felsenriegel ..." (Sils Maria, August 1961). Typoskript mit eigenh. "Gruss von HH". 17 Zeilen. 19 x 14 cm. 1 Blatt. 180,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Mileck V, D 731. - Erstabdruck der dritten Version in No. 3208 der Neuen Zürcher Zeitung, am 3. September 1961. - Auf der Rückseite des Blattes die Empfängeradresse (H. Roehr, Hamburg-Nienstedten).
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Hesse, Hermann. Licht der Frühe (Heimat, Jugend, Lebens-Morgenstunde ...). Original-Typoskript (17 Zeilen) mit Dat. ("IX. [19]53") und eh. Widmung "Herzlich grüsst H. Hesse. 21 x 15 cm. 180,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Auf der Rückseite des Typoskripts die Empfängeradresse der Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr. - Erstabdruck des Gedichts in , Heft 5/September 1954, S. 293-296. - Gut erhalten.
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Hesse, Hermann. Louis Soutter (Schöne korrekte Bilder malen ...). (Geschrieben im September 1961). Typoskript mit eigenh. Unterschrift "H. Hesse". 29,7 x 21 cm. 1 Blatt. 180,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Mileck V, D 813. - Erstabdruck der wohl fünften Version in No. 4255 der Neuen Zürcher Zeitung, am 12. Nov. 1961. Auf der Rückseite des Blattes eigenh. Namensnotiz Hesses: "Frau H. Roehr". Beiliegend das adressierte Briefkuvert (Poststempel: Stuttgart, 4. 9. [19]61).
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Hesse, Hermann. O daß es Farben gibt, Blau, Gelb, Weiß, Rot und Grün! ... (April 1962). Typoskript mit eigenh. Widmung Hesses: "HH. grüsst". 21 x 14,8 cm. 1 Blatt. 200,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Mileck V, D 792. - Typoskript ohne Titel. Spätes Gedicht; von Hesse nachts im April notiert. Auf der Rückseite des Blattes die Empfängeradresse von Hanna Roehr, Hamburg-Nienstedten. Beiliegt das Original-Briefkuvert (Poststempel: 20. 4. 1962), Absender Kurt Karl Rohbra.
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Hesse, Hermann. Wanderer im Spätherbst (Durch kahlen Waldes Astgeflecht ...). Typoskript. 40 Zeilen. 1956 29,6 x 20,8 cm. 140,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Vgl. Mileck V, D 691 und Mileck III, 256 (Privatdruck bei Stämpfli & Cie, Bern). - Beiliegt: Fotopostkarte (H. Hesse mit seinem jüngsten Enkel 1956) von Heiner Hesse. - Gut erhalten.
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Hesse, Hermann. Zwei Briefe über das GLASPERLENSPIEL. (Vertraulich mitgeteilt. Darf weder schriftlich noch im Druck weitergegeben werden.). Ohne Ort 1955. Ca. 30 x 21 cm. 5 einseitig beschriftete Blätter, die am oberen linken Blattrand mit einer Klammer zusammengehalten wurden. 480,00 €
Versandkosten: Versandkosten innerhalb Deutschlands € 6, Europa: € 10, Welt € 15. Enthält einen Brief von Rudolf Pannwitz (Castello di Ciona, 7. 1. 1955) an Hesse und dessen Antwort über die Jahre der Konzeption des Glasperlenspiels (Montagnola im Januar 1955) darauf. Nach einem Typoskript in nur wenigen Exemplaren vervielfältigt. Nicht bei Mileck, WG usw. Dort nur Hinweise auf den Sonderabdruck aus der National-Zeitung von 1947, dem ein anderer Briefwechsel zugrundeliegt. Mit wenigen kleinen eigenh. Textkorrekturen. - Außerordentlich selten.
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Janssen, Horst (1929-1995). Eigenhändige Postkarte mit Zeichnung und Montage. Hamburg, 29.6.88 (Poststempel). Quer-8°. 240,00 €
Versandkosten in Deutschland: 6,00 €, innerhalb der EU: 14,00 €, Welt: 24,00 €. Bildbotschaft (Libelle über See) an seine Geliebte Claudia (genannt: Cephir) Schunke in Leck (Nordfriesland).
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Jaspers, Karl, dt. Phiosoph (1883-1969). Eigenh. Postkarte an Karl-Heinz Ebert, F.Eilers-Verlag. 18.11.1949 (gelocht) - Ablehnung eines Auftrags, weiter "übrigens halte ich E.R.Curtius für sehr geeignet u qualifiziert das Thema zu übernehmen". 120,00 €
Lange, Helene, dt. Frauenrechtlerin (1848-1930). Eigenh. Postkarte an "Frau Oberstudiendirektor Emmy Beckmann" Bestätigung des Empfangs eines Artikels wohl für "Die Frau" monogr. H.L. Dabei: 3 eigenh. Karten von Emmy Beckmann, dt Pädagogin (1880-1967). 120,00 € Versand kostenfrei in Deutschland.
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Kempowski, Walter (1929-2007). Eigenhändige Postkarte mit U. Nartum, 30. November 1992 (Poststempel). Quer-8°. 1 S. 140,00 €
Versandkosten in Deutschland: 6,00 €, innerhalb der EU: 14,00 €, Welt: 24,00 €. An Helmut Brückner (Oberstudiendirektor i. R.) in Lüneburg: "(...) Gern würde ich Ihre Einladung annehmen, ich bin aber schon vergeben. Ja, ich hänge immer noch an der Lietzschen Vorstellung von Pädagogik, aber sie zu praktizieren ist leider zu spät! Goethe: ‚Zu spät - ein dummes Wort ...` Ihr W. Kempowski". - Gemeint ist der Reformpädagoge Hermann Lietz (1868-1919). - Die Bildseite der Postkarte zeigt den "Literaturturm" in Kempowskis Haus Kreienhoop in Nartum.
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Lawrence, David Herbert, Schriftsteller (1885-1930). Eigenh. Brief mit U. "D. H. Lawrence". Oaxaca, 31. I. 1925. Gr.-4°. 1 Seite. 1.800,00 €
Lieferung versandkostenfrei. An den britischen Vize-Konsul Constantine Rickards in Mexico City, dem er seine Abreise ankündigt: "[...] Thank you for this letter forwarded. - We leave here next week - arrive in Mexico City about Thursday, I suppose. Then look for a ship. - I wish there was such a thing in the world as a good Cargo boat that might take my wife & me & loiter with us to Yucatan or Jamaica or somewhere. I`m not very anxious to arrive in England till spring comes. - But I suppose nice Cargo boats have disappeared off the face of the waters. Do you know anything about them? All very quiet in Oaxaca: Very pleasant: But I feel now like moving again. Would like to smell the sea, too. Hasta luego [...]" - D. H. Lawrence und seine Frau Frieda (geb. von Richthofen) waren am 9. November 1924 in dem ca. 400 km südlich von Mexico City gelegenen Oaxaca angekommen. Der an Tuberkulose erkrankte Autor verbrachte gerne die Winter im milden mexikanischen Klima und er schätzte den ursprünglichen Charakter von Oaxaca. Hier schrieb er die endgültige Fassung von "The Plumed Serpent" (Die gefiederte Schlange), einem in Mexico spielenden Roman, sowie sein Reisebuch "Mornings in Mexico". Im Januar 1925 erkrankte Lawrence ernsthaft, was ihn zur Weiterreise und Rückkehr zwang. - Vgl. Ross Parmenter, Lawrence in Oaxaca. A Quest for the Novelist in Mexico, Salt Lake City 1984. - Gut erhalten.
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Maillol, Aristide, Maler und Bildhauer (1861-1944). Eigenh. Brief mit Bleistift- und Federzeichnung 8ca. 12,5 x 12,5 cm) sowie U. Marly-sous-Bois, 5. IV. 1905. 8°. 4 Seiten. Doppelblatt. Unter Glas doppelseitig gerahmt. 7.500,00 €
Lieferung versandkostenfrei. Wunderbarer Künstlerbrief an den Architekten und Designer Henry Van de Velde über eine Skulptur für den Musiksalon von Kurt von Mutzenbecher (1866-1938) in Wiesbaden (das Haus wurde im 2. Weltkrieg zerstört). Mutzenbrecher war als kultivierter Kosmopolit und Sammler moderner Kunst mit Eberhard von Bodenhausen und Harry Graf Kessler befreundet. Nachdem Henry Van de Velde bereits die gesamte Innendekoration von Mutzenbrechers Berliner Villa gestaltet hatte, wurde er 1903 beauftragt, auch die Ausstattung einzelner Zimmer im Wiesbadener Wohnsitz zu übernehmen. Van de Velde beauftragte Maurice Denis mit den Wandgemälden und Maillol mit der Kamingestaltung, während er selbst die Möblierung entwarf. Maillol fertigte mehrere Skizzen an, war aber nicht zufrieden damit. Der vorliegende Brief befasst sich mit Materialfragen besonders über den Einsatz von kostpieligem Marmor "azurin mais qui est diablement dur". Überdies schlägt er weicheren Naturstein vor: "au lieu d`une statue accroupie un grand bas relief qui pourrait être ou très plat ou tout a fait en ronde bosse [...] que de la pierre tendre - car ce serait grandeur nature - vous mettrez une glace dessus - je vous demande simplement votre avis car je ne suis décidé a rien encore et [...] vous envoye le croquis definitif [...] mais j`aimerai avoir un mot de vous sur ces questions: 1 Pourrait-on au besoin employer le marbre 2 pourrait-on faire un bas relief 3 La base de la statue pour le croquis ci-dessus ou autre porrait-elle avoir 1 mettre au besoin [...]". Zur Illustration seines Vorschlags fügte er seinem Brief eine Zeichnung mit der Bildunterschrift "voici mon dernier croquis pour pierre dure" ein. Dargestellt ist eine halbliegende Frau, ein Ellenbogen auf dem Boden, ein Knie angehoben, das andere Bein unter sich angewinkelt. Nachdem Van de Velde diesen Vorschlag nicht akzeptierte, schuf Maillol die Skulptur einer hockenden Frau. Indes verwarf Maillol seine hier vorgestellte Idee keineswegs. Er verwendete nämlich den Entwurf für die heute verlorene Monumentalskulptur "Sérénité", die als Gartenschmuck für die Villa Hohenhof von Karl Ernst Osthaus in Hagen diente, welche ebenfalls von Henry Van de Velde ausgestattet wurde. - Provenienz : Henry Van de Velde, sein Sohn Thyl Van de Velde, anschließend Privatsammlung. - Dokumentation liegt bei. - Vgl. zum Umfeld: Carina Schäfer, Theaterintendant mit Faible für die französische Kunst. Die Sammlung Kurt von Mutzenbrecher in Wiesbaden. In: Die Moderne und ihre Sammler. Hrsg. von Andrea Pophanken und Felix Billeter 2001. S. 95-124.
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Massenet, Jules. Eigenhänd. Albumblatt m. Notenzitat u. Unterschrift. Paris-Wien 1892/1896. Qu-8°, 1 S. Knickfalte. [38143] 400,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Drei Takte aus seiner Oper "Werther" (1892).
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Meckel, Christoph. Eigenh. Gedicht "Fragment" mit U. (Berlin, um 1970). Qu.-4° (21 x 29,5 cm). 1 S. 280,00 €
Versandkosten in Deutschland: 6,00 €, innerhalb der EU: 14,00 €, Welt: 24,00 €. "und war alles ein Haschen nach dem Wind! Aber die Hand die in den Wind griff, schloss sich um stürzende Blüten und das Auge versank in flutender Himmel Helle und der Mund atmete riesige Vögel ein und das Gesicht ward schön im wetterleuchtenden Regen." - Schönes, kalligraphisches Blatt. - Der vom Autor eigenh. adressierte Briefumschlag beiliegend. Weiter beiliegend: Eine eigenhändige Briefkarte des Autors vom 24. Juli 1971 (Poststempel), auf der Meckel auf den Abdruck in "Werkauswahl" (München 1971) verweist; mit eigenhändiger U. Und Adresse. Qu.-8°. 1 S. - Der Erstdruck des Gedichts "Fragment" in: "Bei Lebzeiten zu singen" (Berlin 1967).
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Neumann, Robert, dt Schriftsteller u. Publizist (1887-1975). Maschinenschriftl. Postkarte 4.1.64. An Felix Rexhausen u.a.über eine Glosse desselben, handschriftl.unterzeichnet. 60,00 €
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Niese, Charlotte, dt. Schriftstellerin (1854-1945)-. Eigenh. Postkarte 25..März 29. Bedankt sich für eine Besprechung. 40,00 €
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Offenbach, Jacques, Komponist (1819-1880). Eigenh. Musikmanuskript. Ohne Ort, ohne Jahr. Fol. 10 Notenzeilen (teils zweistimmig) auf einem Notenblatt, in Tinte, sowie ein beiliegender Brief. 1.500,00 €
Lieferung versandkostenfrei. Schwungvolle Notenhandschrift mit eigenhändigen Textskizzen Jacques Offenbachs unterhalb der Notenlinien, wie "Melodie", "gentille", "j`aime à te voir" oder "fin". Am oberen Rand in Bleistift von fremder zeitgenössischer Hand bezeichnet: "Esquisses de la main d`Offenbach". - Aus dem Besitz des französischen Schriftstellers Albert Dubeux (1894-1979), der in einem beiliegenden eigenhändigen Brief (Paris, 19. August 1939), die Echtheit des Manuskripts bezeugt sowie den Titel des Stückes und den Kaufpreis nennt: "Je soussigné Albert Dubeux reconnait avoir reçu de M. Ugo Ravenna, 214 rue de Faub. St. Honoré, Paris, la somme des mille sept cents francs (1.700 francs), montant du prix d`une manuscrit de Jacques Offenbach: `Grande Valse Espagnole` [...]". - Gefaltet, einige Randläsuren und Tintenwischer.
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Orff, Carl. gh. Musikmanuskript, Notenblatt mit Skizzen zu "Prometheus" und "Antigonae". O.O., o.D. [um 1948/49 und 1963/64]. Fol., 1 Bl. [23682] 1.450,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Großes, beidseitig beschriebenes Blatt, hs. numeriert "28" (gestrichen). - Die Vorderseite in blauer Tinte mit Korrekturen in Blei und Rot, Notation in Klavierauszug mit Instrumentationsangaben, die darüberliegende Singstimme mit Textunterlegung in altgriechisch. Auf der Rückseite mehrere länger ausgeführte Skizzen in Blei, ein System benannt "Antig."
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Rexhausen, Felix, dt Schriftsteller u. Publizist (1932-1992). 3seitiges Typoskript 17.5.87. "...Hamburg... " Rundfunkbeitrag für den WDR mit einigen handschr. Korrekturen, der kritische Kommentar zum Hamburger Wetter wurde wohl nicht gesendet. Endet mit einem wenig wohlwollenden Zitat von Heinrich Heine. 180,00 €
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Rilke, Rainer Maria (1875-1926). Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8 (Trauerrand), Linz ("a. d. Graben"), 19. 3. [1892]. - "Hochverehrter lieber Herr Kastner! Beifolgend sende ich, da Sie es mir gestattet haben noch einige meiner Gedichte Ihnen zur Durchsicht - und wenn möglich etwas davon zur gütigen Veröffentlichung in Ihrem schönen Blatte. Es sind vorläufig nur einige Kleinigkeiten aus meinem Tagebuche ... Für Ihre freundliche Karte danke ich Ihnen vielmals ... nur Muth verehrter Herr. Ein so edles Unternehmen kann nicht untergehen 'solange edle Herzen schlagen / Liebend für die Kunst entbrannt.' - Treu im Kampf! - Hochachtungsvol[l]st René Rilke". - Unbedeutende Randmängel. 2.750,00 €
Versand Österreich und Deutschland 10,00 € / Rest Europa / Welt 15,00 €. Seltener Jugendbrief des 16jährigen René Rilke (die Namensänderung auf Rainer erfolgte erst 1897) an den Wiener Schriftsteller und Herausgeber Eduard F. Kastner aus der kurzen Zeit seines Linzer Aufenthalts (September 1891 bis Mai 1892). Rilke, der eigentlich Offizier werden sollte, besuchte in Linz mit mäßigem Interesse die Handelsakademie; zugleich begann sich seine dichterische Persönlichkeit zu formen. Zwei Monate nach Abfassung des vorliegenden Briefs brannte Rilke mit einem Kindermädchen nach Wien durch und traf sich hier mit Kastner.
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Rodin, Auguste (1840 - 1917). Br. m. eigenhändiger Unterschrift, [Paris] 3. Februar 1914, 1 S. 8° (Doppelblatt). Leichte Montagespuren auf der Rückseite des zweiten Blattes, leichte Restspuren von Fotoecken, sonst sehr gut erhalten. 720,- Versandkosten: Deutschland 4 €
, Europa 6 €, Welt 8 €. Brief an den Generaldirektor der Kunstausstellungen im Münchner Glaspalast, Walter Zimmermann, der von Rodin die Skulptur Falguière für den bayerischen Staat erworben hatte. Rodin bedankt sich für die Übersendung des Schecks und sendet dankbare Grüße: "Je vous accuse réception de votre lettre du 26 Janvier contenant le chéque de 14040 Marks. Suivant votre demande je vous retourne le recu signé devant servir de quittance. …" Sehr attraktives Autograph, auch der Kaufpreis ist nun bekannt…
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Schrödinger, Erwin (1887 - 1961, Nobelpreis für Physik 1933). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, Graz 15. Mai 1937. 3 Seiten 4°. Sehr guter Erhaltungszustand! 3.200,00 €
Versandkosten: Deutschland 4 €, Europa 6 €, Welt 8 €. Ausführliches Schreiben an den deutschen Physiker Clemens Schaefer über die Wirbelbewegung in reibenden Flüssigkeiten: "Sehr verehrter Herr Kollege! Ein Freund macht mich auf eine Denkschwierigkeit aufmerksam, die er bei S. 881 ff. des I. Bdes. Ihrer Einführung in die theoret. Physik (1. Auflage) gefunden hat. (falls die Sache in der 2. etwa schon beseitigt ist, so verzeihen Sie und widmen diesen Brief dem Papierkkorb.) - Es handelt sich um die Wirbelbewegung in reibenden Flüssigkeiten (...)". Es folgt eine detaillierte Erörterung des Einflusses der Reibung auf die Wirbelbewegung mit zahlreichen Berechnungen. Clemens Schaefer (1878 - 1968) war seit 1926 Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Breslau. Seine "Einführung in die theoretische Physik" war damals weit verbreitet, der erwähnte 1. Band erschien 1929. Schrödinger war nach drei Jahren in Oxford erst im Oktober 1936 als Professor für theoretische Physik in Graz in seine alte Heimat Österreich zurückgekehrt. Diese Episode seines Lebens währte nur kurz, da er nach weniger als zwei Jahren, nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich, nach Dublin emigrierte. Im Sommersemester 1937 hielt Schrödinger Vorlesungen über Feldtheorie und Quantentheorie, im WS 1937/38 dann über Teilchenphysik. Ich habe weitere Autographen Schrödingers im Angebot - sprechen Sie mich an.
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Söderblom, Nathan (1866 - 1931, Friedensnobelpreis 1930). Ms. Brief mit eigenhändiger Unterschrift (voller Namenszug, selten), Uppsala, 18.09.1925, 2/3 S. 4°. Für den Postversand zweimal gefaltet, auf der Rückseite umfangreiche Bleistiftnotizen (des Empfängers?). 320,00 €
Versandkosten: Deutschland 4 €, Europa 6 €, Welt 8 €. Söderblom war seit Mai 1914 Erzbischof von Uppsala und damit Oberhaupt der schwedischen Staatskirche. Der Brief ist an den Medailleur Svante Nilsson (1869 - 1942) gerichtet, der ein Portraitmedaillon des Patriarchen Photios für die Domkirche in Uppsala erschaffen sollte.
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Spiero, Heinrich, dt. Germanist (1876-1947). Maschinenschriftl Brief 8.Nov. 1936 an einen Pastor bedankt sich bei d. Gemeinschaft der Raabefreunde u. Beschreibt die Aufgaben des Paulus-Bundes, der Vereinigung christlicher Nichtarier [1937 verboten] handschr. Unterzeichnet. 80,00 €
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Wieland, Christoph Martin, 1733-1813. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift [an Karl Bertuch]. Belvedere, 14. Jul. 1808. 1 S. 8°. "Wohlgeborner Herr Cammerrath, Sehr geschätzter Herr und Freund, Wegen Abwesenheit des Hrn. Kriegsrath Weyland muß ich mir die Freyheit nehmen mich an Eu. Wohlgb. zu wenden, mit der angelegentlichsten Bitte, beygeschloßnem Manuscript einen Platz in dem diesmahligen Monatsstück unseres Merkurs zu verschaffen [über der Zeile rot: No II.], für dessen Correctur zu sorgen und mir eine letzte Revision des Bogens, worauf es gedruckt erscheinen wird, heraus zu schicken. Auch ersuche ich Sie, gefälligst im Jahrgang 1807 nachzusehen, in welchem Monatsstück die erste Probe dieser Hinsbergischen Dollmetschung der N i b e l u n g e n vorgekommen ist, und solches vermittelst eines *) zum Behuf der Leser, die (wie ich) alles gleich wieder vergessen, in meinem kleinen Vorbericht zu bemerken." 7.500,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Nicht gedruckt in der Briefwechsel-Ausgabe, in Bd. 17 unter *370 lediglich registriert: An Karl Bertuch. Karl Bertuch (1777-1815), Journalist, Schriftsteller, Verleger, seit 1804 Geschäftsteilhaber des Weimarischen Landes-Industrie-comptoirs, in dem auch der Neue Teutsche Merkur erschien. Philipp Christoph Weyland (1765-1843), Schriftsteller und Übersetzer, Mitarbeiter am Industrie-comptoir. Der erste Vorabdruck der "Hinsbergischen Dollmetschung der Nibelungen" erschien im 3. Band 1807, der zweite, das "beygeschlossene Manuscript" im 2. Band 1808, jeweils mit empfehlender EinführungWielands, der sich zur Übertragung Joseph von Hinsbergs (1764-1836?) vom Mittel- ins Neuhochdeutsche wie folgt äussert: "… wodurch dies herrliche Werk altteutscher Art und Kunst vielen Tausenden erst genießbar wird", Neuer Teutscher Merkur 1808, 2. Band, Vorbericht S. 173. Die erste Buchausgabe erschien 1812. Vorliegender Brief wurde 1948 durch J. A. Stargardt versteigert (Auktion 153).
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Wilder, Thornton, amerikan. Schriftsteller (1897-1975). 2 S handschriftl. Brief an Mr [William] Dieterle, dt. Schauspieler u. Regisseur in Hollywood 24 oct [o.J] Bedauert ihm eine Absage geben zu müssen, weil er, nachdem Lawrence Olivier u. Gerson Kanin den Versuch "The Skin of our Teeth" zu verfilmen aufgegeben hatten, das "exclusive right" an einen anderen Regisseur, einen guten alten Freund vergeben hat (17,5x13,5 etwas knitterig mit kl. Einriss. 480,00 €
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Willstätter, Richard (1872 - 1942, Nobelpreis für Chemie 1915). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, Berlin-Dahlem, 20. Mai 1915. 2 Seiten kl.-8º (Doppelblatt mit Trauerrand). Dabei der eigenhändig adressierte Umschlag. 680,00 €
Versandkosten: Deutschland 4 €, Europa 6 €, Welt 8 €. An "Frau Prof. Dr. Hahn" (= Edith Hahn, Ehefrau des späteren Nobelpreisträgers Otto Hahn), die ihm zum Tod seines einzigen Sohnes kondoliert hatte. Ludwig Willstätter war zehnjährig am 25. April verstorben. "… lassen Sie mich Ihnen aufrichtig danken für Ihre große, warme Teilnahme. Ich wünsche Ihnen, daß Sie selbst von Schmerzen immer verschont bleiben und zunächst, daß Sie Ihren verehrten Gemahl unversehrt und gesund aus dem furchtbaren Krieg zurückbekommen mögen. Wie viel bange Tage liegen hinter Ihnen, wie viele noch vor Ihnen! Aber Sie sind jung und heiter und kraftvoll. …" Seit Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Chemie im Oktober 1912 war Willstätter Leiter der Abteilung für Organische Chemie, Otto Hahn leitete die noch kleine Abteilung für Radioaktivitätsforschung. Während des Ersten Weltkriegs waren beide in die von Fritz Haber initiierte Gaskriegsforschung eingebunden. Willstätter war in Dahlem vor allem mit der Entwicklung von Gasmasken betraut, während Hahn als Mitglied des Pionierregiments 36 auch direkt an der Front eingesetzt war. Ende April 1915 hatte der erste Großeinsatz von Chlorgas bei Ypern in Belgien stattgefunden. Der Briefbogen ist für den Postversand einmal gefaltet, ansonsten makellos.
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Wolf, Hugo, Komponist (1860-1903). Eigenh. Brief mit U. Mannheim, 12. II. 1894. Gr.-8° (18,5 x 11,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt. 2.800,00 €
Lieferung versandkostenfrei. An Hugo Faißt (1862-1914), den mit Hugo Wolf eine enge Freundschaft verband: "Mein lieber und hochverehrter Freund! Soeben schreibt mir unser geliebter [Emil] Kauffmann [Komponist, als Universitätsmusikdirektor in Tübingen Förderer von Hugo Wolfs Musik, 1836-1909], daß Sonntag am 18. d. M. eine Matinée in Tübingen stattfinden soll. Ich bin entzückt darüber und Frl. Zerny [d. i. Frieda Zimmer, Sängerin, 1864-1917] nicht minder. Sie halten doch mit? […]Glauben Sie nicht, daß wir, anschließend an Tübingen, noch ein zweites Conzert in Stuttgart riskieren sollen, oder einen Versuch in Heilbronn wagen könnten? [...]" - Die erwähnten Konzerte in Stuttgart und Heilbronn wurden nicht verwirklicht. Am Oberrand mit Beschriftung von Hugo Faisst: "Dem trefflichsten Wolfinterpreten in dankbarer Verehrung, Stuttgart am 13. März 1900 (am 40. Geburtstage von Hugo Wolf)." - Im Januar 1894 kam es zur ersten Begegnung zwischen Faißt und Wolf. Einem Liederabend in Stuttgart mit Wolf am Klavier folgt im Februar 1894 Wolfs erster Besuch in Heilbronn. - Druck unter Nr. 4 bei J. Draheim und S. Hoy (Hrsg.), Hugo Wolf. Briefe an Hugo Faißt. Tutzing 1996. - Oberrand mit ganz schmalem Ausschnitt.
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