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Kategorien: Bücher über 1.000 Euro

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Preis für Energieforschung 1977. Verleihungsurkunde mit eigenhändiger Unterschrift des Kuratoriumsvorsitzenden Berthold Beitz (1913 - 2013), Essen, den 21. November 1977. Großformatige Urkunde auf Bütten (Doppelblatt, 42,5 x 29,5 cm) in mit blauem Leder bezogener Leinenmappe, diese in dunkelblauer Leinenkassette (46 x 32,5 cm). Die Kassette etwas beschabt und bestoßen, die Urkunde nebst Mappe in einwandfreier und frischer Erhaltung. 1.490,00 €
Versandkosten: Deutschland 4 €, Europa 6 €, Welt 8 €. Der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Preis für Energieforschung wurde von der gleichnamigen Stiftung als Reaktion auf die Ölkrise 1973 ins Leben gerufen und war in den 1970er Jahren mit einem Preisgeld von 500.000 DM einer der am höchsten dotierten Wissenschaftspreise weltweit (zum Vergleich: der Nobelpreis war 1977 umgerechnet mit 330.000 DM dotiert). Der Preis 1977 wurde vom Bundespräsidenten Walter Scheel an acht in- und ausländische Forscher verliehen, die sich um das Ultrazentrifugenverfahren zur Anreicherung von Uranisotopen verdient gemacht hatten: Konrad Beyerle, Karl Cohen, Paul Harteck, Jakob Kistemaker, Hans Martin, Max Steenbeck, Stanley Whitley und Gernot Zippe. Der Urkundentext lautet: "Im Rahmen der Energievorsorge für die Zukunft wird die Kernenergie eine gewichtige Rolle spielen. Dabei haben die Verfahren zur Anreicherung des Brennstoffs Uran besondere Bedeutung. Das Ultrazentrifugenverfahren stellt eine Technologie zur Anreicherung von Uranisotopen dar, die besonders energiesparend, wirtschaftlich und umweltfreundlich ist. Der internationale Kreis der Träger des Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Preises für Energieforschung 1977 hat in den vergangenen Jahrzehnten zum Teil in Zusammenarbeit, zum Teil einzeln wissenschaftlich-technische Pionierarbeit bei der Entwicklung dieses zukunftsweisenden Verfahrens bis zur industriellen Reife geleistet." Die vorliegende Urkunde ist das Exemplar von Konrad Beyerle (1900 - 1979), bis 1945 Chef der Entwicklungsabteilung der Anschütz & Co. GmbH, nach dem Krieg ab 1. Juni 1946 Direktor des Instituts für Instrumentenkunde der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft. Von größter Seltenheit!
Anbieter: Scripta Scientium Autographenhandlung Tel: 030 37588571 Mobil: 0179 1816689 RHahn@gmx.org


Amthor, Eduard (Hrsg.). Der Alpenfreund. Monatshefte für Verbreitung von Alpenkunde unter Jung und Alt in populären und unterhaltenden Schilderungen aus dem Gesammtgebiet der Alpenwelt und mit praktischen Winken zur genußvollen Bereisung derselben. 11 Bde. mit Sach- und Ortsregister in insges. 6 Bdn. (alles Erschienene). Gera, E. Amthor, 1870-1879. Gr-8; jeder Teilband ca. 380 pp, die beiden Register zus. ca. 80 pp; insgesamt 114 teils farbige und teils gefaltete lithogr. Bildbeilagen (Ansichten, Panoramen, Porträts etc., die ungefalteten mit Seidenhemdchen); grüne Hln.-Bde. d. Zt. mit Rückenvergoldung (etwas berieben); stellenweise geringfügig gebräunt oder fleckig, die Tafeln vereinzelt stärker stockfleckig und zum Teil hart beschnitten (mit fallweise beeinträchtigter Beschriftung); einige wenige Seiten im Bund gelockert, einzelne leichte Gebrauchsspuren oder Papierschäden; jeder Band mit Exlibris. - In Bd. 8 fehlt ein Panorama, ein anderes ist hingegen doppelt vorhanden. 1.200,00 €
Versand Österreich und Deutschland 10,00 € / Rest Europa / Welt 15,00 €. Nebehay-Wagner 880. - Mit zahlreichen geographischen, historischen, volkskundlichen und literarischen Beiträgen vorwiegend aus dem österreichisch-bayrischen Alpenraum. Die Ansichten - meist selten dargestellte Örtlichkeiten - wurden von den Künstlern zum Teil nach Fotos lithographiert.
Anbieter: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay Ges.m.b.H. Tel: wa@nebehay.com


Becher, Johann Joachim. Chymischer Rosen-Garten, samt einer Vorrede und kurtz gefasster Lebens-Beschreibung Herrn D. Bechers, zum Druck befördert von F. Roth-Scholtzen. Nürnberg, J. D. Taubers Erben 1717. Kl.-8°. 96 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit gest. Titelvignette. Pappband der Zeit. 1.200,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Ferguson I, 86, Ferchl 31. Erste Ausgabe. Wertvoll auch durch die detaillierte Bibliographie von 37 bereits veröffentlichten und 9 in Vorbereitung befindlichen Werken. Der zweite Teil mit diversen Rezepten. Der Autor glaubte Silber u. a. durch Behandlung mit Seesand in Gold umwandeln zu können. Etwas gebräunt, sonst gutes Exemplar dieser seltenen alchemistischen Schrift.
Anbieter: Stähli Simon Tel: 0041 1 7344854 staehli.buchantiquariat@swissonline.ch


Beethoven, L. v. Sinfonia eroica Composta per festeggiare il sovvenire di un grand`uomo dedicata a sua Altezza serenissima Il Principe di Lobkowitz. Op. 55. No. III. Partizione. Bonna e Colonia presso N. Simrock (PN 1973) [1822]. Gr-8°, 2 Bll., 231 S., zeitgenöss. Hldr.Bd. m. Rü.-Goldprg. - Wenig bestoßen, Ränder berieben. Innen wenige Seiten papierbedingt teils gering fleckig, sonst sauber, ohne Eintragungen. Insgesamt sehr schönes, wohlerhaltenes Exemplar. [33615] 1.400,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Deutsche Partiturerstausgabe der "Eroica". - Die bereits 1804 fertiggestellte Sinfonie erschien, nach ergebnislosen Verhandlungen mit Breitkopf 1806 beim Kunst- und Industriekomptoir in Wien in einer Stimmenausgabe. Anfang 1809 erschien die erste englische Partiturausgabe innerhalb einer Sammlung von Sinfonien Mozarts und Haydns. Diese Ausgabe scheint jedoch wenig Verbreitung gefunden zu haben, Beethoven selbst hat mit aller Wahrscheinlichkeit nie einen Abzug davon gesehen. - Ab 1822 wurden die bisher nur in Stimmen veröffentlichten Sinfonien Beethovens in Partitur herausgegeben, die ersten vier von Simrock, einige Zeit später erschienen die fünfte und sechste Sinfonie bei Breitkopf und Härtel. - Kinsky / Halm, S. 131 u. 54.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. Postkarte mit U. (Paraphe) in Bleistift. Wien, 2. I. 1923. 2 Seiten. Mit Adresse und Absenderstempel. 1.200,00 €
Lieferung versandkostenfrei. An seinen Kompositionsschüler Herbert Strutz (1902-1973): "Lieber Strutz Ich kann Samstag nachm[i]tt[a]g 4h nicht. Bitte können Sie schon um 2h zu mir kommen? Oder vormittag 11h od. 12h | Eventuell Sonntag früh 9 Uhr? Es bedarf keiner Zusage. Herzlichst A[lban] B[erg] | (N.B.Seidelhofer kommt Samstag 3h. Es bleibt dabei)." - Herbert Strutz musste sein Klavier- und Kompositionsstudium an der Wiener Musikakademie aus gesundheiltichen Gründen bald darauf abbrechen und wurde Journalist und Schriftsteller. Der Pianist, Organist und Musikpädagoge Bruno Seidlhofer (1905-1982) war Schüler von Franz Schmidt und daneben mit der Wiener Schule - besonders mit Alban Berg - eng verbunden; zu seinem Schülerkreis gehörten Martha Argerich, Rudolf Buchbinder und Friedrich Gulda. - Geringfügig verwischt. - "Yucatan or Jamaica or somewhere" -
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de


Callot, Jacques (1592-1635). "Iubilatio Triumphi Virginis Deiparae Sub Urbano VIII P.P. Max." La petite thèse (Le triomphe de la vierge). Radierung von, nach und bei Jacques Callot, Nancy 1625, 55 x 36 cm. - Wie üblich bis zum Bildrand beschnitten (eine Stelle mit minimalem Bildverlust), mehrere Risse alt restauriert, kleine Randmängel, etwas gebräunt, eine kleine flaue Stelle im Schriftfeld. 2.400,00 €
Versand Österreich und Deutschland 10,00 € / Rest Europa / Welt 15,00 €. Meaume 100; Lieure 562. - Das sogenannte "kleine Thesenblatt" Callots für die Verteidigung der theologischen Dissertation des Franziskaners Etienne Didelot (Nancy) unter dem Vorsitz von André de l`Auge in Rom im Mai 1625, mit Widmung an Herzog Karl IV. von Lothringen und seine Frau Nicole. Großformatige und äußerst detailreiche allegorische Komposition mit unzähligen meist weiblichen Figuren und zahlreichen Spruchbändern. Im Mittelpunkt die Himmelskönigin mit dreifacher Krone auf einem von Löwe, Lamm, Adler und Phönix gezogenen Triumphwagen, davor Szene mit dem besiegten apokalyptischen Drachen, unten das lothringische Wappen, im Hintergrund Küstenlandschaft. Bemerkenswert auch die phantasievollen Nebenszenen im unverkennbaren Stil Callots mit von Teufeln eingekreisten Gruppen nackter Figuren, Musikantinnen etc.
Anbieter: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay Ges.m.b.H. Tel: wa@nebehay.com


Celan, Paul. Die Todesfuge. Hamburg 1968. Titelblatt mit Holzschnittvignette, vier Blätter Text mit typographischen Initialen und drei Blätter mit Holzschnitten (Illustrationen). In Originalacrylglasröhre. 4.000,00 €
Das Werk ist eine interpretierende Widergabe dieses Gedichts: der Künstler hat die zunehmende Atemlosigkeit im Text graphisch übersetzt, indem er den refrainartig wiederkehrende Anfang (Titeldruckstock) ein, zwei- und dann dreimal im laufenden Text eingedruckt hat. - Unikum.-Handdruck von Holzstempeln und Holzstöcken, in nur einem Exemplar gedruckt. -Auf Japanbütten. -Die typographischen Stempel wurden extra für diese Ausgabe geschnitten.-Die acht Blätter sind an ein Vierkantholz mit Kupferhandgiff geschraubt und aufgerollt, diese Rolle wird in einer Acrylglasröhre mit verzierten Kupferdeckeln (geätzte Ornamentik, tiefverzinnt, unten Sägelinien) und einer aufgenieteten Feinsilberplakette (= abstrahierter Titel) verwahrt. - Das Objekt von dem Hamburger Buchkünstler (Gold- und Silberschmied und Schriftgraphiker) Wolfgang Kaiser konzipiert, gedruckt und kunsthandwerklich verarbeitet, stellt einen Grenzfall zwischen Buchdruck und Kunsthandwerk dar. Mehr noch als bei meisterhaften Bucheinbänden kamen hier andere, dem Buch im eigentlichen Sinn fremde Materialien zum Einsatz und ließen ein Buchobjekt besonderer Art entstehen. - Die Acrylglasröhre wird umschlossen von einer Cordsamthülle mit Lederbändchen. - Mit dem Kauf gehen Holzschnittalphabet und Druckstöcke an den Käufer über.
Anbieter: Libresso - Das Antiquariat an der Uni Tel: borderland-house@t-online.de



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Chagall, Marc. Bible. Verve vol. VIII, nos. 33 et 34. Paris, Éditions de la Revue Verve, 1956. In-folio; 11 Bll., farblithograph. Doppeltitel, 28 ganzseitige Lithographien (davon 16 farbig), 105 Lichtdruck-Taf.; farblithograph. OPp. (Kapitale minimal verfärbt, flieg. Vorsätze mit Klebebandspuren); sehr schönes Exemplar. 3.450,00 €
Versand Österreich und Deutschland 10,00 € / Rest Europa / Welt 15,00 €. Die franz. Originalausgabe. Enthält die 1930-1955 entstandenen Radierungen zum Alten Testament in ausgezeichneter Wiedergabe sowie mehrere eigens für diese Publikation geschaffene Originallithographien. Mit einführenden Texten von Meyer Schapiro und Jean Wahl. - Beiliegt: Ausst.-Prospekt Galerie Gérald Cramer, Genève 1960.
Anbieter: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay Ges.m.b.H. Tel: wa@nebehay.com



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Delkeskamp, Friedrich Wilhelm. Malerisches Relief des klassischen Bodens der Schweiz. Nach der Natur gezeichnet und radirt von Friedrich Wilhelm Delkeskamp. In Aquatinta vollendet von Franz Hegi und J. J. Sperli in Zürich. Frankfurt a. Main, Fr. Wilh. Delkeskamp, Zeichner im Malerisch-Topographischen wie Landschaftlichen und Architectonischen Fache, 1830. Quer-Folio. Lithographischer Titel, 1 Bl. Mit gestochenem Übersichtsblatt mit Vignette und 9 Reliefkarten in Radierung und Aquatinta, original zusammengefügt zu 3 ausfaltbaren Panoramen. Typographisch bedruckter Orig.-Halblederband mit breiten Bordüren. Geringfügig fleckig. 3.000,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Engelmann 931. Seltenes Exemplar, plano gebunden und im Orig.-Verlagseinband. In den Vorderdeckel montiert die meist fehlende Übersichtskarte mit Vignette (Rütlischwur). Jeweils 3 der 9 Karten (32 x 42,5 cm) zu einer Panoramakarte von 32 x 128 cm zusammengefügt. Einband und die Karten mit dem Trockenstempel von Delkeskamp. Rückdeckel mit Preistabelle des in 6 Variationen erschienenen Werks. "Wenn man … den Umfang und Inhalt dieses Unternehmens kennt, wird man die Bemerkung begreiflich finden ... dass ich bloss zum Behufe dieses Werks ... auf mehr als siebenhundert Standpuncten grossentheils auf den Gipfeln der Berge bis zur Höhe von 9500 Fuss über`s Meer, oft von Schnee und Eis umstarrt, oft von Nebelwolken eingehüllt, oft von Regen überschüttet, Stunden lang auf günstige Augenblicke wartend, zeichnete (Vorwort). Die Karten im weissen Rand nur ganz leicht, rückseitig teilweise etwas mehr stockfleckig.
Anbieter: Stähli Simon Tel: 0041 1 7344854 staehli.buchantiquariat@swissonline.ch


Ensemble bestehend aus: a: Maschine zum Temperieren von Rotwein, Wolfgang Kaiser, Hamburg 1969, Silber 925/ooo, vergoldet, nebst Gerätekästchen. Höhe ca. 180, 35 : 20: 20 cm. Gewicht ca. 15 kg. b: Buch "Letzte Zutaten zur Vollständigkeit", gewidmet A. V. Thelen, Gr.folio, auf Leinen geprägter Titel mit vergrößertem "I", gehöht, blattvergoldet. Handgedruckt auf Englischem Bütten, mit Radierung und Tabelle, ca. 38 S., Unikat. Rotes Ln., Leinenkassette (grau), Buchbindearbeiten Christian Zwang, Hamburg. c: Phantasieschrift, für das Buch entworfen, geschnitten, gegossen und auf Handstempel aufgezogen, in Edelholzkasten (Ahorn mit Ebenholzkanten), im Deckel integriertes aufklappbares Druckpult und Druckutensilien, "Schreibmaschine". Mit Sonderzeichen. Zusammen 14.000,00 €
Persönliche Anlieferung in D., europa- und weltweit nach Anfrage. Video: https://www.youtube.com/watch?v=DleWJYCy_eo Dazu schrieb Albert Vigoleis Thelen am 18. 4. 1968: "lieber wolfgang, eben sind Ihre zeilen angekommen. die schrift und der text zur weinmaschine: das ist großartig. hätte sich kierkegaard statt mit jesus christus mit wein abgegeben, er hätte zwar eine solche maschnine nie auf die beine oder besser auf das sicherheits-balancebein gebracht, indessen den text in ihrem geiste verfasst. (…) also bis der mann kommt, der nur noch so seinen wein chambrieren will, den vor-chambrierten wein aber bereit hat, dem komplizierten temperieren zuzuschauen. (…) hilke als vorführmädchen, der erfinder schweigend in einem glaskasten, wie ein hungerkünstler, dem betrieb zusehend. Und da wären wir beim schweigen. wer ein "i" so gestaltet, wie sie das tun, der braucht um sich herum viel einsamkeit, und viel hilke dazu. jeder schöpferischen mensch hat nicht nur das recht zum einsamen leben, er hat es auch nötig, - es sei den, er gehöre zum typus, die den lauten Tag als animierpulver schlucken müssen. Doch auch schriftsteller, die ihre bücher auf kaffeeterrassen schreiben, mitten im trubel der großstadt, sind in sich selbst sehr einsam. josef roth war einsam in der besoffenheit; er konnte nur schreiben, wenn er viel getrunken hatte."
Anbieter: Libresso - Das Antiquariat an der Uni Tel: borderland-house@t-online.de



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Federer, Oskar - Witkowitz, Eisenwerk Mährisch Ostrau -Menschenarbeit im Eisenwerke (Einbdtitel). o.O.,Vlg. u. J. (Druck v. Neubert u. Söhne, Prag-Smichov) [1938]. gr.8°. 27 Bl. mit 25 ganzs. phot. Abb. in Kupfertiefdr. (v. ?) Okart., graph. Ausstattung v. Hugo Steiner-Prag, etw. berieben, bestoßen, angestaubt u. fl., hint. Deckel mit leichter Knickspur, kl. Einr. im Rücken sorgf. gekl., Titelbl. etw. fingerfl., die Taf. tadellos. 1.500,00 €
Versandkostenfrei. Erstausgabe (einzige Ausg.).N.b. HBK - Eindrucksvolle Aufnahmen aus der Arbeit im Eisenwerk Witkowitz von der Eisenerzeugung bis zur Verarbeitung, Die Taf. jeweils mit Zellophan-Klarsichtfolien zum Schutz der Abb. Außerordentlich selten!
Anbieter: Krikl Tel: 0043 1 4796729 office@antiquariat-krikl.co.at


Fries, Elias Magnus. Icones selectae Hymenomycetum nondum delineatorum. 2 Bände in 18 Lieferungsumschlägen. Stockholm und Uppsala bzw. Berling. Nordstedt & Filii. 1867-84. (38,5 x 28 cm). (2) 116 (2) S./ (4) VII, 104 S. Mit 1 Portrait des Autors und 200 chromolithographierten Tafeln. Lose in Original-Lieferungsumschlägen in moderner Leinwandkassette. 4.500,00 €
Versandkosten Inland: 7,00 €, EU: 15,00 €, Welt: 30,00 €. Erste Ausgabe in einem vollständigen Exemplar mit den seltenen farbigen Lieferungsumschlägen, von dem laut Stafleu lediglich 200 Exemplare gedruckt wurden. "Schon an der Grenze der Unfindbarkeit steht das von Fries verfasste Abbildungs-Werk `Icones Hymenomycetum`" (Junk). - Der schwedische Botaniker Fries (1794-1878) gilt als Mitbegründer der modernen Mykologie und entwickelt als Erster ein System zur Klassifikation der Pilze. Von ihm stammen auch die Erstbeschreibungen zahlreicher Pilzarten. - Text und Tafeln stellenweise stockfleckig. Die Umschläge teils mit hinterlegten Einrissen und im Falz meist hinterlegt. Insgesamt aber gut erhalten. - Volbracht 664; Nissen BBI 655; Stafleu & Cowan 1894; Junk, Antiquar S. 294; Uellner 494. - Sehr selten.
Anbieter: Gruber Gerhard Tel: 07131 45245 info@antiquariat-gruber.de



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Fürstlicher Einband 1552 - Georg, Fürst zu Anhalt. Von dem hochwirdigen Sacrament des Leibs und Bluts unseres Herrn Jesu Christi. Vier Predigten ... Corrigirt und Verbessert. Leipzig, Günter, 1551. 4to. 8 unn. Bll., 129 numm. Bll., hier auch der Brief von Johann Eck`s an den Verfasser auf S. 87, 1 Bl. Correctur; 13 unn. Bll., 54 numm. Bll. Angebunden: Derselbe: Zwo predigten / über das Evangelium Matth. VII. von falschen Propheten / in zwene Tractatus gefasset ... Leipzig, Günter, 1552. 52 unn Bll., 193 numm. (recte 195) Bll., 2 unn Bll. Dunkelbrauner Lederband über Holzdeckeln mit reicher Prägung, signiert `HH` und 2 gedrehten Metallschließen. Mit reich ziseliertem Goldschnitt. 1.400,00 €
Versand Deutschland 5,00 €, EU-Länder 15,00 €, Rest EU / Welt 35,00 €. VD 16, G 1333 u. G 1338. Die theologischen Schriften des Fürsten wurden von seinen Zeitgenossen denen Luthers und Melanchthons gleichgestellt. Der schöne Prägeeinband für Georg III. stammt aus der Werkstatt eines vermutlich in Wittenberg tätigen Buchbinders `HH` und ist datiert 1552. Die Rollenstempelbordüre des Vorder- und Rückdeckel zeigt David und Goliath mit Legende `Reg 17`. Die Platte des Mittelfeldes vorne zeigt die Kreuzigung mit der Beschriftung in hebräischer, griechischer und lateinischer Legende; im Mittelfeld des Rückdeckel das Wappen des Fürsten Georg III. zu Anhalt. Jeweils unter den Mittelfeldern der Jesusknabe, hier auch am Haupt die Initialen HH. Der Verfasser war einer der bedeutendsten deutschen Bibliophilen des 16. Jahrhunderts gewesen. Haebler hat ihm den größten Teil (Seite 14 - 60 seines Buches "Deutsche Bibliophilen des 16. Jahrhunderts, Leipzig 1923") gewidmet (das Buch liegt in einer kartonierten Ausgabe bei!). Haebler hat auch die beiden Platten des Einbandes auf Tafel VIII und XVI abgebildet. Neueres Exlibris im Innendeckel, dort auch ältere handschr. Einträge entfernt. Vorsatz fehlt. Der Einband an Ecken und am Rücken restauriert. Ehemal. Goldprägung verblasst bzw. abgegriffen, innen etwas fleckig und durchgehend gebräunt, am Anfang und Ende stärker. Am Ende mit größeren Tintenflecken und mit einer alten Buchaufnahme eines Antiquars. - Detaillierte Fotos auf Wunsch!
Anbieter: Scholl Winfried Tel: 05031 74757 Antiquariat.Scholl@t-online.de



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Gleditsch, Joh(ann) Gottlieb. Methodus fungorum exhibens genera, species et varietates cum charactere, differentia specifica, synonomis, solo, loco et observationibus. Berlin. Scholae Realis. 1753. (19 x 11,5 cm). 162 (36) S. Mit 6 gefalteten Kupfertafeln. Lederband der Zeit mit reicher Rückenvergoldung. 1.500,00 €
Versandkosten Inland: 7,00 €, EU: 15,00 €, Welt: 30,00 €. Einzige Ausgabe dieses seltenen Pilzbuches. Es ist "das erste umfassende Werk ausschließlich über Pilze" (Volbracht). - Gleditsch (1714-1786), Professor für Botanik in Berlin und Direktor des dortigen botanischen Gartens, ist ein eifriger Vorkämpfer des Sexualsystems bei Pilzen und tritt für deren Fortpflanzung durch Samen ein. In seinen Arbeiten berücksichtigt er, ebenso wie Schaeffer, bereits morphologische Gesichtspunkte. Die Tafeln, in kräftigen Abdrucken, zeigen eine Vielzahl von Schwämmen. - Vereinzelt gering gebräunt. Einband leicht berieben und bestoßen. Insgesamt sauberes und gut erhaltenes Exemplar in dekorativem Einband. - Pritzel 3356; Volbracht 739; nicht bei Uellner.
Anbieter: Gruber Gerhard Tel: 07131 45245 info@antiquariat-gruber.de


Händel, Georg F. Acis and Galatea. A Mask As it was originally Compos`d with the Ouverture, Recitativo`s, Songs, Duets & Choruses for Voices and Instruments [Partitur]. Ldn., Walsh [1743]. [26634] 1.400,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Fol., 2 Bll., 89 S., Ldr.Bd. d. Zt., goldgepr. Titelschild. - Bestoßen, vord. Deckel unschön geklebt. Etwas angestaubt, Titel stärker. Vord. Vorsatz mit Tesaspuren.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Hassler, Hans L. Psalmen und Christliche Gesänge mit vier Stimmen, auf die Melodien fugenweis componirt. Auf Befehl einer hohen Standesperson aufs neue ausgefertiget [von Joh. Ph. Kirnberger]. Lpz., J. G. I. Breitkopf 1777. Fol., 2 Bll., 150, (2) S., Hldr. d. Zt. Typendruck. - Etwas berieben. Innen sehr gut. [29948] 1.000,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. RISM H 2331. - Partitur-Ausgabe der 1607 in Nürnberg in Stimmbüchern erschienenen Psalmen. Kirnbergers Ausgabe ist musikgeschichtlich hochbedeutsam, stellt sie doch einen der frühesten Belege für die Wiederaufnahme älterer Musik in Berlin dar.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Hesse, Hermann. Getippter Brief an Emil Anner, mit eigenhändiger Unterschrift und seltener, großer Tuschpinselzeichnung, wie sie in dieser monochromen Art kaum vorkommen. 11 x 9 cm. Drei Seiten. Ohne Ort [Tessin], 20. Januar 1920. 6.000,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Launiger Brief anläßlich der ersten Ausstellung seiner Aquarelle in der Kunsthalle Basel. Beim Adressaten handelt es sich um Emil Anner (Baden 1870-1925 Brugg), Komponist und Maler, dessen Bemühungen um seine "Malereien" Hesse verdankt und sich über Kritiker amüsiert: "Und daß Sie außerdem sich so viel Mühe wegen meiner Malereien etc gegeben haben, ist rührend, ich kann Ihnen nicht genug dafür danken! Von Basel habe ich noch nichts gehört, was man zu meinen Versuchen sagt. Die Nationalzeitung dort bringt keine Kritik, weil ihr Kritiker irgend einen der unter Journalisten so beliebten Ehrenhandel mit dem Leiter der Kunsthalle hat … Von den als unverkäuflich bezeichneten Bildchen hat ein Basler Freund sich eins erbeten und mir zum Tausch, wie ich ihm vorgeschlagen, einige Flaschen Wein gesandt, also auf jeden Fall war die Ausstellung nicht völlig ergebnislos." Am Schluss des Briefes beschreibt Hesse das bunte Kirchenfest "… droben in Agra". Emil Anner vertonte drei Gedichte aus "Hermann Lauscher" (Emil Anner, Opus 5, Nr. 1-3).
Anbieter: Stähli Simon Tel: 0041 1 7344854 staehli.buchantiquariat@swissonline.ch



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Jahoda(-Lazarsfeld), Marie. - (Zeisl, Hans). Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkung langdauernder Arbeitslosigkeit. Mit einem Anhang zur Geschichte der Soziographie. Bearb. u. hrsg. v.d. Österr. wirtschaftspsycholog. Forschungsstelle. Mit e. Einleit. v. P.Lazarsfeld. Lpz.,Hirzel 1933. gr.8°. IX,123 S. Obrosch., Umschlag etw. bestoßen, (stock)fl. u. angestaubt, unaufgeschnitten, die ersten u. letzten Bl. etw. stock- u. fingerfleckig, sonst innen sauberes, gut erhaltenes Expl. - Psychologische Monographien, hrsg. v. Karl Bühler, V.Bd. 1.200,00 €
Versandkostenfrei. Erstausgabe. Das klassische Werk zur Methodik der Soziographie. Sehr selten.
Anbieter: Krikl Tel: 0043 1 4796729 office@antiquariat-krikl.co.at


Kerner, Johann Simon. Giftige und essbare Schwämme, welche so wohl im Herzogthum Wirtemberg, als auch im übrigen Teutschland wild wachsen. Stuttgart. Bey dem Verfasser. 1786. (22 x 13,5 cm). (8) VIII, 68 S. Mit 16 kolorierten Kupfertafeln. Dekorativer Halblederband der Zeit. 4.500,00 €
Versandkosten Inland: 7,00 €, EU: 15,00 €, Welt: 30,00 €. Einzige Ausgabe dieses für die Mykologie des ausgehenden 18. Jahrhunderts bedeutenden Werkes. - "Sehr selten, das erste Pilzbuch aus Deutschland für ein breiteres Publikum" (Volbracht). - Der aus Kirchheim unter Teck stammende Arzt und Botaniker Johann Simon Kerner (1755-1830), seit 1780 Lehrer für Botanik und Pflanzenzeichnung an der Hohen Karlsschule in Stuttgart, ist in der Nach-Linnéschen Ära bestrebt, die stark wachsenden botanischen Erkenntnisse systematisch zu ordnen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. - Gelöschter Stempel auf Titel. Einband gering bestoßen. Hinteres Gelenk teilweise restauriert. Insgesamt sauber und wohlerhalten. - Volbracht 1029; Nissen BBI 1040; Stafleu-Cowan 3602.
Anbieter: Gruber Gerhard Tel: 07131 45245 info@antiquariat-gruber.de


Kircher, Athanasius. Musurgia Universalis sive Ars Magna Consoni et Dissoni in X Libros digesta. Romae, Ex Typographia Haeredum Francisci Corbeletti. Anno Iubilaei MDCL. 2 Bde., fol., 12 Bll., 690, (24) S. / 2 Bll., 462, (12) S., etwas spätere Pbd., Rücken und Ecken neuer hinterlegt. Mit zahlr. Textholzschnitten und Notenbsp. in Typendruck, 2 Kupfertitel, und 22 (teils doppelblattgroße) Kupfertafeln. - Deckel etwas bestoßen. Breitrandiges, unbeschnittenes Exemplar. Teilweise leicht gebräunt. Widmungskupfer alt ergänzt. [31212] 8.000,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Erste Ausgabe. RISM BVI, S. 449; Hirsch I, 266; Wolffheim I, 732; Eitner V, 369. - Hauptwerk Kirchers auf dem Gebiet der Musik. - Der Jesuitenpater Athanius Kircher (1602-1680) ist der große Universalgelehrte des 17. Jahrhunderts, sein Interessens- und Wirkungsgebiet reicht von Ägyptologie und Sinologie, Geologie, Mathematik und Medizin bis zu Astronomie und Musik. Bald nach seinem Tod gerieten seine Werke wegen ihres Eklektizismus bald in Vergessenheit, doch gerade aus diesem Grunde erfahren sie seit Mitte des 20. Jahrhhunderts wieder verstärkte Aufmerksamkeit, verbunden mit der Anerkenntnis der drucktechnisch und ästhetisch hochwertigen Ausstattung seiner Bücher. Der besondere Wert der Musurgia Universalis liegt daher in der reichhaltigen Überlieferung von Quellenmaterial zur Musik seit der Renaissance, mit ausführlichen Zitaten aus Werken von Agazzari, Frescobaldi, Froberger, Kapsberger, Monteverdi, Morales und anderen, den instrumentenkundlichen Abhandlungen und den zahlreichen, hervorragenden, blattgroßen Kupfertafeln.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Klinger, [Julius]. 12 Plakate. Januar 1923. (Mappentitel). Mit 12 farbigen Tafeln. (Wien, "Klinger-Plakate", 1923). 31,0 x 23,1 cm. Lose in Orig.-Mappe mit Deckeltitel. 1.000,00 €
Versand Deutschland 5,00 €, Versand EU 10,00 €, Versand Rest Europa/Welt 15,00 €. "Mit sicherem Instinkt für Flächenwirkung begabt, weiß K. in seinen in der Regel auf wenige Farbtöne (schwarz, weiß u. rot) beschränkten Plakaten nicht nur durch die oft mit groteskem Humor gewürzte, stets geistreich vorgetragene Bildidee, sondern auch durch die klare Komposition, die weitgehende Vereinfachung von Form u. Linie und nicht zuletzt durch die außerordentliche Präzision behandelte Schrift die stärksten Effekte zu erzielen." (Thieme/B. XX, S. 512). Von den hier als "zu den besten Plakaten" gehörig erwähnt, sind enthalten: Lustige Blätter (1906), Flugplatz Berlin Johannisthal (1908), Tabu (1919), Wiener Messe (1921) sowie Mem-Klingen (1922). - AKL 80, S. 486. - Mappe leicht gebräunt u. angestaubt, Kanten teilw. beschädigt. Vorderdeckel mit Knickfalte, Gelenke innen an zwei Stellen mit Tesa verstärkt. Tafeln gut erhalten.
Anbieter: Knigge Meinhard Tel: 040 2500915 Knigge.Antiquariat@t-online.de



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Krantz, Albert. Saxonia. Köln, (J. Soter), Mai 1520. Folio (ca. 32 x 21 cm). Mit breiter, ornamentaler Titelholzschnittbordüre. 255 nichtnummerierte Bll. Holzdeckeleinband mit braunem blindgeprägten Lederrücken und 2 restaur. intakten Schließen. (zwei weitere Schließen fehlen oben und unten). 1.500,00 €
Versand Deutschland 5,00 €, EU-Länder 15,00 €, Rest EU / Welt 35,00 €. VD16, K 2257. Seltene erste Ausgabe; BM, German Books, 477 und Adams C 2884. NDB XII, Seite. 673f. Schöner Druck in Antiqua aus der Offizin des aus Bensheim im Odenwald stammenden Druckers Johannes Soter. Mit der oftmals abgebildeten Titelbordüre in orientalisch anmutender Bandornamentik und maurischem Dekor. Zeitgenössisch gebunden in einem herrlichen blindgepr. Holzdeckelband. Innen leicht gebräunt, etwas fleckig, teilweise stärker und randig. Wenige Blätter mit Defekten. Mit geknoteten Blattweisern versehen und mit zahlr. zeitgenöss. Unterstreichungen und Marginalien. Blatt q1 stärker angestaubt. Titelblatt mit kleinem hinterlegtem Ausschnitt. Einband wenig bestoßen. Rücken mit reparierten Defekten.
Anbieter: Scholl Winfried Tel: 05031 74757 Antiquariat.Scholl@t-online.de



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Lawrence, David Herbert, Schriftsteller (1885-1930). Eigenh. Brief mit U. "D. H. Lawrence". Oaxaca, 31. I. 1925. Gr.-4°. 1 Seite. 1.800,00 €
Lieferung versandkostenfrei. An den britischen Vize-Konsul Constantine Rickards in Mexico City, dem er seine Abreise ankündigt: "[...] Thank you for this letter forwarded. - We leave here next week - arrive in Mexico City about Thursday, I suppose. Then look for a ship. - I wish there was such a thing in the world as a good Cargo boat that might take my wife & me & loiter with us to Yucatan or Jamaica or somewhere. I`m not very anxious to arrive in England till spring comes. - But I suppose nice Cargo boats have disappeared off the face of the waters. Do you know anything about them? All very quiet in Oaxaca: Very pleasant: But I feel now like moving again. Would like to smell the sea, too. Hasta luego [...]" - D. H. Lawrence und seine Frau Frieda (geb. von Richthofen) waren am 9. November 1924 in dem ca. 400 km südlich von Mexico City gelegenen Oaxaca angekommen. Der an Tuberkulose erkrankte Autor verbrachte gerne die Winter im milden mexikanischen Klima und er schätzte den ursprünglichen Charakter von Oaxaca. Hier schrieb er die endgültige Fassung von "The Plumed Serpent" (Die gefiederte Schlange), einem in Mexico spielenden Roman, sowie sein Reisebuch "Mornings in Mexico". Im Januar 1925 erkrankte Lawrence ernsthaft, was ihn zur Weiterreise und Rückkehr zwang. - Vgl. Ross Parmenter, Lawrence in Oaxaca. A Quest for the Novelist in Mexico, Salt Lake City 1984. - Gut erhalten.
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de


Lechter, Melchior (Autor, Buchkünstler; Widmungsexemplar). Opus II der Einhorn-Presse: Tagebuch der Indischen Reise; `Als Manuskript gedruckt`. - Berlin, Einhorn-Presse im Verlag Otto v. Holten, MDCCCCXII (1912). 1 weißes Blatt, (1) 206 (1) unnummerierte Seiten auf ``eigens angefertigtem [kräftigen] Alt-Buetten``, 1 we. Blatt, durchgehend mit breiter orientalisch-ornamentaler Randbordüre; ``in tuerkisfarbenem polierten Bock-Saffian[-Leder], mit ultramarin-blauen Leder-Intarsien, Goldprägung und poliertem [Voll-]Goldschnitt; ...``, goldgeprägtem Titel auf goldverziertem schwarzen Lederrückenschild und Lesebändchen (Folio, ca. 33,5 x 20,5 x 3 cm; ca. 1,8 kg.). 1.000,00 €
Lieferung versandkostenfrei. 1. Auflage, großformatige bibliophil gebundene Originalausgabe; #220 der Nummern ``Neunzehn bis Dreihundertdreiunddreissig . . . , . . . jedes Stueck vom Verfasser handschriftlich [monogrammiert] und mit der laufenden Zahl bezeichnet``. - Titelblattrückseite zusätzlich mit ganzseiter handschriftlich-kalligraphischer Widmung in Blau, Grün und Gold sowie [wohl] eigenhändig gemaltem orientalischen Ornament in verschiedenen Farben: vierzeiliges `Baudelaire-George`-Zitat, Ornament `PAN`, ``Dem geliebten Gefährten / das Tagebuch des Freundes / zum / Heiligen Feste der Geburt des Lichtes / - am 25. Decb. 1933 - / ... [für] Wolfgang [Frommel?, `Brieffreund` Lechters] ...: Melchior Lechter``. --- Einband etwas gebraucht, erste und letzte Blätter vor allem am Rand mit einigen kleinen Stockfleckchen, 1 Blatt seitlich mit kurzer schmaler Randläsur; Gutes, stattliches Exemplar.
Anbieter: Co-Libri Tel: 0176 76877044 hansebuch@gmail.com


Lüneburg. Kupferstich von 2 Platten nach Friedrich Bernhard Werner bei Georg Balthasar Probst, Augsburg 1729, Abzug um 1740 mit getilgter Jahreszahl und erweiterter Verlagsadresse, 30 x 98 cm. - Etwas restauriert, einzelne leichte Quetschfalten. 1.650,00 €
Versand Österreich und Deutschland 10,00 € / Rest Europa / Welt 15,00 €. Fauser 8097 var. - Große Gesamtansicht mit den alten Befestigungsanlagen auf dem Kalkberg und figuraler Staffage; im Himmel Schriftband und zwei kleine Wappen, unter dem Bild Legende. Nr. 16 aus der von Probst hrsg. Serie großformatiger Städtebilder.
Anbieter: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay Ges.m.b.H. Tel: wa@nebehay.com


Mahler, Gustav. Zehnte Symphonie [Faksimile-Ausgabe der Handschrift nach dem im Besitz von Frau Alma Maria Mahler sich befindlichen Originalmanuskript]. Bln.-Wien-Lpz., Zsolnay 1924. Qu-fol., 2 Bll. Einleitung / Titelei; 97 Bll. Faksimile. In Ohln.-Mappe mit Schlaufen, Titelschild. - Beil.: R. Specht: G. Mahler. Nachgelassene Zehnte Symphonie. Einführende Bemerkungen. Ebd., 16 S., ill. Obr. 2 gefalt. Notentafeln. - Mappe gering bestoßen. [388521] 1.100,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Sehr seltenes Faksimile der erhaltenen Blätter zu Mahlers letzter Symphonie, der "letzten Gedanken des Meisters" (Alma Mahler im Vorwort). "Mappe und Papier gleichen dem Original". - Mit der meist fehlenden Beilage Spechts.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Maillol, Aristide, Maler und Bildhauer (1861-1944). Eigenh. Brief mit Bleistift- und Federzeichnung 8ca. 12,5 x 12,5 cm) sowie U. Marly-sous-Bois, 5. IV. 1905. 8°. 4 Seiten. Doppelblatt. Unter Glas doppelseitig gerahmt. 7.500,00 €
Lieferung versandkostenfrei. Wunderbarer Künstlerbrief an den Architekten und Designer Henry Van de Velde über eine Skulptur für den Musiksalon von Kurt von Mutzenbecher (1866-1938) in Wiesbaden (das Haus wurde im 2. Weltkrieg zerstört). Mutzenbrecher war als kultivierter Kosmopolit und Sammler moderner Kunst mit Eberhard von Bodenhausen und Harry Graf Kessler befreundet. Nachdem Henry Van de Velde bereits die gesamte Innendekoration von Mutzenbrechers Berliner Villa gestaltet hatte, wurde er 1903 beauftragt, auch die Ausstattung einzelner Zimmer im Wiesbadener Wohnsitz zu übernehmen. Van de Velde beauftragte Maurice Denis mit den Wandgemälden und Maillol mit der Kamingestaltung, während er selbst die Möblierung entwarf. Maillol fertigte mehrere Skizzen an, war aber nicht zufrieden damit. Der vorliegende Brief befasst sich mit Materialfragen besonders über den Einsatz von kostpieligem Marmor "azurin mais qui est diablement dur". Überdies schlägt er weicheren Naturstein vor: "au lieu d`une statue accroupie un grand bas relief qui pourrait être ou très plat ou tout a fait en ronde bosse [...] que de la pierre tendre - car ce serait grandeur nature - vous mettrez une glace dessus - je vous demande simplement votre avis car je ne suis décidé a rien encore et [...] vous envoye le croquis definitif [...] mais j`aimerai avoir un mot de vous sur ces questions: 1 Pourrait-on au besoin employer le marbre 2 pourrait-on faire un bas relief 3 La base de la statue pour le croquis ci-dessus ou autre porrait-elle avoir 1 mettre au besoin [...]". Zur Illustration seines Vorschlags fügte er seinem Brief eine Zeichnung mit der Bildunterschrift "voici mon dernier croquis pour pierre dure" ein. Dargestellt ist eine halbliegende Frau, ein Ellenbogen auf dem Boden, ein Knie angehoben, das andere Bein unter sich angewinkelt. Nachdem Van de Velde diesen Vorschlag nicht akzeptierte, schuf Maillol die Skulptur einer hockenden Frau. Indes verwarf Maillol seine hier vorgestellte Idee keineswegs. Er verwendete nämlich den Entwurf für die heute verlorene Monumentalskulptur "Sérénité", die als Gartenschmuck für die Villa Hohenhof von Karl Ernst Osthaus in Hagen diente, welche ebenfalls von Henry Van de Velde ausgestattet wurde. - Provenienz : Henry Van de Velde, sein Sohn Thyl Van de Velde, anschließend Privatsammlung. - Dokumentation liegt bei. - Vgl. zum Umfeld: Carina Schäfer, Theaterintendant mit Faible für die französische Kunst. Die Sammlung Kurt von Mutzenbrecher in Wiesbaden. In: Die Moderne und ihre Sammler. Hrsg. von Andrea Pophanken und Felix Billeter 2001. S. 95-124.
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de



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Mainfränkische Klostereinbände - Louis François d`Argentan (Ludovicus Franciscus). Consultationes Theologicae et Spirituales ... Gallico Idiomate primum editae ... Latinitate donatae A. P. F. Isaaco Oxoviensi ... 3 Teile. Augsburg und Dillingen, Bencard, 1723- 1730 4to. 20,8 x 17 cm. Helle Pergamentbände der Zeit über Holzdeckeln mit intakten ziselierten Messingschließen, reicher Blindpressung und dem Supralibros des Abts auf beiden Deckeln "P. A. M. N" (das ist: Placidus Abbas Monasterii Neostadii). 1.000,00 €
Versand Deutschland 5,00 €, EU-Länder 15,00 €, Rest EU / Welt 35,00 €. Je Band ca. 1000 Seiten. - Eindrucksvolles Ensemble von hervorragenden und bestens erhaltenen Klostereinbänden mit dem Supralibros des Abts Placidus aus dem Benediktinerkloster Neustadt am Main. - Vergl. dazu VD18 80217931, VD18 80217923 und VD18 80217915; Heitjan, Bencard 1024 nennt nur Teil I und II, aber nicht den 1726 erschienenen 3. Teil; ebenfalls nicht bei Heitjan, der Teil I hier in der Editio emendatior von 1730. - Umfangreiches theologisches Werk. Der Kapuziner Louis François d`Argentan (nach dem Geburtsort Argentan, 1615 - 1680) war französischer Theologe. Die lateinische Fassung besorgte der Kapuziner Isaac aus Ochsenfurt. - Innen teils unterschiedl. gebräunt oder fleckig, alte klösterliche Besitzvermerke, mod. Exlibris auf Innendeckel. - Auf dem hinteren Innendeckel von Bd. 1 handschriftlich: "Omnia cum Deo et nihil sine eo". - Das Kloster wurde 1803 säkularisiert, Teile der Bibliothek wurden auch von der UB Würzburg erworben.
Anbieter: Scholl Winfried Tel: 05031 74757 Antiquariat.Scholl@t-online.de



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Meitner, Lise (1878 - 1968). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, Lemberg, 17. XI. 15. 3 Seiten 8° (Doppelblatt). 1.380,00 €
Versandkosten: Deutschland 4 €, Europa 6 €, Welt 8 €. An Edith Hahn, die Ehefrau ihres Kollegen Otto Hahn. "… heute erhielt ich Ihren Brief mit der traurigen Nachricht vom Tode Ihres lieben Vaters und gleichzeitig die gedruckte Anzeige, deren Adresse Ihr Mann geschrieben hat. Ich ersehe daraus zu meiner großen Beruhigung, daß Ihr Mann bei Ihnen ist und Sie so die ersteund wohl auch schwerste Zeit nicht allein durchmachen müssen. Daß ich herzlich und aufrichtig mit Ihnen mitfühle, werden Sie mir hoffentlich glauben, ohne daß ich viel Worte darüber zu machen brauche. … Hoffentlich erträgt Ihre Frau Mutter gesundheitlich diese schwere Erschütterung, so daß Sie sich wenigstens in dieser Hinsicht keine Sorgen zu machen brauchen. … Ich würde natürlich sehr gerne wissen, wie Sie sich Ihre nächste Zukunft einrichten werden, ob Sie in Stettin bleiben, aber ich wage nicht recht, Sie um Nachricht zu bitten. Vielleicht schreibt Ihr Mann einmal ein paar Zeilen, ich habe ohnehin im Laufe der letzten zwei Monate von zwei Karten der letzten Zeit abgesehen, nichts direkt von ihm gehört. Sagen Sie ihm einen ganz herzlichen Gruß von mir …" 1907 begann die so überaus fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Physikerin Lise Meitner und dem Chemiker Otto Hahn, die zur Entdeckung der Kernspaltung im Jahr 1938 führte und eine lebenslange Freundschaft begründete. Während des Ersten Weltkrieges war Otto Hahn in einem Pionierregiment (zum Zeitpunkt dieses Briefes an der Westfront) eingesetzt, während Lise Meitner sich zur Röntgenschwester ausbilden liess und als solche an der Ostfront tätig war - von wo aus sie auch diesen Brief schrieb. Sie kehrte im Oktober 1916 an das Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin-Dahlem zurück und konnte dort selbst während des Krieges zusammen mit Otto Hahn forschen, wenn dieser auf Fronturlaub war. 1917 entdeckten sie das Element 91, Protactinium. Der Brief ist für den Postversand einmal horizontal gefaltet und ansonsten, abgesehen von einem kleinen Tintenklecks auf der ersten Seite, in sehr gutem Zustand. Briefe von Lise Meitner aus dieser Zeit, noch dazu an Otto/Edith Hahn, sind im Handel nur sehr selten anzutreffen.
Anbieter: Scripta Scientium Autographenhandlung Tel: 030 37588571 Mobil: 0179 1816689 RHahn@gmx.org



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Mozart, W. A. / Paer, F. / Cherubini, L. Sammelband mit Ouvertüren für Klavier eingerichtet. Meist Wien, Chemische Druckerei [zw. 1803-1808]. 11 Hefte in 1 Bd., qu-fol., Hln. d. Zt. m. Titelschild. - Etwas bestoßen, innen teils gering fleckig. Alter BV ( "Barissany"). [33437] 1.800,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Schöne, systematische Sammlung von Opern-Ouvertüren zu zwei und vier Händen. Daneben ein eindrucksvolles Zeugnis sehr frühen lithographischen Notendrucks. - Meist nur in wenigen Exemplaren in RISM nachgewiesen. - Genauer Inhalt auf Anfrage.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Mozart, W. A. [KV 621] La Clemenza di Tito. Dramma in due Atti. Partitura. Titus. Oper in Zwey Akten. Partitur. Lpz., B&H (PN 620) [1809]. Fol., 6 Bll., 107 S., Hldr. m. Rü.-Goldprg. - Bestoßen, vord. Deckel nahezu lose. Innen geringe Gebrauchspuren, teils knapp beschnitten (keinerlei Textverlust). BV. [40264] 3.000,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Erste Ausgabe der Partitur von Mozarts letzter Oper. - RISM M 5094; Haberkamp, S. 379.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Nees von Esenbeck, Th(eodor) Friedr(ich) Ludw(ig) und A. Henry. Das System der Pilze. 2 Teile in 1 Band. Bonn. Henry und Cohen. 1837-58. (24 x 14 cm). (4) VI, 74 S.; IV, 110 (1) S. Mit 38 (33 teilkolorierten) lithographierten Tafeln. Dekorativer moderner Halblederband im Stil der Zeit. 1.450,00 €
Versandkosten Inland: 7,00 €, EU: 15,00 €, Welt: 30,00 €. Einzige Ausgabe dieses seltenen Werkes. - Es ist die letzte größere Arbeit des Bonner Professors für Botanik und stellvertretenden Direktors des botanischen Gartens. Er kommt darin "rein theoretisch bereits zu einer richtigen Erklärung der Sporenbildung bei den Basidiomyceten" (Möbius, Geschichte der Botanik). - Nees von Esenbeck (1787-1837), Schüler des Hofapothekers Martius in Erlangen, arbeitete in der Apotheke von Bernoulli in Basel sowie danach im botanischen Garten in Leyden. Er "war ein treuer Arbeiter für seine Wissenschaft" (ADB). - Teilweise gering stockfleckig. Papierbedingt stellenweise etwas gebräunt. Ein Textblatt und einige Tafeln im Falz mit Klebespuren. Die Tafeln teils mit sauberen Beschriftungen von alter Hand, sonst schönes und gut erhaltenes Exemplar. - Nissen BBI 1444; Volbracht 1452; Stafleu-Cowan 6703; Pritzel 6666 (nur Teil 1); Uellner 1227 (ebenfalls nur Teil 1).
Anbieter: Gruber Gerhard Tel: 07131 45245 info@antiquariat-gruber.de


Ochtzim, Carl. Notizen während meiner Reise (Einbdtitel). Handschriftl. Reisetagebuch einer Europareise im Jahr 1852. 2 Bde. (Tagebuch u. Reisedokumente) kl.8°. 88 nn. Bl., 1 w. Bl. mit zahlr. mont. Illustr. u. einigen Zeichn. d. Verf. im Text; 11 Reisedokumenten (Pässe etc.) und 1 vielfach gefalt., auf Leinen kasch., lith. Kte. von Europa u. 1 Porträtphoto d. Verf. a.d. vord. Vors. Ldbde. d.Zt. mit Blinddruck, Deckel- u. Rückenvergold., gering berieben u. bestoßen, sehr gut erh. 1.800,00 €
Versandkostenfrei. Außerordentlich seltenes Unikat. Mit 2 österreichischen u. 1 russischen Reisepaß, zahlr. Visa u. Genehmigungen, sowie 1 Stahlstichkarte mit Anstreichung der bereisten Städte. Das hs. Tagebuch ergänzt durch zahlr. eingekl. Pläne u. Ansichten, mit einer genauen Aufstellung der Reiseroute, der Seereisen u. benutzten Schiffe, sowie der Unterkunfts- Paß- u. Reisekosten. Die Reise, sie dauerte vom 6.März bis zum 20.Oktober 1852, führte den Verf. von Lugosch (heute Lugoj, Rumänien, Banat) zuerst nach Wien, von dort durch die österr.-ungar. Monarchie nach Triest, weiter durch Italien, Malta, Frankreich, nach einem Abstecher nach Algier durch die Schweiz, Deutschland, Belgien, die Niederlande, Dänemark, Schweden, St. Petersburg u. Moskau über Berlin u. Prag zurück nach Wien.
Anbieter: Krikl Tel: 0043 1 4796729 office@antiquariat-krikl.co.at



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Offenbach, Jacques, Komponist (1819-1880). Eigenh. Musikmanuskript. Ohne Ort, ohne Jahr. Fol. 10 Notenzeilen (teils zweistimmig) auf einem Notenblatt, in Tinte, sowie ein beiliegender Brief. 1.500,00 €
Lieferung versandkostenfrei. Schwungvolle Notenhandschrift mit eigenhändigen Textskizzen Jacques Offenbachs unterhalb der Notenlinien, wie "Melodie", "gentille", "j`aime à te voir" oder "fin". Am oberen Rand in Bleistift von fremder zeitgenössischer Hand bezeichnet: "Esquisses de la main d`Offenbach". - Aus dem Besitz des französischen Schriftstellers Albert Dubeux (1894-1979), der in einem beiliegenden eigenhändigen Brief (Paris, 19. August 1939), die Echtheit des Manuskripts bezeugt sowie den Titel des Stückes und den Kaufpreis nennt: "Je soussigné Albert Dubeux reconnait avoir reçu de M. Ugo Ravenna, 214 rue de Faub. St. Honoré, Paris, la somme des mille sept cents francs (1.700 francs), montant du prix d`une manuscrit de Jacques Offenbach: `Grande Valse Espagnole` [...]". - Gefaltet, einige Randläsuren und Tintenwischer.
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de


Orff, Carl. gh. Musikmanuskript, Notenblatt mit Skizzen zu "Prometheus" und "Antigonae". O.O., o.D. [um 1948/49 und 1963/64]. Fol., 1 Bl. [23682] 1.450,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Großes, beidseitig beschriebenes Blatt, hs. numeriert "28" (gestrichen). - Die Vorderseite in blauer Tinte mit Korrekturen in Blei und Rot, Notation in Klavierauszug mit Instrumentationsangaben, die darüberliegende Singstimme mit Textunterlegung in altgriechisch. Auf der Rückseite mehrere länger ausgeführte Skizzen in Blei, ein System benannt "Antig."
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Peiffer-Watenpuhl - Goethe, J. W. v. Buch Suleika, gefolgt vom Schenkenbuch, dem westöstlichen Divan entliehen. Frankfurt, Gotthard de Beauclair, Ars Librorum [1966]. Folio. 37 S. Mit 14 (5 blattgrossen) leuchtenden Orig.-Farblithographien von Max Peiffer-Watenpuhl. Orig.-Halbpergamentband mit wiederholter Farblithographie auf dem Vorderdeckel, verg. Rückentitel. Schuber (Helmuth Halbach, Königstein). Sehr gut erhalten. 1.000,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Spindler 40, 34. Vierzehnter Ars Librorum-Druck. Nr. 2 von 370 vom Künstler und vom Verleger signierten Exemplaren. Aus der Sammlung des Aarauer Architekten Franz Waldmeier. Von sehr guter Erhaltung.
Anbieter: Stähli Simon Tel: 0041 1 7344854 staehli.buchantiquariat@swissonline.ch



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Persoon, C(hristian) H(endrik). Synopsis methodica fungorum. 2 Teile und Index in 1 Band. Göttingen. Dieterich. 1801-08. Kl. 8°. XXX, 240 S.; 1 Bl., SS. (241)-706, 1 Bl.; 18 Bll. Mit 5 gefalteten Kupfertafeln. Halblederband der Zeit. 1.350,00 €
Versandkosten Inland: 7,00 €, EU: 15,00 €, Welt: 30,00 €. Seltene erste Ausgabe dieses bedeutenden Werkes mit dem ausgesprochen seltenen, 7 Jahre später erschienenen, Index. - Persoon (1755-1837) studierte in Leiden und Göttingen Medizin und Naturgeschichte und lebte dann als Arzt in Paris. Mit seiner "Synopsis fungorum" und seiner unvollständig gebliebenen "Mycologia Europaea" schuf er das erste wissenschaftliche System der Pilze und gilt als Begründer der modernen deskriptiven Mykologie. Er kann als der bedeutendste Mykologe seiner Zeit bezeichnet werden. - Stellenweise etwas stockfleckig. Ohne vorderen Vorsatz. Einband etwas berieben und bestoßen. Rücken restauriert. - DSB 10, 530; Pritzel 7060; nicht bei Uellner.
Anbieter: Gruber Gerhard Tel: 07131 45245 info@antiquariat-gruber.de


Richon, Charles und Ernest Roze. Atlas des champignons comestibles et vénéneux de la France et des pays circonvoisins. 2 Teile in 1 Band. Paris. Doin. 1888. (36,5 x 27,5 cm). (4) XCVIII 265 S.; XII S. Mit zahlreichen Textabbildungen und 72 chromolithographischen Tafeln. Halblederband um 1920. 1.600,00 €
Versandkosten Inland: 7,00 €, EU: 15,00 €, Welt: 30,00 €. Einzige Ausgabe. "Einer der schönen französischen Pilzatlanten vom Ende des 19. Jahrhunderts. Mit einem ausführlichen Kapitel zur Geschichte der Mykologie" (Volbracht). Mit Abbildungen und Beschreibungen von 229 Pilzsorten, jeweils mit Angabe, wer sie wo erstmals beschrieben hat. - Die hübschen Abbildungen wurden von A. Lefèvre nach Vorlagen von C. Richon lithographiert. - Vereinzelt gering fleckig. Einband minimal berieben und bestoßen. Insgesamt sauber und wohlerhalten. - Nissen BBI 1691; Volbracht 1753; Uellner 1447; Stafleu-Cowan 9176.
Anbieter: Gruber Gerhard Tel: 07131 45245 info@antiquariat-gruber.de



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Riepel, Joseph. Anfangsgründe zur musikalischen Setzkunst: Nicht zwar nach alt-mathematischer Einbildungs-Art der Zirkel-Harmonisten, Sondern durchgehends mit sichtbaren Exempeln abgefasset. Rgb., Montag 1754 / Ff./M. u. Lpz. 1755 / 1757, Augsburg, Lotter 1765, Rgb., Krippner 1768. 5 Teile in 1 Bd., fol., Hldr.-Bd. des späteren 19. Jh. (Frankreich), Rü.-Goldprg. - Außen minimal bestoßen. Innen anfangs wenige, sehr kleine und unauffällige Randhinterhinterlegungen von alter Hand, sonst von hervorragender Erhaltung. [32405] 4.500,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Originalausgabe eines der wichtigsten musiktheoretischen Werke der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Riepels "Anfangsgründe" bilden zusammen mit den Schriften Kochs und Niedts den Grundstock der zeitgenössischen Theoriebildung der Wiener Klassik. - RISM B VI, 704f.; Hirsch I, 505; Wolffheim I, 973; Eitner VII, 230; Rheinfurth 153 et passim; Emmerig (Riepel), S. 164 ff. - Unter dem Haupttitel sind fünf getrennt erschienene Bücher, von Riepel als "Capitel" bezeichnet, zusammengefasst. - Joseph Riepel (1709-1782) war Kapellmeister am Hofe Thurn und Taxis in Regensburg. Von den wohl acht Büchern ("Kapiteln") der Anfangsgründe erschienen fünf Teile zu Riepels Lebzeiten, ein sechster Band wurde postum gedruckt, die übrigen existieren nur als Manuskript. - Extrem selten komplett, seit mehreren Jahrzehnten ist kein so vollständiges Exemplar mehr auf dem Markt erschienen. 2013 gelangte ein vier (!) Teile enthaltendes Exemplar zur Auktion mit dem Kommentar: "Rare: we can trace no copy of this work at auction, although later editions of the first chapter have been offered" (Sotheby`s London, Jun. 2013).
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Rilke, Rainer Maria (1875-1926). Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8 (Trauerrand), Linz ("a. d. Graben"), 19. 3. [1892]. - "Hochverehrter lieber Herr Kastner! Beifolgend sende ich, da Sie es mir gestattet haben noch einige meiner Gedichte Ihnen zur Durchsicht - und wenn möglich etwas davon zur gütigen Veröffentlichung in Ihrem schönen Blatte. Es sind vorläufig nur einige Kleinigkeiten aus meinem Tagebuche ... Für Ihre freundliche Karte danke ich Ihnen vielmals ... nur Muth verehrter Herr. Ein so edles Unternehmen kann nicht untergehen 'solange edle Herzen schlagen / Liebend für die Kunst entbrannt.' - Treu im Kampf! - Hochachtungsvol[l]st René Rilke". - Unbedeutende Randmängel. 2.750,00 €
Versand Österreich und Deutschland 10,00 € / Rest Europa / Welt 15,00 €. Seltener Jugendbrief des 16jährigen René Rilke (die Namensänderung auf Rainer erfolgte erst 1897) an den Wiener Schriftsteller und Herausgeber Eduard F. Kastner aus der kurzen Zeit seines Linzer Aufenthalts (September 1891 bis Mai 1892). Rilke, der eigentlich Offizier werden sollte, besuchte in Linz mit mäßigem Interesse die Handelsakademie; zugleich begann sich seine dichterische Persönlichkeit zu formen. Zwei Monate nach Abfassung des vorliegenden Briefs brannte Rilke mit einem Kindermädchen nach Wien durch und traf sich hier mit Kastner.
Anbieter: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay Ges.m.b.H. Tel: wa@nebehay.com


Schrödinger, Erwin (1887 - 1961, Nobelpreis für Physik 1933). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, Graz 15. Mai 1937. 3 Seiten 4°. Sehr guter Erhaltungszustand! 3.200,00 €
Versandkosten: Deutschland 4 €, Europa 6 €, Welt 8 €. Ausführliches Schreiben an den deutschen Physiker Clemens Schaefer über die Wirbelbewegung in reibenden Flüssigkeiten: "Sehr verehrter Herr Kollege! Ein Freund macht mich auf eine Denkschwierigkeit aufmerksam, die er bei S. 881 ff. des I. Bdes. Ihrer Einführung in die theoret. Physik (1. Auflage) gefunden hat. (falls die Sache in der 2. etwa schon beseitigt ist, so verzeihen Sie und widmen diesen Brief dem Papierkkorb.) - Es handelt sich um die Wirbelbewegung in reibenden Flüssigkeiten (...)". Es folgt eine detaillierte Erörterung des Einflusses der Reibung auf die Wirbelbewegung mit zahlreichen Berechnungen. Clemens Schaefer (1878 - 1968) war seit 1926 Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Breslau. Seine "Einführung in die theoretische Physik" war damals weit verbreitet, der erwähnte 1. Band erschien 1929. Schrödinger war nach drei Jahren in Oxford erst im Oktober 1936 als Professor für theoretische Physik in Graz in seine alte Heimat Österreich zurückgekehrt. Diese Episode seines Lebens währte nur kurz, da er nach weniger als zwei Jahren, nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich, nach Dublin emigrierte. Im Sommersemester 1937 hielt Schrödinger Vorlesungen über Feldtheorie und Quantentheorie, im WS 1937/38 dann über Teilchenphysik. Ich habe weitere Autographen Schrödingers im Angebot - sprechen Sie mich an.
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Schubert, Franz. [D 957] Schwanengesang. In Musik gesetzt für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Letztes Werk. Wien, Haslinger (PN 5371-5384) [1829]. 2 Bde., qu-fol., 1 Bl., 44 S. / 1 Bl., SS. 45-89, Obr. - Breitrandige Exemplare. Bestoßen, etwas fleckig. [34780] 1.600,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Erste Ausgabe des späten Liederzyklus. - SDV N.G-1.A-3.
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Stein, Gertrude, Schriftstellerin (1874-1946). How to write. Paris, Plain Edition, 1931. Kl.- 8° (ca. 17 x 11 cm). 395 S. OPp. mit Rsch. (gering gebräunt und berieben). 1.200,00 €
Lieferung versandkostenfrei. Erste Ausgabe, eins von 1000 Ex. - Vortitel mit eigenh. Widmung und U. der Verfasserin "To George who is or is almost finally George from his friend Getrude Stein". - "How to write" gilt neben "The Making of Americans" als eines der wichtigsten Werke der Dichterin.
Anbieter: Köstler Eberhard Tel: 08158 3658 info@autographs.de


Strobl, Karl Hans und Czibulka, Alfons von (Hrsg.). Der Orchideengarten. Phantastische Blätter. Jge. 1-3 (alles Erschienene) in 3 Bdn. München, Dreiländerverlag, 1919-21. Fol. Reich farbig illustriert. OPp. (Kapitale mit Fehlstellen) und OHlwd. (etw. berieben). 2.400,00 €
Lieferung versandkostenfrei. Die erste und wichtigste Zeitschrift für die phantastische Literatur der 20er Jahre; komplett nahezu unauffindbar. Vom (sehr seltenen) Jahrgang 3 erschienen nur noch die Hefte 1-12, dann wurde das Erscheinen eingestellt.
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Thelen, Albert Vigoleis. Aus dem Nachlaß des Dichters Albert Vigoleis Thelen. Umgewidmeter Hobel mit Dunkellicht und Dohle (Horn). 1.800,00 €
Innerhalb Deutschlands persönliche Anlieferung nach Absprache.
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Thelen, Albert Vigoleis. Aus dem Nachlaß des Dichters Albert Vigoleis Thelen. Umgebaute Espressomaschine mit Dunkellicht. 3.800,00 €
Innerhalb Deutschlands persönliche Anlieferung nach Absprache.
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Thelen, Albert Vigoleis. Aus dem Nachlaß des Dichters Albert Vigoleis Thelen: "Die heilige Sebastiana", Birkenholz mit aus der ganzen Welt gesammelten Pfeilen oder pfeiLartigen Gegenständen. 2.800,00 €
Innerhalb Deutschlands persönliche Anlieferung nach Absprache.
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Thomas Illyricus from Vrana, Croatia. Libellus de potestate summi pontificis, qui intitulatur Clipeus status Papalis. Torino, de Silva at the expenses of Bruna de Fruzascho for de Servais, 1523. 4°, circa 20,2 x 14,8 cm. 159 leaves (without the last blank), title with woodcut border and large woodcut, large initials and device at end. Half-calf around 1900. 3.800,00 €
Versandkosten: Deutschland portofrei - EU-Länder 8 € - Rest Welt 12,00 €. Adams T 644; not in the BMC. Rare only edition of this very early Italian work dealing with Martin Luther and the reformation. This uncommon illustrated Torino-imprint contains a discussion of the powers of the Pope which was one of the most disputed questions of the time. Other parts deal with baptizm, sins, the purgatorium etc. Two of the 7 texts are really by Jean Gerson. - Thomas Illyricus (Tommaso da Osimo, 1484-1528), born in Vrana (near Zadar in Dalmatia), emigrated with his parents to Osimo where he was admitted by the Observant friars. He travelled extensively through Italy, France and Spain, probably also to the Holy Land, always preaching on the way. In 1527 pope Clement VII made him general inquisitor for the campaign against the Lutherans and the Waldensians in the Savoy Duchy. - Some browning, first leaves with staining, else mostly clean. Second leaf with old calligraphic inscription. Rubbed. Viele weitere Bücher, Landkarten und Graphiken zu Osteuropa auf unserer Seite: www.a-rezek.de
Anbieter: Rezek Thomas Tel: 089 28879165 Mobil: 0173 8799355 arezek@web.de



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Wieland, Christoph Martin, 1733-1813. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift [an Karl Bertuch]. Belvedere, 14. Jul. 1808. 1 S. 8°. "Wohlgeborner Herr Cammerrath, Sehr geschätzter Herr und Freund, Wegen Abwesenheit des Hrn. Kriegsrath Weyland muß ich mir die Freyheit nehmen mich an Eu. Wohlgb. zu wenden, mit der angelegentlichsten Bitte, beygeschloßnem Manuscript einen Platz in dem diesmahligen Monatsstück unseres Merkurs zu verschaffen [über der Zeile rot: No II.], für dessen Correctur zu sorgen und mir eine letzte Revision des Bogens, worauf es gedruckt erscheinen wird, heraus zu schicken. Auch ersuche ich Sie, gefälligst im Jahrgang 1807 nachzusehen, in welchem Monatsstück die erste Probe dieser Hinsbergischen Dollmetschung der N i b e l u n g e n vorgekommen ist, und solches vermittelst eines *) zum Behuf der Leser, die (wie ich) alles gleich wieder vergessen, in meinem kleinen Vorbericht zu bemerken." 7.500,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Nicht gedruckt in der Briefwechsel-Ausgabe, in Bd. 17 unter *370 lediglich registriert: An Karl Bertuch. Karl Bertuch (1777-1815), Journalist, Schriftsteller, Verleger, seit 1804 Geschäftsteilhaber des Weimarischen Landes-Industrie-comptoirs, in dem auch der Neue Teutsche Merkur erschien. Philipp Christoph Weyland (1765-1843), Schriftsteller und Übersetzer, Mitarbeiter am Industrie-comptoir. Der erste Vorabdruck der "Hinsbergischen Dollmetschung der Nibelungen" erschien im 3. Band 1807, der zweite, das "beygeschlossene Manuscript" im 2. Band 1808, jeweils mit empfehlender EinführungWielands, der sich zur Übertragung Joseph von Hinsbergs (1764-1836?) vom Mittel- ins Neuhochdeutsche wie folgt äussert: "… wodurch dies herrliche Werk altteutscher Art und Kunst vielen Tausenden erst genießbar wird", Neuer Teutscher Merkur 1808, 2. Band, Vorbericht S. 173. Die erste Buchausgabe erschien 1812. Vorliegender Brief wurde 1948 durch J. A. Stargardt versteigert (Auktion 153).
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Zemlinsky, Alexander. Lyrische Symphonie in sieben Gesängen nach Gedichten von Rabindranath Tagore für Orchester, eine Sopran- und eine Baritonstimme. Op. 18. Partitur. Wien-NY, UE (No. 7371) © 1926. Imp.fol., 140 S., Obr., Rückenstreifen. - Gering bestoßen, unteres Kapital verstärkt. [43455] 1.700,00 €
Versand: Inland frei / EU 15,- €. Erste Ausgabe.
Anbieter: Raab Michael Tel: 089 915780 Mobil: 0151 40733604 DreiRaaben.Muenchen@t-online.de


Zerza, Carolina. Kochbuch verschiedener guten Speisen der Caroline Zerza, 1836. In Gaden. Geschrieben von Fortunat Kanz in 84t. Jahr. Handschrift in Tinte auf Papier. Koloriertes Titelblatt, 1 Blatt mit Sinnspruch und montierter Lithographie des 1820-22 von Joseph Kornhäusel erbauten Sauerhofs in Baden bei Wien, 118 S. Späterer Pappband mit dem formgeschnittenen, alten Titelschild auf dem Vorderdeckel. 1.200,00 €
Preise inkl. Versandkosten. Mit altkoloriertem Titel in schöner Rahmung. Der Sinnspruch auf dem zweiten Blatt lautet: "Ein reine Hand, ein net`s Gewand / Daß läßt der Köchin fein / So dann wird jede Speiß von ihr / Den Gaumen Kostbar seyn". Das Kochbuch enthält 218 durchnummerierte Rezepte und anschliessend ca. 30 Rezepte von einer weiteren Hand. Unter den Rezepten für die gehobene regionale und internationale Küche: Faschirter Indian, Boeuf à la mode, Englischer Braten, Kalbsohren à la Torti, Sooß de Mayones, Maultaschen, Semmel-Bouding, Fasching Krapfen, Zwetschen-Knödel, Bisquitten, Bisgotten, Schmankerl, March Melow. - Der Schreiber Fortunat Kanz erscheint als Buchbinder und Futteralmacher, wohnhaft in der H. Kreuzerstraße Nr. 104 in: Anton Rollett, Hygieia. Handbuch für Badens Curgaeste, Baden, Ullrich 1816, S. 29. Unter anderen waren Antonio Salieri, Ludwig van Beethoven und Carl Maria von Weber Gäste im Sauerhof, wo in der "Sauerhof-Traiterie" Mittagessen serviert wurden (Wikipedia). Der Sauerhof wurde 2015 geschlossen und das Inventar versteigert. Wiedereröffnung 2017 geplant.
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